Ich bin ja mal gespannt, ob dieses Investitionsschutzgesetz mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
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Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Voraussetzungen für Vergesellschaftungen genau regeln und damit erschweren. Mit dem Gesetz werde die Bundesregierung deutlich machen, „dass willkürlicher linker Vergesellschaftungs-Fetisch mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“, sagte Dobrindt der „Bild"-Zeitung laut Mitteilung vom Sonntag
Ähmm.. wenn es mit dem GG nicht vereinbar ist, dann braucht es ja kein weiteres Gesetz, oder?
Bitte lasst mich einfach aufwachen, am besten wenn die CxU verschwunden ist und die AfD ebenfalls. Ich kann das alles nicht mehr.
Absolut willkürlich nachdem bei einem volksentscheid dafür gestimmt wurde.
Den Volkswillen umsetzen? Wohin soll das bloß führen!
Bei den AfD Umfragewerten? Willste glaube ich nicht wissen.
Nichts würde der AFD schneller das Wasser abgraben, als wenn die restliche Politik das umsetzen würde, was die Menschen wirklich wollen. Grob gesagt bedeutet das "lediglich" die Lebenshaltungskosten zu senken:
- Preise auf Waren des täglichen Gebrauchs senken.
- Wohnkosten senken.
- Energiekosten senken.
- Mehr Geld an Gemeinden und Kommunen für lokale Maßnahmen
Alles mit dem entsprechenden politischen Willen und auch völlig verfassungskonform machbar. Wenn allerdings der Neo-Liberalismus zur Staatreligion erhoben wird gibt es natürlich selbst auferlegte Zwänge.
Kirche -> Dorf, bitte.
Die Blaufaschisten stehen derzeit in Umfragen bei 28%. Heißt: Die Mehrheit des Volkes will mit denen nix zu tun haben.
Und dann sitzt du noch dem Trugschluss auf, dass das, was AfD-Wähler wollen, und das, was die AfD will, dasselbe ist. Wenn man mal mit den Leuten spricht, dann wollen die vor allem: Bezahlbares Leben, Lebensstandard halten, vernünftige Arbeit und -versorgung. Die AfD hingegen fährt ein kern-neoliberales Programm, unter dem viele ihrer Wähler tatsächlich massiv leiden würden.
Naja erst nachdem sich eine sehr wahrscheinliche Landesregierung aich wirklich dazu bekannt hat das zu machen. Davor wurden Berliner*innen ja jahrelang hingehalten mit Kommission, angeblichen Vergesellschaftungsrahmengeset usw.
Macht es nicht besser aber zeigt das die Verhinderungsmaßnahmen auf Landesebene jetzt aufgebraucht sind.
dass willkürlicher linker Vergesellschaftungs-Fetisch mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“
Pro-Tipp an die Sondierer in Berlin: Einfach ein wenig Braunkohle unter so einer Vonovia-Baracke verstecken und schon ist auch die CxU dafür.
Der BUND ist seit Ende der 1990er Jahre Eigentümer des Grundstücks mit einer Fläche von 500 Quadratmetern. 2018 enteignet das Land NRW die Organisation und überträgt das Grundstück an den Energiekonzern RWE. Damaliger Zweck: Gewinnung von Braunkohle.
https://www1.wdr.de/nrw/aachen-eifel/bund-rwe-hambach-kohle-100.html
Edit:
Zum Thema Enteignungen hat auch die bayerische CSU-Landesregierung selbst etwas zu sagen:
Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Toni Schuberl BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 14.06.2026, Enteignungen durch den Freistaat Bayern ...
Willkürliche Vergesellschaftung ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar! Deshalb ist sie nicht wie im Grundgesetz drinsteht anzuwenden, sondern wir formulieren weitere Regeln, damit es im Einklang mit dem Grundgesetz bleibt.
Wenn man das logisch angeht und etwaige Vorhaben denn einfach von den Gerichten prüfen lässt, würden die uns den Vogel zeigen könnten die ja den Linken zustimmen, was schlecht für Investoren wäre, Igitt.
Liebe Mieterinnen und Mieter, BILD aus, Hirn an:
Auf welcher Seite steht wohl die Union (und erst recht die "AfD"),, wenn es um eure Belange geht?
Seit es ihr, oder sind es die Großkonzerne und Aktionäre?
Wer rechts wählt kriegt halt Klassenkampf von oben. Wir sind aktuell auf der Bundesebene immer noch bei ~80% Zustimmung für rechte Bundestagswahlprogramme (AfD,CDU,CSU,FDP,SPD,Grüne).
EDIT: Link zu den Zahlen. Alles, wo eine der unteren Einkommensgruppen deutlich weniger entlastet werden sollte als die kumulativen Inflationsraten der Vorjahre an Kaufkraft entwerteten ist eine reale Umverteilung nach oben; aka rechte Fiskalpolitik.
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