So I played Secret of Mana on the SNES in the past and liked it. Years later I found out it is not as detailed as planned, because of the conflict between Nintendo and Sony regarding the usage of CDs/cartridges for games.

As of today some members of the original team may be still alive and could help to develop and publish their original ideas. Unfortunately the remake is just what it is, even if todays memory and other resources set no serious limits.

I really would like to see a re-remake published sooner or later. If you agree, lets try to convince the right people to collect and/or write down everything related and license it. With some references mentioning the strength of the fan base added, we are probably convincing investors that a (re-)remake might be rewarding for them.

[–] 3 points 14 hours ago

Auf der Suche nach Gründen müsse die Politik sich fragen, ob sie möglicherweise zu wenig getan habe, um Arbeitslosigkeit zu verhindern und Ostdeutsche stärker in einflussreiche Positionen zu bringen.

Meine Güte. Diese elende Überbetonung von und Erwerbsarbeit sowie Verknüpfungen von allem möglichen mit Wirtschaftsaspekten in gefühlt nahezu jeder Aussage und Handlung von prominenten Berufspolitikys bzw. Staatsrepräsentantys ist nervig und peinlich.

Ja, das Vermögen und der Wohlstand ist extrem ungerecht verteilt. Und da verlaufen auch weiterhin Ost-West-Grenzen. Trotzdem muss ohne wenn und aber mit weitem Abstand das soziale immer die höchste Priorität Nummer für Gesellschaften sein.

Das nächste Staatsoberhaupt wird sicher deutlich früher als 1987 geboren sein und bestimmt aus Kreisen kommen die den Wirtschaftsfetisch auch verinnerlicht oder sogar eingetrichtert bekommen hat.

Und da sich nicht wirklich Reformen für das Amt abzeichnen ist leider auch nicht davon auszugehen, dass die Demokratisierung der Republik mit ihren Institutionen insgesamt in absehbarer Zeit einsetzt und genug Leute (wieder) mitnimmt.

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  • [–] 1 point 23 hours ago (1 child)

    Mit Traditionen zu brechen oder sie zumindest kritisch zu sehen finde ich gut.

    Aber es geht eben doch um Verfügbarkeit. Mandeln und Trauben sind eben nicht ganzjährig zu haben.

    Aber ich gestehe gerne zu, dass es eine heikle Gratwanderung ist. Wo anzufagen und wo aufhören? Getreide und Zuckerrüben sind in noch viel mehr Produkten verarbeitet.

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  • [–] 1 point 1 day ago (3 children)

    Hmmmm... also ich finde es tendenziell schon angebracht Dinge dann zu essen, wenn die Natur es mir an meinem Standort diktiert. Konservierungs- und Lagerungstechniken sind eine tolle Errungenschaft und Komfort/Luxus, aber die Menschheit übertreibt es damit in meinen Augen leider maßlos.

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  • [–] 1 point 1 day ago

    Oder die Bestandteile. Ob bereits industrielle Mengen an Mandelsorten verarbeitet werden konnten, die ausreichend hitzebeständig sind und/oder mit genug Wassermengen wachsen und reifen konnten ist zumindest mir unklar.

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  • [–] 2 points 1 day ago

    Kann hier jemand einordnen ob sich jemand möglicherweise darum bemühen wird den Kaufpreis doch zu veröffentlichen? Wie viele weitere Bahnhöfe sind Privateigentum? Und verfolgt die Bundesregierung eigentlich eine eindeutige, transparent nachvollziehbare und langfristige Strategie im Zusammenhang mit der ÖBB?

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  • [–] 5 points 2 days ago

    Jetzt sind wir schon bei Bedingungen für Sondierungen. Meine Güte. Ein weiteres "Format" vorzuschieben und einzubauen halte ich für eine Verzögerungstaktik auf die sich alle Beteiligten unausgesprochen und stillschweigend einigen können - in der Hoffnung für sich selbst einen Vorteil und/oder gegen die anderen einen Nachteil mittels einer Kampagne herauszustellen.

    Die großen Parteien mit einer Menge Ressourcen (Angestellte, Geld, Büros, Erfahrung, Kontakten, überzeugte aktive Mitglieder, ...) dürften doch die Veranstaltungen, Beschlüsse usw. von den anderen doch permanent im Blick haben, analysieren und verarbeiten. Ab dem Zeitpunkt wo das amtliche Endergebnis einer Wahl feststeht beginnt derartiges aber laut offiziellen Verlautbarungen erst ins Rollen zu kommen. Als würden wir alle Zeit der Welt haben politisch zu handeln.

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  • [–] 1 point 2 days ago

    Hat die als Fraktionschefin in Bundestag überhaupt etwas mit der Koaliationsfindung in Land Berlin zu tun?

    Eigentlich nicht wirklich. Aber mittelbar durch eine bestimmte Logik doch schon, ja. In solchen Runden sind gefühlt gehäuft auch Politikys dabei die für einen Proporz dorthin delegiert werden oder sich qua (öffentlichem) Amt oder (Partei-)Funktion dort mit hineinschlängeln bzw. sich als prominentes Mitglied da unbedingt sehen wollen um ihren internen wie externen "Status" zu behaupten. Das sind Leute die das brauchen um ihre eigene Zukunft besser einschätzen zu können: Nach dem Motto habe ich schon/noch ausreichend parteiinternen Rückhalt für künftige Ambitionen in welcher Form auch immer.

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  • [–] 1 point 2 days ago

    Ich fürchte das verfängt nicht (mehr), da "alle" gleichzeitig zu unbestimmt und zu heterogen sind oder aber beim genaueren betrachten eigentlich doch oft mit einem Sternchen zwecks Einschränkung versehen ist. Bis auf die Verwandtschaft/Nähe aufgrund der Zugehörigkeit zur selben Spezies kann ich keine Einigkeit etwa mit Faschismus-Symapthisantys unterschreiben. Doch selbst was als "menschlich" gilt ist nicht universal definierbar.

    Es scheint mir keine einzige Personen(gruppe) zu geben, welche nicht zumindest einige als Autorität mindestens abschreckt oder sogar ablehnt. Auf eine Art ist das aus meiner Sicht sogar ganz gut so.

    Aber aus meiner Warte lässt sich auch keine Institution oder Idee als gemeinsamer Nenner finden.

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    Ich war vor kurzem in einer "EDK"-Filiale (die mit dem blauen E auf gelbem Grund; Name absichtlich von mir verfälscht) und habe dort im Tiefkühlbereich in meinem Fall direkt bei den tierischen Produkten eine Überraschung erlebt:

    Große, mit Gemüse gefüllte Frühlingsrollen. In den Zutaten waren bis vor einiger Zeit noch Hühnereier enthalten, nun sind sie gemäß Liste und Label vegan. Bisher war das den kleinen Röllchen vorbehalten.

    Vertrieben als Handelsmarke sind sie eher günstig, mangels Wille zur Transparenz (Grrr) ist (mir) allerdings nicht klar wer sie im Auftrag produziert. Trotzdem ist es für mich ein kleiner Grund sich ein bisschen zu freuen über mehr Auswahl an derlei Essen.

    ich🔑👝🧓iel (thelemmy.club)
     

    Habe mir ein kleines Etui gekauft, nachdem mir in eher kurzen Abständen mehrfach, mutmaßlich durch scharfkantige Schlüssel, Taschen kaputt gegangen sind. Fühlt sich an auf einen Schlag gleich mehrere Jahre im Zeitraffer gealtert zu sein.

     

    Nachdem das BSW nicht genug Stimmen für den Einzug in den aktuellen Bundestag bekommen hat, gab es ja einigen Wirbel darum. Das habt ihr sicher mitbekommen.

    Nun habe ich mir die MDR-Wahlarena angesehen. Und wer tritt da für das BSW auf? Ein Herr Schulze.

    Was meint ihr, steckt Kalkül/Taktik, Naivität oder Zufall (wahlweise mit oder ohne bewusste Inkaufnahme von Nebeneffekten) dahinter? (Für die Union tritt ebenfalls ein Herr Schulze an.)

    Das BSW hat einige (ehemalige) Berufspolitikys in den eigenen Reihen, so ganz unbeholfen sind die demnach eigentlich nicht, erst recht nicht wenn ich an den autoritären und Wagenknecht-zugewandten Teil denke.

    Es würde mich jedenfalls wundern wenn die Namensgleichheit zumindest intern kein Thema ist/war/wird - spätestens am Wahltag scheint es mir ein aus Sicht des BSW "hilfreiches", aber dreist einsetzbares Narrativ zu sein, mit dem behauptet werden kann es hätte Verwirrung auf gegeben wenn es eventuell abermals knapp wird bei der Sitzverteilung. Letztlich fände ich das weiter hergeholt als bei der Bundestagswahl, denn der Parteiname dürfte größer und dicker auf dem Wahlzettel stehen als die Kandidierenden. Und die CDU und BSW stehen wohl in größerem Abstand zueinander als seinerzeit Bündnis Sahra Wagenknecht und Bündnis Deutschland.

    Interessant finde ich auch die Überlegung, ob sich Teile der AFD-Mitglieder oder Gefolge dafür entscheiden werden ihren Vorsprung in den Umfragen zum Anlass zu nehmen um dem BSW in ihrem eigenen Interesse über die 5 % Hürde zu helfen. Und/Oder ob umgekehrt BSW-Mitglieder oder Gefolge ihre Stimmen der AFD geben, damit diese einen noch größeren Abstand zu allen anderen bekommt? Knapp an den 50 % zu kratzen könnte ihnen helfen mit noch mehr Gewicht darauf zu pochen, toleriert zu werden oder mehr Funktionen im Präsidium, den Ausschüssen oder vom Landtag bestimmten externen Gremien besetzen und Hebel betätigen zu können.

    Zwischen denen der Union und FDP könnte es ähnliche Erwägungen geben, damit erstere noch etwas zulegt oder letztere überhaupt einzieht. Bei denen der Linken, Grünen und SPD sehe ich nicht das die sich am 6.9. zugunsten anderer entscheiden.

     

    Der gewöhnliche Standard-Firefox nervt mich inzwischen regelmäßig. Zum einen die Trägheit nach längerer Nutzung und immer kürzere Abstände zwischen Updates, die mir bevormundend nicht mehr nur vorgeschlagen werden.

    Es ist toll, wenn Fehler und Sicherheitslücken zügig erkannt und gebannt werden, aber ich möchte den Zeitpunkt bestimmen wann ich sie herunterlade und installiere. Die Einsellung "Nach Updates suchen, aber wählen, wann sie installiert werden" kommt dem am nächsten, ist aber trotzdem unzureichend, finde ich.

    Außerdem kam es kürzlich dazu, dass ich nicht einmal mehr neue Tabs öffnen und Webseiten aufrufen konnte ohne den Browser neu zu starten. Mozilla hat mich dazu aufgefordert. Nachdrücklich. Als ich dem widerwillig folgte, wurde mir stolz präsentiert was die soeben neu installierte Version für Änderungen mit sich bringt.

    Also wenn ich jetzt schon wechsle, dann fange ich auch recht frisch an und installiere die Erweiterungen nach und nach, übernehme vorhandene Profile nicht. Aber für den Fall der Fälle wäre es schön, wenn es keine zu großen Abweichungen gibt und eine nachträgliche Übernahme ohne schwere Kompatibilitätsprobleme möglich wäre. Ich denke, mir würde ein solider, sicherer und grundlegender Browser gefallen den ich mir selbstbestimmt mit Erweiterungen und Konfigurationen verbessere. Einen von Haus aus gefühlt bereits sehr überdimensonierten und übertrieben ausgestatteten Firefox brauche ich nicht.

    Mit welchem Fork seid ihr unterwegs? Und wieso gerade mit diesem?

     

    Damit meine ich Organisationen, die Leute dafür bezahlen "Promotion" im öffentlichen Raum für ihr oft politisches Anliegen zu betreiben, mich damit aber nerven statt zu erreichen und in Summe gefühlt mehr schaden als nutzen.

    Ich finde so viel verkehrt daran, dass mir dazu eine wahnsinnige Menge Gedanken im Kopf herumschwirren. Vielleicht schreibe ich das hier mal auf, hier passt es doch ganz gut rein. Aber zunächst einmal muss ich erste Luft ablassen...

    Angry Feddit.org logo shaking fist and saying "grrr"

     

    In meinem Leben spielen Gerüche selten eine bewusste Rolle. Und als ich kürzlich zum Zeitvertreib und aus Neugier in einer Parfümerie war habe ich einerseits sehr über die teils hohen Preise, komischen Umschreibungen gestaunt und andererseits interessante, schön anzusehende Flaschenformen betrachtet. Gekauft habe ich nichts, im Alltag trage ich weiter meine körpereigenen Duftstoffe, kombiniert mit denen in dem von mir verwendeten Waschmittel und den verwendeten Seifen.

    Aber hin und wieder steigen mir Gerüche in die Nase, die Erinnerungen und Emotionen wecken. Das bringt mich nun also dazu mich hin und wieder näher damit zu beschäftigen und dazu möchte ich euch alle hiermit einladen, es mir gleich zu tun. Alle übrigen Sinne finden bereits verschiedentlich ihren Ausdruck inner- und außerhalb Fediverse: Wir tauschen uns zum Beispiel über Musik aus, Fotos oder alltägliche visuelle Beobachtungen, Essen und Trinken. Aber neben dem einen Sinn, der mitunter zu intim für eine öffentliche Besprechng sein kann (der haptische, die Berührung) bleibt letztlich der Geruchssinn in meiner Wahrnehmung wenig beachtet.

    Bis jetzt?!

     

    In der nächsten Zeit dürften in einigen Beiträgen im MDR, NDR und RBB die Wahlplakate für die dort anstehenden Wahlen zu sehen sein.

    Bewusst und fokussiert beschäftigt hat sich aber, in meiner Wahrnehmung und soweit mir bekannt, in der Vergangenheit kein (ÖRR-)Format damit.

    Dabei würde ich die gerne genauer betrachten, analysieren und bewerten. Hätte hier noch jemand Lust dazu?

    Dann veröffentlicht die gerne mal hier, wenn ihr irgendwo auf sie stoßt. (Also die ernstgemeinten, "seriösen". Satiren wie die von @ranslite@pie.dasneuland.de mag ich auch, aber die diskutiere ich lieber separat.)

     

    Worum es mir geht

    In diesem Beitrag mache ich mir ein wenig Luft und schreibe mir von der Seele was mich wurmt, dabei bin ich mir sicher mit meiner Erfahrung nicht alleine zu sein. Schieflagen in der Organisation von Gesundheit haben wir alle bestimmt schon mitbekommen oder selbst erlebt. Ich möchte verhindern mich gedanklich nur alleine damit zu beschäftigen zu "analysieren", beobachten und eine Meinung zu bilden. Ein- und Widerspruch, Ergänzungen und Korrekturen sowie eigene Erfahrungen in dem Zusammenhang sind gerne gesehen. Ich möchte möglichst "gerade" auf objektive Schieflagen schauen und nicht selber zu arrogant oder verzerrt werden/bleiben. Spiegelt mich bitte gerne. Und an die Moderation: Thematisch-inhaltlich passt das, finde ich, schon in diese Community. Was die Form angeht bin ich aber unsicher, vielleicht werde ich noch einen Verweis bei !einfachposten@feddit.org erstellen.

    Kurze Vorgeschichte

    Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich wohl unterdurchschnittlich wenig mit Ärzten zu tun. Ich war selten in einem Maße krank "genug". Inzwischen ist das anders und mein Bewusstsein, meine Prioritäten und einige Wehwehchen haben sich entwickelt.

    Kürzlich gemachte Erfahrungen

    Also besuchte ich kürzlich die hausärztliche Praxis zwecks Untersuchung, beschreibe mein Problem und erfahre Interesse, Motivation Neugier und erste Ansätze worum es sich handeln könnte. Soweit so gut.

    Zur weiteren Behandlung wird eine Blutabnahme nötig. Allerdings hatte ich an Tag meines Besuchs gefrühstückt, ich werde also gebeten das autonom mit den MFA einen Termin auszumachen. Es folgt noch der Halbsatz "gerne so kurzfristig wie Sie können."

    Und wann ist nun der Termin, der mir mit der mit der Aussage normalerweise würde es noch länger dauern gegeben wurde? In über 1 Monat. So sei das nunmal. Würdet ihr das unter allgemeiner Urlaubszeit verbuchen?

    Ich bedanke mich höflich, bin aber innerlich mies gestimmt. Dann fällt mir ein, die Praxis erlaubt Online-Terminbuchungen, vielleicht habe ich ja Glück und jemand sagt ab und ich kann kurzfristiger eine Lücke füllen. Meine Stimmung wird wieder besser.

    Zuhause angekommen schaue ich sodann nach, ob das eventuell zufällig schon gerade jetzt genauso eingetreten ist. Und siehe da: Über die Plattform lassen sich nur Termine für die Sprechstunde bei den Ärzten buchen, übrige Dinge wie Rezepte, Briefe/Befunde einreichen/abholen oder etwas was die MFA machen könnten, und damit auch Dinge wie die Blutabnahme, steht gar nicht zur Auswahl. Aus meiner Sicht sind das Anlässe, welche mit Vor- und Nachbereitung allerhöchstens 30 Minuten in Anspruch nehmen.

    Da hat doch irgendwer die Organisation wohl nicht zu Ende gedacht. Wer will schon sich selbst und die andere Seite beständig mit Anrufen nerven und fragen ob es nicht doch einen früheren Termin geben könnte. Abgesehen davon, dass ich es erlebt habe, dass es eh kaum vorkommt mit jemandem wirklich reden zu können. Entgegengenommen werden Anrufe selten bis gar nicht.

    Bleibt also nur das Vorbeikommen auf gut Glück. Auch da hatte ich Hausarztpraxen bei denen sich niemand genötigt gesehen hat die Webseite mit dem Hinweis zu versehen, wenn die Praxis wegen Fortbildung, Krankheit oder Urlaub zeitweilig geschlossen bleibt. Das ist besonders ärgerlich bei längeren Anfahrten.

    Nungut, also durchatmen. So oder so ähnlich geht es vermutlich vielen die wie ich in der GKV sind. Geteiltes Leid ist halbes Leid...

    Aber ich bin es trotzdem verdammt nochmal leid. Selbst als ich mich dann einer Fachrichtung zugewandt habe und mich dort um einen Termin bemühen wollte, staunte und schluckte ich nochmals.

    Mit Überweisung, aber ohne aufmüpfiges Verlangen oder besonderer Erwartungshaltung begebe ich mich also extra persönlich in eine fachärztliche Praxis für eine Terminvereinbarung. An der Tür hängt bereits der Hinweis: Diese Praxis hat einen extra Tag Sprechzeit für Privatversicherte. Als ich eintrete ist es wie zu erwarten war ziemlich voll, aber mein Anliegen ist nur kurz, hier will ich nur überhaupt einen Termin. Wann genau der ist, ist in diesem Fall gar nicht so wichtig. (Das ist auch der Grund warum ich nicht meine Freizeit opfere und mich zur allgemeinen Sprechstunde dort einfinde, die Kapazitäten der Praxis und anderer Patienten will ich mit meinem nicht akuten Fall nicht unnötig mehrbelasten.) Aber was bekomme ich dort zu hören: "Wir vergeben keine Termine, kommen Sie bitte einfach dann, dann oder dann möglichst frühzeitig in die Sprechstunde und bringen sie rund 4 Stunden Zeit mit."

    Und wieder frage ich mich, was geht in dortigen Köpfen vor eine Arztpraxis so zu organisieren und zu betreiben. Zugegeben, ich weiß wenig über tatsächliche Belastungen die ein solcher Betrieb aushalten muss, da "die" Politik das manches festgelegt hat, weil "die" Krankenkassen auch Vorgaben und Rahmen setzen, aufgrund der Art und Weise wie Gesundheit dem Wirtschaftsystem ja auch unterworfen ist. Es gibt auch nach wie vor kein Portal auf Bundes- oder Länderebene für Leute in der GKV, dass allen (un-)möglichen, fragwürdigen Plattformen zur Terminvereinbarung offen das Geschäftsmodell streitig macht. Mit einfachem Benutzungskonzept, solidem Datenschutz ohne Gewinnerzielungsabsichten. Es ist doch bekannt welche Ärzte was praktizieren und wo.

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