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[–] 0 points 1 month ago (1 child)

Wenn’s eine App erfordert, kannst du’s „op’n Dörpen“ gleich wieder vergessen.

Vor allem die schleswig-holsteinische Provinz ist hoffnungslos überaltert. Da leben viele, die schon Ü70, womöglich Ü80 sind. Und die haben da schon immer gewohnt, also in einer Gegend, die den Großstädten technologisch und kulturell das eine oder andere Jahr oder Jahrzehnt hinterherhinkt.

Die sind technisch auf dem Stand der 70er Jahre hängengeblieben, bestenfalls dem der 80er. Also, dem Stand, auf dem die Wallapampa in den 70er oder 80er Jahren war.

Die haben nie auch nur gelernt, einen Videorecorder zu programmieren oder eine Digitaluhr zu stellen. Bei Radios übersteigt alles ihren Horizont, was über an/aus und laut/leise hinausgeht. Für die war es mitunter gefühlt erst gestern, wo die Post ihnen ihr geliebtes Wählscheibentelefon weggenommen und ihnen so ein „neumodisches“ Teil mit Tasten gegeben hat.

Die haben keine Smartphones. Oder wenn, dann haben die ihr Smartphone von Kindern oder Enkeln bekommen, weil die sich weigern, über was anderes als WhatsApp zu kommunizieren. Und dann ist WhatsApp buchstäblich das einzige, was sie mit dem Ding können.

Noch viel eher haben die sich gegen diese komischen Dinger gesträubt. Oder sie konnten auch damit nicht umgehen, und ihre Kinder und Enkel müssen weiterhin ganz altmodisch mit ihnen telefonieren.

Und dann müssen auch noch die Träger mitspielen. Wenn das ein Verkehrsträger macht, der auch in einer größeren Stadt den Vorortverkehr mitbedient, also die Hand am Puls der Zeit hat, dann ginge das vielleicht noch.

Wenn das aber eine kleine Busklitsche aus derselben Provinz machen soll oder gar ein alteingesessener Taxiunternehmer, dann wird’s eng, weil die weit vom nötigen Stand der Technik weg sind.

Und wenn das mit Bürgerbussen gemacht werden soll, die komplett von Freiwilligen betrieben werden, ist es aus und vorbei, weil die paar wenigen freiwilligen Fahrer und die ein, zwei als „Bus“ verfügbaren Bullis dann auch kurzfristig zur Verfügung stehen müssen.

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  • hideshow 1 child comment
  • [–] 1 point 1 month ago

    Dann eben zusätzlich telefonische Bestellung. Ist doch ohne viel Vorstellungsvermögen lösbar.

    Der nötige Stand der Technik bei den Unternehmen ist ein Smartphone plus Halterung. Navi bedienen/befolgen sollte heute jeder Mensch, der andere Personen befördern darf, schaffen.

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