[-] Fribbizz@feddit.org 4 points 1 day ago

That's what frustrates me about most of history. History books talk about glorious leaders and their conquests and all I see is "Gangs of New York" writ large. And conquests are to me just organised armed robbery, organised at such a scale that people are given uniforms.

Essentially only modern rule based international politics elevated war over gang turf quarrels. It's a shame it's in the process of being abandoned.

[-] Fribbizz@feddit.org 17 points 2 days ago

Hier finde ich den japanischen Ansatz charmant: man darf sich da nur dann ein Auto kaufen, wenn man einen eigenen Stellplatz dafür nachweisen kann. In der Straße von meinem Elternhaus hat einer gewohnt, der hatte bei nur einer eigenen Einfahrt einfach mal vier Autos besessen und Anspruch auf die gesamte Bürgersteiglänge in der Umgebung seines Reihenhauses erhoben. Dass seine Nachbarn jeweils vor ihrem eigenen Haus mal ihr eigenes Auto abstellen wollten oder gar Besuch empfangen wollten, wollte der nicht einsehen.

[-] Fribbizz@feddit.org 8 points 4 days ago

Well, Andor seems to be worth the watch. But I'm not subbing to Disney for that and generally share your sentiment. One of these days I'll find Andor in Discs...

[-] Fribbizz@feddit.org 2 points 4 days ago

Wenn wir schon beim Träumen sind... Lebenswertes urbanes Leben reduziert viel Individualtransport durch kurze Wege. Siedlungen mit gemischter Nutzung, viel Grün, durchdachter Planung, viel fußläufiger Nutzung ( Stichwort 15min Stadt)... Freizeitangebote innerhalb 15min statt 25km... Sowas wäre nach meinem Geschmack.

Haste bloß nichtmal in den meisten unserer Städte. Viele unserer Kreisstädte sind ja quasi viel größere Dörfer mit etwas größeren Gebäuden im Zentrum und extrem viel größeren Flächenverbrauch.

[-] Fribbizz@feddit.org 1 points 4 days ago

Naja, Kostenstrukturen können quasi ein Verbot für verschiedene Bevölkerungsschichten darstellen. Gibt genug Leute, die nicht die Wahl haben. Wenn etwas teuer genug wird, sind die eben raus. Weite Teile der Bevölkerung aus der sozialen Teilhabe rauszunehmen, weil die nicht mobil genug sind, kann es ja auch nicht sein.

Ich bin auch voll für bessere Öffis. Und dafür so zu leben, dass man auch mehr zu Fuß erledigen kann.

Eine Möglichkeit, das Henne-Ei-Problem zu lösen, ist es Leuten Fahrkarten für die Öffis als Teil ihres Lohns zu geben. Wenn sie die schonmal haben, können sie sie auch nutzen (und parallel dazu öffentliche Verkehrsmittel ausbauen). Oder wie in Luxembourg kostenlos machen (anders finanzieren).

[-] Fribbizz@feddit.org 1 points 4 days ago

Ich pendele beruflich mit der Bahnund habe noch recht viel Glück mit meiner Anbindung von zwei bis drei Zügen pro Stunde hin. Zurück ist es effektiv praktisch nur einmal die Stunde.

Beruflich ist sowas noch verkraftbar, da Arbeitszeiten oft vorhersehbar gestaltet werden können.

Aber wenn ich für jeden Pups Wartezeiten von bis zu 30min einen Weg hätte wäre das für mich indiskutabel. Ich würde schlicht nicht dort leben wo ich jetzt lebe, Familie meiner Frau hin oder her. Das würde durchaus auch Optionen des Auswandern einschließen. Wenn man das mal hochrechnet, was man an Lebenszeit verlieren würde...

Meinetwegen müsste es nicht ein Auto sein. Elektroroller kann schon viel. Insbesondere wenn weniger Autos unterwegs sind. Ich wünschte ich würde nicht in so einer elend hügeligen Gegend leben. Sonst würde ich sehr gerne das Fahrrad auspacken. Aber spontane Mobilität oder eben urbanes Leben finde ich sind mit ein Grund in unserer Art der Gesellschaft zu leben.

[-] Fribbizz@feddit.org 1 points 5 days ago

Alle halbe Stunde ein Bus ist indiskutabel und kein funktionierender Öffi. Und dort kommst du eben mit unserer Siedlungsstruktur in Konflikt. Busse oder S-Bahnen mit Wartezeiten unter 10min ist gut. Siehe London oder Hamburg.

Wo das nicht möglich ist, werden wir nicht vom Individualverkehr wegkommen. Die Verbindungsanzahl ist nicht ansatzweise machbar. Wo das Land schön platt ist (Norddeutschland, die Täler der großen Flüsse) kann man recht viel mit dem Rad machen.

Was vielleicht funktionieren könnte wäre Carsharing, insbesondere sollten die sich mal selbst fahren können.

Ansonsten ist vermutlich Elektromobilität das höchste der Gefühle, wenn wir nicht massiv unsere Siedlungsstruktur geplant umbauen. Da glaube ich jetzt aber eher nicht dran.

[-] Fribbizz@feddit.org 1 points 5 days ago

für die wenigen Fälle in denen Individualverkehr zwingend die einzig mögliche Lösung ist

Das ist aber das Problem. Wir haben eine Siedlungsstruktur, in der das Auto wahnsinnig oft das einzig sinnvolle Verkehrsmittel ist. Selbst innerhalb vieler Städte lieben die Deutschen es Wohngebiete von anderen Zonen zu trennen. Ich war vor einem halben Jahr zu Fuss in Stuttgart unterwegs. Da ist mir aufgefallen, wie weit die Wege innerhalb der relativen Innenstadt waren. Wenn man das mal mit Städten vergleicht, in denen Wohnraum, Arbeitsplätze und vor allem Lebensmittelläden, Cafés etc. deutlich dichter beieinander stehen. In Zagreb braucht man eher kein Auto, dort ist es in weiten Flächen höchstens nice to have. Ich glaube Barcelona mit ihren Superblocks sieht gut aus. In weiten Teilen Londons kommt man gut ohne Auto klar, in anderen Teilen ist man wieder ziemlich aufgeschmissen.

In D aber liebt man es schön in die Fläche zu bauen. Allein in dem Kaff in dem ich wohne braucht man gut anderthalb Stunden um zu Fuß von dem einen Ende zum anderen zu laufen. Oder eben in 10min mit dem Auto. Natürlich gibt es keine gute fußläufige Anbindung aller Dortteile zu den örtlichen Supermärkten. Ganz zu schweigen von der Anbindung über Kreisgrenzen hinweg. Ich hatte eine Zeitlang regelmäßig in einer anderen Stadt zu tun, einmal die Woche. Mit dem Auto waren das damals 15min. Mit den Öffis habe ich fast zwei Stunden gebraucht. Muss ja über die örtliche Hauptstadt, jede Anbindung dann noch schön mit Wartezeit.

Wenn man Autos abschaffen wollte, müsste man fast ganz Deutschland erstmal dahingehend umbauen. Ich würde sagen, derzeit ist es eher so, dass die Öffis nur in wenigen Fällen die sinnvollste Lösung ist. Pendeln in die Zentren geht. Ansonsten nicht so wirklich viel.

[-] Fribbizz@feddit.org 12 points 1 week ago

100km/h in those contraptions? Those were some truly courageous mad lads.

[-] Fribbizz@feddit.org 20 points 1 week ago

Vor allem glaube ich Habeck, dass der nicht Klientel-Politik gemacht hat, um sich oder Nahestehenden die Taschen voll zu machen. Ich glaube Habeck, dass er tatsächlich Wirtschaftspolitik für ganz Deutschland machen wollte. In der Art, wie ich es anderen eben nicht glaube.

[-] Fribbizz@feddit.org 43 points 2 weeks ago

I see where your confusion comes from. You think you have a pancake there =) To me that looks more like a Austrian Kaiserschmarrn. Delicious, but how are you supposed to put a spread on that and roll it up?

Though your point stands that pancakes are just close approximations of proper crêpe. =)

[-] Fribbizz@feddit.org 7 points 1 month ago

Hm, I wanted to respond it seems more like the 500€ note, but it appears to not be produced anymore since 2019.

Those noone really wanted to have to deal with.

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Fribbizz

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