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Vorwurf des Zionismus von lemmy.dbzer0.com
(thelemmy.club)
Die Standard-Community von feddit.org
In dieser Community geht es um:
Was nicht Zweck dieser Community ist:
Regeln:
The standard community of feddit.org
This community is for:
What is not the purpose of this community:
Rules:
Dbzer0 ist eine anarchistische Instanz. Sie lehnen Autoritäten ab. Und das funktioniert wunderbar so lange man unter sich ist. Jetzt kommen sie mit einen System in Kontakt, das ein bisschen anders denkt als sie und die Lösung ist eine Zensur.
Die Autorität von Feddit wird abgelehnt, durchgesetzt von der Autorität von dbzer0. Ergo begrüßt man auf dbzer0 Autorität aber eben nur wenn die Autorität die eigene Meinung überhöht.
Anarchismus ist das nicht. Damit zeigt die Instanz ironischerweise die größte Schwäche ihrer Ideologie auf.
PS: Ich bin kein Feind des Anarchismus, man sieht hier aber gut welche Fallstricke es in anarchistischen Systemen gibt.
Ich behaupte diese Abstimmung war alles andere als anarchistisch. Nicht, weil ich mich mit Anarchismus auskenne, aber weil für mich viele Prinzipien, die differenzierte Meinung und Urteilsbildung ermöglichen, ignoriert wurden.
Soweit ich mich erinnern kann:
Kurz: Es las sich wie eine Rede vom Staatsanwalt, auf die das Gericht der öffentlichen Meinung ohne richtige Gegenüberstellung urteilen sollte. Es tendierte also viel mehr zum Schauprozess statt zur gemeinschaftlichen Entscheidung.
Es hatte also viel mehr mit stumpfen Populismus (sprich ein paar wenige treffen die Entscheidung und vermarkten sie an die Gemeinschaft) zu tun anstatt mit echtem Anarchismus (sprich die Gemeinschaft diskutiert gemeinsam und erarbeitet sich so einen Konsens).
Das hat man auch sehr gut daran erkannt, dass zwei sehr aktive User dort die Diskussion in eine bestimmte Richtung gelenkt haben (von denen einer eine brennende Deutschlandflagge in seiner Signatur hat, was natürlich überhaupt kein Vorurteil gegenüber Menschen einer bestimmten Nationalität oder gewissen Instanzen transportiert /s). Es ist nicht überraschend, dass die Abstimmung so ausgegangen ist.
Ganz zu schweigen davon, dass diejenigen, die die Abstimmung kritisierten, oft ignoriert oder sogar mundtot gemacht wurden (Kommentare gelöscht, aus der Community ausgeschlossen). Sie wollten kein Feedback. Sie wollten den Anschein erwecken, dass es eine faire Abstimmung gab, aber sie wollten es trotzdem durchziehen.
Als Freund*in des Anarchismus scheinst du mir nur ein geringes Verständnis weit verbreiter anarchistischer Prinzipien wie freie Assoziation oder einer sinnigen Verwendung des Wortes Autorität zu haben. Für deutschsprachige Perspektiven auf das und ggf auch Fragen kann ich bspw !anarchismus@feddit.org empfehlen.
Danke, dass du so respektvoll geblieben bist. Auch diese Tugend hat dbzer0 verloren. Ich schaue es mir gerne an.
Danke für den Hinweis auf die Community. Ich würde mich gerne in das Thema ein bisschen einlesen, eben weil ich zugegebenermaßen keine Ahnung habe. Da ich mit den Inhalten dort spontan nciht viel anfangen kann hab ich dazu eine Frage: Gibt es ,,das eine" anarchistische Selbstverständnis (ggf. irgndwo nachlesbar?).. oder gibt es erwartbar, wie bei anderen Aspekten auch, eine Vielzahl von Strömungen deren gemeinsamer Nenner ,,nur" die Ablehnung von Autorität ist?
Tatsächlich wäre es in meinen Augen sehr vermessen zu behaupten das "beste" anarchistische Selbstverständnis zu formulieren, aber ich hab einfach mal zusammenhangslos bisschen was gesammelt:
Wenn du Zeit und Interesse an einer Doku hast, kann ich diese hier empfehlen. Besonders gut ist die historische Herausarbeitung heute gängiger anarchistischer Prinzipien.
Für mich persönlich drückt dieser eher kurzweilige Text hier Anarchismus am besten aus.
Ich glaube das hier könnte ein relativ greifbares Beispiel eines Selbstverständnisses sein. Das ist ein Kollektiv aus Dresden, dass einen Veranstaltungsraum/Cafe/Bibliothek betreibt und mal aufgeschrieben hat was deren anarchistisches Selbstverständnis für diese Tätigkeit bedeutet.
Danke, genau sowas hab ich gesucht!
Mir kommt das ehrlich gesagt alles andere als anarchistische vor.
Es ist eine Lemmy-Instanz mit Admins und Regeln. Genau das Gegenteil von Anarchie.
Anarchismus ist eine dumme Ideologie, an die nur rebellische Teenager und peinliche Menschen wirklich glauben. Letztendlich funktioniert sie nicht, weil man Regeln und Ordnung braucht, damit eine Gesellschaft oder in diesem Fall soziale Medien funktionieren können. Wenn sie das herausfinden, reagieren sie darauf, indem sie ihre eigenen Regeln aufstellen, um sich gegen die Regeln anderer zu wehren. Das ist extrem peinlich und definitiv nicht nachhaltig.
Ich frage mich, wie lange es wohl dauern wird, bis sie sich wieder abspalten.
"Im Anarchismus gibt es keine Regeln" ist Quatsch. Bitte bitte bilde dich, bevor du sowas von dir gibst. Danke.
Es ist nicht hilfreich, wenn du dein Unwissen einfach nochmal wiederholtst. Schade.
You mix up Anarchy with Anomie.
They are the same...
No. Abso-fucking-lutely not.
Das Einzige, was hier peinlich ist, ist das Anarchismusverständnis in diesem Thread. Hauptsache, mit irgendwelchen Begriffen um sich werfen und dabei über die eigene Argumentation stolpern.