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[–] 9 points 1 month ago (26 children)

Wobei ich ehrlicherweise mein Mitleid mit der "aber auf dem Land fährt kein Bus" Crowd ein bisschen verloren habe.

Ihr wählt halt auf dem Land auch immer die Eumel, die statt einer Busverbindung halt lieber neue Spuren auf die Einfallstraße bauen ¯\_(ツ)_/¯.

ÖPNV ist Kommunalpolitik. Direkteren Einfluss kann man nicht haben. Mit Friedrich Merz kann ich nicht reden, aber der Lokalpolitiker, insbesondere auf dem Dorf, wohnt halt zwei Häuser weiter.

Da kann ich hingehen und sagen "Ey Herbert, ich finde dich und deine CDU ganz toll. Ich will auch weiter Schweineschnitzel, deswegen wähle ich nicht die Grüüüühüüünen 🤬! Aber ich will trotzdem einen Bus, gerne mit Diesel".

Wenn die Leute auf dem Land wirklich gerne besseren ÖPNV haben wöllten, könnten sie das ja haben. Das muss denen keiner "von oben" hinstellen, das ist deren lokale Angelegenheit. Aber mir deucht, das will eigentlich niemand. Weil Auto ist ja bequem.

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  • [–] 4 points 1 month ago

    @kossa @baleanar Das stimmt - in Bayern - nur teilweise: ÖPNV ist eine freiwillige Aufgabe der Landkreise. Das heißt, wenn auch nur eine kreisangehörige Kommune gegen die Kreisumlage klagt, weil sie ihr wegen ÖPNV zu hoch ist, wird sie vor Gericht vsl. recht bekommen. Daher sind Verbesserungen nur im Konsens aller Gemeinden möglich, insbesondere der armen. Dass es keine Pflichtaufgabe ist, ist Landesrecht. Die unsägliche Art der kommunalen Finanzierung ist teils Landes-, teils Bundesrecht.

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  • [–] 3 points 1 month ago (7 children)

    Weil Auto ist ja bequem

    Ja, ist es. Und warum sollte man darauf verzichten?

    Warum sollte ich als kleiner Mann auf Lebensqualität verzichten, während Milliardäre tun und lassen was sie wollen? Es werden Rechenzentren gebaut, die soviel CO2 produzieren wie ein ganzes Land... Privatflüge ohne Ende, die pro Flug mehr ausstoßen als ein ganzer Haushalt pro Jahr...

    E-Auto, ja gern, kein Thema... aber ganz ohne Auto? Ne, keinen Bock drauf.

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  • [–] 3 points 1 month ago

    @BigShammy80 Tja, Du kannst Autofahren, aber viele können das nicht: Kinder, Alte, Menschen mit Einschränkungen, generell Menschen ohne Führerschein und die sich kein Auto leisten können.

    Sie alle sind darauf angewiesen, von Anderen gefahren zu werden oder werden ein Stück weit vom gemeinsamen Leben abgeschnitten.

    Guter ÖPNV auf dem Land stärkt die Gesellschaft und ist gut für alle - auch für Dich.

    #ÖPNV #Mobilitätswende

    @kossa

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  • [–] 3 points 1 month ago

    Ist (für mich) auch vollkommen legitim und OK, individueller Verzicht löst unser Problem nicht, das kann nur Regulierung.

    Es ist ja nur so: gesellschaftlich wissen wir, dass Autofahren problematisch ist. Aber wenn halt mal das Auto eingeschränkt wird (oder es - schockschwerenot - teurer wird, weil wieder irgendwer irgendein Land überfällt, oder Lieferketten kaputt gehen), kommt halt immer ein Schlaubi Schlumpf daher "aBeR aUf DeM lAnD". Um diese Leute geht es mir.

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  • [–] 2 points 1 month ago (1 child)

    "Ich helfe dabei die Welt zu verbrennen weil ein anderer größere Feuer zündet! Es ist mein Recht!"

    Alles was mit der Menschheit falsch läuft in einem Absatz.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    Ich weiß was du meinst, aber glaube mir, ich achte schon genug darauf meinen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, mit wenigen Ausnahmen. Ich muss mich von dir echt nicht belehren lassen.

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  • [–] 0 points 1 month ago (2 children)

    @BigShammy80 @kossa Also, wenn ÖPNV richtig funktioniert, ist das für viele Sachen schon sehr angenehm, auch wenn man ein Auto hätte.

    Man muss ja auch nicht gleich den Führerschein abgeben und sich ein Deutschlandticket besorgen - ich würde meine Bierkästen auch ganz sicher nicht mit dem Bus holen. Aber wenn man man mal wohin will, wo man vielleicht was trinken möchte oder etwas in der Stadt erledigen will und keinen Bock auf Parkplatzsuche hat, ist der ÖPNV halt einfach bequem.

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  • [–] 0 points 1 month ago (1 child)

    Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Manchmal ist ÖPNV sehr praktisch, z.B. mal weg gehen und was trinken etc...

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  • [–] 1 point 1 month ago

    @BigShammy80 Ich denke, auf der Ebene muss man die Unterhaltung auch führen. Mit den Fundamentalisten, die am liebsten alle PKW verbieten würden, kann ich genau so wenig anfangen wie mit den Radikalveganern.

    Das ändert aber nix daran, dass ich die veganen Schinkenspicker total lecker finde und absolut keine Lust habe, mich für einen Restaurantbesuch in den Stadtverkehr Münchens zu automobilisieren...

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  • [–] 1 point 1 month ago (1 child)

    @kossa @baleanar lol das können Sie so nicht bezahlen.... einfach Fixkosten durch Nutzer teilen und dann Flächenland vs Stadtstaat vergleichen... die Straßen in der Fläche sichern die Versorgung der Stadt und gleichwertige Lebensumstände sind eine Zusicherung des Staates. D.h. ich halte deine Position für überdenkenswert....

    Insgesamt ist genau diese Haltung aus dem urbanen milieu das was die leute in abwehrhaltung drängt

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  • [–] 1 point 1 month ago

    lol...könnten sie aber. Weil ÖPNV vom Land bezuschusst wird. Und die 8. Spur auf der Einfallstraße können sie sich ja auch irgendwie leisten ¯\_(ツ)_/¯. In der Stadt fahren ja dafür auch um 23 Uhr Busse, wo nur der Fahrer drinsitzt.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    @kossa @baleanar das ist eine nur am Rande korrekte Darstellung. Die Kosten werden zum Großteil von Bund und Ländern getragen, die Bestellung läuft über Zweckverbände (o.ä. YMMV nach Bundesland). Ja, in letzteren sitzen Kommunalpolitiker. Die verteilen aber nur den Mangel und auch CxU-Claus freut sich, wenn er Wähler-Wilhelmine mitteilen kann, dass der Dorfbus jetzt 4x am Tag statt 2x am Tag fährt.

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  • [–] 0 points 1 month ago (10 children)

    @kossa Hast du jemals auf dem Land gewohnt oder dein Leben lang nur in großen Städten?

    Ich kenne Das Land™. Das Land™ ist nicht die Kreisstadt mit eigenen Buslinien im Halbstundentakt. Das Land™ ist bestenfalls das Dorf mit vielleicht ein paar hundert Einwohnern, das an einer Kreis oder Landesstraße liegt. Schlimmstenfalls ist das das futzelige Nest mit 20 Einwohnern, die fast alle Rentner sind, wo es nicht mal befestigte Bürgersteige gibt und die Straßen aus dem Dorf raus Banketten an den Seiten haben.

    Hier im Fediverse lese ich ja immer mal wieder, wie Großstädter, die ihr ganzes Leben in ziemlich zentraler Lage in z. B. Berlin oder Hamburg verbracht haben, sich vorstellen, wie der ÖPNV auf dem Land auszusehen hat. Das sind Leute, für die ist Oranienburg oder Pinneberg schon Provinz.

    Ich bin selbst auf Fehmarn aufgewachsen, und ich bin da immer mal wieder. Das ist wirklich Wallapampa, vor allem, wenn man nicht in Burg ist. Fehmarn hat nur 1/200 der Bevölkerungsdichte von Friedrichshain-Kreuzberg. Da gibt’s etliche Quadratkilometer an zusammenhängender Fläche, wo genau niemand wohnt und wo es auch kein Gewerbe und keine Industrie und keinen Flughafen gibt.

    Weil ich aber keinen Bock habe, das immer wieder neu zu erklären, hier mal ein längerer Post von mir zu dem Thema.

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  • [–] 4 points 1 month ago (6 children)

    Ich antworte dir einfach mal stellvertretend, weil die meisten Antworten an meinem Punkt vorbeigehen: mir ist schnurzepiepegal, ob Leute sich in ihr Auto setzen und dann irgendwo im Stau stehen.

    Mein Punkt ist: immer sagt jemand sinngemäß "wir würden ja alle Bus statt Auto fahren, aber es gibt hier keinen Bus". Und dann guckste dir an, was da seit 80 Jahren gewählt wird: Autoparteien.

    Mein Punkt ist: dass es da keinen Bus gibt, liegt nicht daran, dass der Bundestag oder das Europaparlament das Land nicht mit ÖPNV versorgen. Es liegt daran, dass die lokale Bevölkerung kein Interesse an einem Bus hat. Und wenn dann plötzlich Autofahren, seit 25 Jahren absehbar, ungemütlicher wird, dann habe ich kein Mitleid. Das ist mein Punkt.

    Im Übrigen kann man das mancherorts andersrum sehen. Schönes Beispiel: Mörsdorf im Hunsrück. 630 Einwohner. Die haben vor 15 Jahren einen Windpark genehmigt, und haben sich schlau an den Einnahmen beteiligt. Das ist eine reiche ländliche Gemeine, die einzige ländliche Gemeinde in RP, die wächst. Die haben halt bspw. 18 Busverbindungen am Tag in die Kreisstadt Kastellaun. Das ist halt besser, als 2 Verbindungen pro Tag. Da werden Unernehmen gegründet, da kommen Touristen hin, da ist was los.

    Ich kann halt nicht sagen "Windkraft verschwult meine Kinder, Ausländer raus, Kinder sind zu laut, Verkehrsberuhigung und Bushaltestellen nehmen mir die Vorfahrt", aber dann irgendwie erzählen "mein Dorf stirbt und ich muss Auto fahren, weil der Habeck mich nicht persönlich mit dem Bus abholt!!!!1111".

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  • [–] 0 points 1 month ago (5 children)

    Auf’m Dorf merken die Leute gar nicht, wie ungemütlich Autofahren wird. Und wenn doch, dann nur an der Tanke. Fünf Minuten nach’m Tanken ist alles wieder gut. Und auf’m Dorf ist Sprit billiger als in der Stadt und in der Stadt billiger als direkt an der Autobahn.

    Busfahren ist viel unbequemer. Nächste Bushaltestelle ist womöglich ein, zwei, drei Dörfer weg, und da müssen sie eine Landstraße lang ohne Seitenweg, weil sich ein Seitenweg da nicht lohnt. Schon in so manch einer Stadt läuft man 15, 20 Minuten bis zur nächsten täglich angefahrenen Bushaltestelle. Die Busse fahren dann bestenfalls alle Stunde.

    Wenn sie Glück haben, kommen sie mit dem einen Bus ans Ziel. Wenn sie Pech haben, ist ihr Ziel ein Gewerbegebiet am anderen Ende der Stadt, also müssen sie dann auch noch umsteigen. Einen Taktknoten gibt’s nicht, weil die Fahrzeiten der Busse nicht aufeinander abgestimmt sind.

    Wenn sie ihre Besorgungen erledigt haben, dürfen sie eine gute Dreiviertelstunde auf den Bus nach Hause warten, weil die Busfahrzeiten so doof liegen. Länger, als ihre eigentlichen Besorgungen gedauert haben. Und dann haben sie auch noch Kühl- oder gar Gefrierware eingekauft. Dann müssen sie mit dem Bus wieder zurückgurken und vom Bus aus das ganze Stück wieder nach Hause laufen.

    Und dann müssen sie auch noch Tickets kaufen …

    Im Vergleich dazu steht das Auto buchstäblich vor der Haustür. Laternenparker gibt’s auf’m Dorf nicht, außer man ist nur zu Besuch. Ticket braucht man nicht, einfach reinsetzen und losfahren. Und am Supermarkt, am Drogeriemarkt, beim Bäcker usw. kann man auch schön direkt vor der Tür parken, während die nächstgelegene Bushaltestelle womöglich von da aus nicht mal sichtbar ist.

    Selbst wenn Schleswig-Holstein die nächsten 20 Jahre eine links-grüne Landesregierung wählen würde, auch die würde die Busnetze in der tiefsten Pampa nicht signifikant attraktiver machen können. Es lohnt sich einfach nicht, lauter Busse alle Viertelstunde oder noch öfter bis in entlegenste Winkel zu fahren, falls die mal einer brauchen sollte. Aber Busse werden erst richtig attraktiv, wenn sie nah genug dran und oft genug verkehren.

    Mörsdorf hat ja wenigstens noch das Glück, an einer Durchgangsstraße zu liegen, die in beide Richtungen wohin führt. Fehmarn ist eine Insel. Was nicht B 207 ist, ist im Grunde eine Stichstraße, die nur tiefer in die Pampa führt und irgendwann aufhört, und sei es an der Ostsee.

    Um im Hunsrück zu bleiben: Das nicht viel kleinere Lieg liegt ja verkehrstechnisch nicht schlechter. Aber da fahren überhaupt keine Busse, da sind die Leute auf Gedeih und Verderb aufs Auto angewiesen, wenn sie nicht anderthalb Stunden zur nächsten Bushaltestelle latschen wollen.

    In der Großstadt ist ja schon deshalb alles anders, weil es sogar Supermärkte gibt, die keine eigenen Parkplätze mehr haben. Und weil mitunter der Weg zum geparkten Auto weiter ist als der zur nächsten Bushaltestelle. Viele haben ja schon deshalb kein Auto, weil sie nicht wissen, wohin damit, wenn sie nicht gerade damit fahren.

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  • [–] 1 point 1 month ago (4 children)

    Um im Hunsrück zu bleiben: Das nicht viel kleinere Lieg liegt ja verkehrstechnisch nicht schlechter. Aber da fahren überhaupt keine Busse, da sind die Leute auf Gedeih und Verderb aufs Auto angewiesen

    Ja. Und woran liegt es? Das ist ja genau mein Punkt. In Mörsdorf hatte man halt Bock auf das 21. Jahrhundert. Da hat man zukunftsorientiert gehandelt. Jetzt hat man da Geld, und von dem Geld kann man auch Busse kaufen. Die haben von dem Geld auch bspw. ihre Grundschule erhalten und mit modernem Konzept mit dem Kindergarten zusammengelegt, statt dass das Land sie einfach geschlossen hat. Die haben eine kommunale Stelle geschaffen, die für alte Leute einkaufen fährt.

    My point exactly! Danke. Die dürfen in Lieg so viel Auto fahren, wie sie müssen, da habe ich gar kein Problem mit. Die sollen nur nicht erzählen "wir müssen Auto fahren, weil uns niemand einen Bus gibt 😭😭😭". Das haben die selbst in der Hand und hatten es die letzten 80 Jahre in der Hand ¯\_(ツ)_/¯

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  • [–] 0 points 1 month ago (3 children)

    Auf Fehmarn – und auch auf die fehmarnsche Mentalität – übertragen hieße das:

    Die Stadt Fehmarn (die ganze Insel ist seit einigen Jahren eine Stadt; 12.000 Einwohner, 185 km²) würde eigene Windparks bauen. Zusätzlich zu den vielen Windparks, die es auf Fehmarn schon länger gibt, als man im Hunsrück überhaupt von Windkraft gehört hat. In Konkurrenz zu Privatunternehmern, die da Windparks bauen, weil sich das auf der gerade im Westen und Norden fast topfebenen, landwirtschaftlich geprägten, nur spärlich bewaldeten und bebauten Insel mit viel Wind absolut lohnt. Das ist kein dicht bewaldetes Mittelgebirge.

    Von dem Geld gründet die Stadt Fehmarn ein Busverkehrsunternehmen. Kauft 12-m-Standard-Überlandbusse, für Spitzenlast dazu noch den einen oder anderen 18-m-Gelenkbus, natürlich alles Elektrobusse. Grünen Strom hat die Insel ja reichlich. Stellt Fahrpersonal ein. Baut ein großes Busdepot – weil wir hier nicht von drei Linien im Stundentakt reden können, um die Fehmaraner zum Umsteigen auf Busse zu bewegen.

    Und fährt damit dann mindestens ein Dutzend Buslinien. Ohne Auftrag aus Kiel, komplett auf eigene Rechnung. Allesamt Stichlinien, die an mindestens einem Ende an einem von anderthalb Dutzend Zielen in der tiefsten Wallapampa enden – an beiden Enden, wenn sie nicht in Burg beginnen. Deshalb Stichlinien, die nicht an beiden Enden an andere Nahverkehrsträger angeschlossen sind, weil Fehmarn eine Insel ist, auf der eben nur Stichlinien gehen. Wenn man mit dem Bus nach Westermarkelsdorf oder Presen fährt, wohin soll man dann von da weiterfahren? Da ist ganz einfach das Land zu Ende.

    Auf den stärker befahrenen Abschnitten fährt dieses kommunale Busunternehmen auf eigene Faust in direkter Konkurrenz zu den Rohde Verkehrsbetrieben, die seit Dezember 2021 durch eine Ausschreibung vom Land Schleswig-Holstein mit der Durchführung des Busverkehrs in Ostholstein jenseits von Neustadt beauftragt ist. Das heißt: Fehmarn hat Busse. Nur fahren die nicht oft genug, um für Autofahrer attraktiv zu sein. Und die decken nicht die ganze Insel ab.

    Rohde fährt im Taktverkehr von Burg über Landkirchen aufs Festland, von Burg über Landkirchen nach Orth und von Puttgarden über Burg nach Burgtiefe. Werktags außer samstags im Stundentakt bis auf die Fahrten aufs Festland, ansonsten im Zweistundentakt mit ein paar Zusatzfahrten. Dabei bindet eine Linie die ganze Insel ans Festland an, zusätzlich zu einem Schnellbus nach Lübeck, den DB Regio als SEV fährt. Eine weitere ist eine Stichfahrt von Burg aus. Die dritte ist eine Stichfahrt über Burg in beide Richtungen, weil es in Puttgarden kaum Umsteiger zwischen Bus und Fähre gibt.

    Dieses kommunale Busunternehmen fährt alle Linien, durchweg Stichlinien, mindestens im Viertelstundentakt, wenn nicht im Zehnminutentakt. Und dieses kommunale Busunternehmen bindet auch noch den hinterletzten Winkel der Insel in voller Taktstärke umsteigefrei an Burg an. Da enden die Busse nicht am Marktplatz einer Kreisstadt, auch nicht an einem Bahnhof. Nein, die enden blind und ohne jegliche Umsteigemöglichkeit in einem Dorf an der Küste. Manche dieser Dörfer sind so klein, deren Einwohner passen bequem alle auf einmal in einen einzigen Bus.

    Zwischen Burg und Landkirchen fährt Rohde unter der Woche pro Stunde und Richtung ein, zwei Busse. Dazwischen wuseln dutzendweise kommunale Busse herum, die in Summe alle paar Minuten fahren wegen der vielen Ziele, die per Stichfahrten angebunden werden müssen.

    Einen geringeren Takt kann man Fehmaranern nicht zumuten, dann müssen sie zu lange warten. Viertelstundentakt ist schon schwierig.

    Verkürzte Linien mit mehr Umsteigeknoten kann man ihnen auch nicht zumuten. Die meisten wollen entweder nach Burg, oder sie kommen aus Burg, und die werden allesamt Busse nur annehmen, wenn sie ohne Umsteigen nach Burg kommen. Ich meine, wer will gerne zwischen zwei Bussen umsteigen, nur um mal eben zur Apotheke zu fahren? Und Apotheken gibt’s eben nur in Burg, genau wie Drogeriemärkte. Das heißt, Buslinien funktionieren nur, wenn sie Burg anfahren. Und dann müssen sie in Burg auch alles Wichtige abklappern, also das Gewerbegebiet im Westen, die Innenstadt und die Inselschule im Osten, die einzige weiterführende Schule auf ganz Fehmarn.

    Die allermeisten Busse werden dann leer fahren, weil zu dem Zeitpunkt gerade keiner einen Bus braucht. Aber vielleicht braucht ja doch mal jemand einen und will dann nicht eine halbe Stunde oder eine Stunde oder zwei Stunden warten.

    Das heißt, im Grunde bräuchte es noch ein paar zusätzliche Buslinien als Querverbindungen. So gibt’s bei den Radiallinien keine Verbindung zwischen Niendorf und Gahlendorf, zwischen Wulfen und Avendorf bzw. Blieschendorf, zwischen Dänschendorf, Gammendorf, Johannisberg und Puttgarden oder umsteigefrei zwischen Albertsdorf und Neujellingsdorf. Weil das aber keine Fahrten für tägliche Besorgungen sind, sollte da ein Stunden- oder Halbstundentakt reichen.

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  • [–] 1 point 1 month ago* (last edited 1 month ago) (2 children)

    Sicher Diggi, alle bauen jetzt Windkraft, um Busse zu betreiben. Glaube nicht, dass Mörsdorf ein eigenes Busunternehmen betreibt, aber OK. Fehmarn müsste das auch gar nicht. Die sind nämlich, vermutlich durch Windkraft und Tourismus, finanziell gut ausgestattet. 5 Mio. Überschuss 2025, siehe Link.

    Schauen wir uns doch mal die Wahlergebnisse für Fehmarn an, ob es daran liegen könnte, dass man von dem Überschuss keine Busse betreibt?

    Aha, stärkste Fraktion FWV, gefolgt von der CDU. Was hat denn die FWV zu Verkehr zu sagen?. Soso. Straße bauen ist der erste Punkt. Gefolgt von Verkehrsführung und Parkraumverbesserung. Kein Punkt zum Thema ÖPNV 🤔. Wie ist denn da die zweitplatzierte CDU unterwegs? Aha, Umgehungsstraße, Parkraum, noch eine Umgehungsstraße. Kein Wort zum Thema ÖPNV.

    Ah, guck mal, erwartungsgemäß bei den Grünen sind das direkt die ersten beiden Punkte im Wahlprogramm zum Thema Verkehr. "Bus an jede Milchkanne". Aber die haben halt nur 11% geholt.

    Warum klappt das mit dem ÖPNV nicht, frage ich mich?

    Im Übrigen kennen die Grünen auf Fehmarn sogar das Konzept AST, das deine leere Busse Problematik sehr erfolgreich angeht. Das gab es in den 80ern auch im Taunus viel und hat gut funktioniert.

    Edit: und Wiki sagt noch, dass vorher, mindestens seit der Gemeindezusammenlegung 2003 die CDU die stärkste Fraktion war. D.h. seit 23 Jahren (und vermutlich länger) wählt Fehmarn gegen ÖPNV.

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  • [–] 0 points 1 month ago (1 child)

    Warum klappt das mit dem ÖPNV nicht, frage ich mich?

    Weil der gewaltigen Mehrheit der Fehmaraner der ÖPNV komplett am Arsch vorbeigeht.

    Woher ich das weiß? Du nutzt wahrscheinlich Google, Wikipedia und ChatGPT oder so, um an deine Informationen ranzukommen. Oder auch nur rauszukriegen, was Fehmarn eigentlich ist.

    Ich bin selbst Exilfehmaraner. Ich habe da über 20 Jahre gewohnt. Ich habe Familie auf Fehmarn. Ich bin alle paar Wochen auf Fehmarn. Ich kenne die Situation und die Leute vor Ort aus erster Hand.

    Der Fehmaraner ist einfach die Bequemlichkeit des Pkw gewohnt. Von der Haustür 10 Sekunden zum Auto, vom Auto 20 Sekunden zur Supermarkttür, dasselbe noch einmal umgekehrt. Viel bequemer, als erst 15 oder 20 Minuten zur nächsten Bushaltestelle zu latschen, wo regelmäßig ein Bus ohne Umsteigen ins Gewerbegebiet fährt, und da dann auf den Bus im Stundentakt oder Zweistundentakt zu warten. Und ich rede von Burg.

    Ich war auf Fehmarn mal bei einer alteingesessenen Ärztin, einer Bekannten meiner Mutter (die eigentlich eh bekannt ist wie ein bunter Hund). Die hat mir gesagt, sie kann sich nicht vorstellen, wie man irgendetwas erledigen kann ohne Auto. Ihre Tochter wohnte in Hamburg und nutzte da nur Öffis. Das war für sie komplett und total unvorstellbar.

    Im Übrigen kennen die Grünen auf Fehmarn sogar das Konzept AST, das deine leere Busse Problematik sehr erfolgreich angeht.

    Mit Anrufen mindestens einen halben Tag vorher.

    Quelle: Haltestellenaushänge vor Ort. Noch einmal: Ich war da.

    Außerdem fahren auch die ASTs nach festen Linien und festen Fahrplänen und nicht mal eben spontan jemanden aus Schlagsdorf nach Burg. Wer das will, ruft Barnasch und löhnt dann auch entsprechend mehr.

    Quelle: Ich bin auf Fehmarn auch schon AST gefahren.

    Edit: und Wiki sagt noch, dass vorher, mindestens seit der Gemeindezusammenlegung 2003 die CDU die stärkste Fraktion war. D.h. seit 23 Jahren (und vermutlich länger) wählt Fehmarn gegen ÖPNV.

    Fehmarn hat schon immer „gegen den ÖPNV“ gewählt.

    Das ländliche Schleswig-Holstein ist überaltert sein Vadder. Fehmarn ebenso.

    Die ganz alten Fehmaraner wählen, was ihre Eltern und ihre Großeltern gewählt haben. Und die haben eben sehr oft CDU gewählt, vor allem auf’m Dorf. Aber die sterben langsam aus. Das ist es, was erklärt, warum die CDU an Stimmen verliert.

    Die alten Fehmaraner, die noch vorm Bau der Sundbrücke geboren wurden, gewöhnen sich auch nur schwer an Neues. Die haben sich im Grunde nicht mal dran gewöhnt, sich an Veränderungen zu gewöhnen. Bis 1963 die Sundbrücke eröffnet wurde, gab’s auf Fehmarn beinahe null Einflüsse vom Festland.

    Da wird die E 47 (B 207) weiterhin beharrlich „E 4“ genannt. Der Hansa-Park Sierksdorf heißt weiterhin „Hansaland“, obwohl der eigentlich schon seit 43 Jahren nicht mehr so heißt. Die bft-Willer-Tanke am Landkirchener Weg ist für viele wahrscheinlich immer noch „Steenbock“. Früher hat fast jeder Erwachsene auf Fehmarn NDR1 Welle Nord gehört, weil das so schön Radio Sterbehilfe war. Heute hören sie nicht etwa NDR Schlager, sondern weiterhin NDR1 Welle Nord, weil sie das schon immer gemacht haben und das alte Analogradio immer noch fest auf UKW 97,8 MHz eingestellt ist. A propos NDR: Der gleichnamige Fernsehsender heißt immer noch „das Dritte“.

    Überhaupt: Für alteingesessene Fehmaraner – die keine KI und keine Suchmaschine auf der Welt kennt, weil die meisten von denen im Netz keine Spuren hinterlassen, weil die nicht online sind – ist es nicht „Fehmarn, Ortsteil Burg“, sondern weiterhin „Burg auf Fehmarn“. Und Fehmarn hat weiterhin eine Stadt und 42 Dörfer, wie es jahrzehntelang jedes Kind in der Grundschule gelernt hat.

    Vielleicht gibt’s auf Fehmarn Leute, die sich wirklich einen besseren ÖPNV wünschen. Aber die sind eine Minderheit. Die allermeisten davon dürften Zugezogene sein, die aus einer größeren Stadt kamen und mit einem Busverkehr rechneten, der wie in dieser größeren Stadt ist. Aber selbst die haben fast immer mindestens ein Auto pro Haushalt.

    Wer nach Fehmarn zieht ohne Auto oder gar ohne Führerschein, der hat entweder Verwandte oder Bekannte auf der Insel, die ihn herumkutschieren, für ihn einkaufen fahren usw. (siehe mein Onkel und meine Tante, die beide gebürtige Fehmaraner sind, aber jahrzehntelang in Hamburg gewohnt haben, die beide keinen Führerschein haben, und die jetzt von meiner Mutter abhängig sind), oder ein großes Problem.

    So richtige fehmarnsche Eingeborene brauchen keinen ÖPNV. Die haben ihr Auto. Und damit machen sie alles. Okay, Sprit wird teurer, das ist doof. Aber kanns’ ja nix machen. Immer noch besser, als zu Fuß vom Känguruhviertel ins Gewerbegebiet und zurück zu latschen für den Wocheneinkauf. Halbe Stunde oder mehr pro Richtung, weil der ans Auto gewöhnte Fehmaraner kein so schneller Geher ist wie der an öffentliche Verkehrsmittel gewöhnte Großstädter.

    Und wer jetzt anfängt, irgendwas von „Lasten-Pedelec“ zu faseln, sollte mal zu Conny Ziemann gehen und gucken, ob so eins bei ihm im Laden steht. Was der nicht hat, ist auf Fehmarn komplett unbekannt. Selbst wenn sich jemand eins mit einem Riesenaufwand vom Festland holen sollte, ist das Auto immer noch bequemer: Das fährt beinahe komplett ohne Muskelkraft, das ist schneller, und das hat eine Karosserie mit Heizung drin, die einen vor Wind und Wetter schützt.

    Wenn du auf Fehmarn einen ÖPNV wie in einer großen Stadt haben willst, wirst du als allererstes mal einen erheblichen Teil der Inselbevölkerung austauschen müssen – gegen moderne, hippe, progressive, linksalternative junge Leute aus dem Hamburger Bezirk Altona. Mit Pedelecs.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    Ähm. Worüber diskutieren wir denn dann eigentlich? 😅

    Alles was ich sage ist, dass den Leuten auf dem Land seit Anbeginn der Zeit der ÖPNV am Arsch vorbeigeht, und dass der ÖPNV auf dem Land deshalb kacke ist.

    Sagst du ja auch.

    Aber was ich dazu sage ist: dann sollen sie nicht rumheulen, wenn halt das Autofahren zunehmend scheiße wird. Weil das halt auch seit langem abzusehen war. Oder, dass sie dann halt irgendwann hart gelitten haben, wenn sie kein Auto mehr fahren können. Des doch alles, was ich sage. Hab' ja eingangs geschrieben, dass ich kein Mitleid habe, wenn der Spritpreis sich verdoppelt. Das ist mit Ansage und Anlauf, und man hat sich beharrlich geweigert sich darauf vorzubereiten, z.B. mit besserem ÖPNV.

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  • [–] 1 point 1 month ago* (2 children)

    Hm. Den Take, dass man Autos überall abschaffen sollte, lese ich wirklich selten. In den allermeisten Fällen geht es darum, die Orte, die durch Autos aktuell signifikant an Lebensqualität einbüßen (eben Städte), im Zweifel sogar verursacht durch eine Minderheit (weil die Mehrheit kein Auto besitzt), lebenswerter zu machen.

    Anyhow, selbstverständlich skaliert ÖPNV mit Bevölkerungsdichte. Man wird auf dem Land™ nie ein Angebot erreichen, was mit Metropolen vergleichbar ist. Aber: Man könnte zumindest versuchen, etwas zu verbessern. Es gibt, auch auf dem Land, genug Menschen, die nicht selbst Autofahren können. Du erwähnst in deinem Post den Rufbus, den man einen Tag vorher bestellen soll. Das muss nicht so ein, es ist 2026, dafür kann man clevere Lösungen finden. Dafür gibt es auch schon viele Beispiele, Fahrtenbestellung mit kurzem Vorlauf per App, „virtuelle“ Haltestellen, intelligente Routenplanung mit Zusammenfassung von Fahrtanfragen, et cetera. Das ist, wie in Deutschland üblich, mal gut, oft schlecht umgesetzt. Man könnte sich politisch zum Beispiel dafür starkmachen, an so einer Stelle eine Standardlösung zu schaffen, auf die Gemeinden zurückgreifen können. Wenn man denn wollte.

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  • [–] 0 points 1 month ago (1 child)

    Wenn’s eine App erfordert, kannst du’s „op’n Dörpen“ gleich wieder vergessen.

    Vor allem die schleswig-holsteinische Provinz ist hoffnungslos überaltert. Da leben viele, die schon Ü70, womöglich Ü80 sind. Und die haben da schon immer gewohnt, also in einer Gegend, die den Großstädten technologisch und kulturell das eine oder andere Jahr oder Jahrzehnt hinterherhinkt.

    Die sind technisch auf dem Stand der 70er Jahre hängengeblieben, bestenfalls dem der 80er. Also, dem Stand, auf dem die Wallapampa in den 70er oder 80er Jahren war.

    Die haben nie auch nur gelernt, einen Videorecorder zu programmieren oder eine Digitaluhr zu stellen. Bei Radios übersteigt alles ihren Horizont, was über an/aus und laut/leise hinausgeht. Für die war es mitunter gefühlt erst gestern, wo die Post ihnen ihr geliebtes Wählscheibentelefon weggenommen und ihnen so ein „neumodisches“ Teil mit Tasten gegeben hat.

    Die haben keine Smartphones. Oder wenn, dann haben die ihr Smartphone von Kindern oder Enkeln bekommen, weil die sich weigern, über was anderes als WhatsApp zu kommunizieren. Und dann ist WhatsApp buchstäblich das einzige, was sie mit dem Ding können.

    Noch viel eher haben die sich gegen diese komischen Dinger gesträubt. Oder sie konnten auch damit nicht umgehen, und ihre Kinder und Enkel müssen weiterhin ganz altmodisch mit ihnen telefonieren.

    Und dann müssen auch noch die Träger mitspielen. Wenn das ein Verkehrsträger macht, der auch in einer größeren Stadt den Vorortverkehr mitbedient, also die Hand am Puls der Zeit hat, dann ginge das vielleicht noch.

    Wenn das aber eine kleine Busklitsche aus derselben Provinz machen soll oder gar ein alteingesessener Taxiunternehmer, dann wird’s eng, weil die weit vom nötigen Stand der Technik weg sind.

    Und wenn das mit Bürgerbussen gemacht werden soll, die komplett von Freiwilligen betrieben werden, ist es aus und vorbei, weil die paar wenigen freiwilligen Fahrer und die ein, zwei als „Bus“ verfügbaren Bullis dann auch kurzfristig zur Verfügung stehen müssen.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    Dann eben zusätzlich telefonische Bestellung. Ist doch ohne viel Vorstellungsvermögen lösbar.

    Der nötige Stand der Technik bei den Unternehmen ist ein Smartphone plus Halterung. Navi bedienen/befolgen sollte heute jeder Mensch, der andere Personen befördern darf, schaffen.

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