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submitted 5 days ago by D_a_X@feddit.org to c/fahrrad@feddit.org
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[-] jenesaisquoi@feddit.org 12 points 5 days ago

Sommerloch in den Medien macht brrrrr

[-] Witziger_Waschbaer@feddit.org 2 points 4 days ago

Vielleicht lesen ja Leute den Artikel und probieren es auch mal aus. Und stellen fest, dass es gar nicht so essentiell ist, die ganze Zeit die Direktverbindung in den dreckigen Schlund des Turbo-Tech-Kapitalismus dabei zu haben. Wär doch schön.

[-] jenesaisquoi@feddit.org 1 points 4 days ago

Das wäre in der Tat schön. Ich denke aber, dass genau diejenigen, die davon am meisten profitieren würden, am wenigsten lesen, geschweige dann ganze Artikel

[-] leagman1@feddit.org 11 points 5 days ago

Is doch okay

[-] horse@feddit.org 6 points 4 days ago

Ich find's cool, aber würde das selber nicht machen. Ein Smartphone ist halt mega nützlich auf so einer Reise und vom Gewicht und Packmaß unschlagbar für die Funktionalität. Ich hab dann eine Kamera, Regenradar, Notruf (auch über Sattelit, wenn's kein Empfang gibt), Routenplanung (wesentlich besser als auf dem Radcomputer), Karten um POIs und Verpflegungsstopps zu finden, Musik/Podcasts für die langen Tage auf dem Rad, Notfallpowerbank um Radcomputer oder Licht zu Laden, etc. Alles zusammen kleiner als ein anderes Gerät um auch nur eine dieser Funktionen zu ersetzen.

Natürlich braucht man das alles nicht, aber die ganzen Ablenkungen weswegen man das Teil zu Hause lässt, nutze ich eh nicht wenn ich auf dem Rad sitze. Muss ja gucken wo ich hinfahre.

[-] Ooops@feddit.org 5 points 5 days ago

Und mir ist heute ein Beutel mit Reis umgefallen. Krieg ich jetzt auch 'nen Artikel?

[-] connaisseur@feddit.org 2 points 5 days ago

Würde dir ein Reiskorn geben, ist mir nur grad runtergefallen, tja nun.

[-] pantherina@feddit.org 4 points 5 days ago* (last edited 5 days ago)

Sehr interessant, krasse Gegensätze sind ein sehr gutes Beispiel und Kontrast, um die eigene Abhängigkeit aufzudecken.

Es gibt ein paar so Menschen, die dann lieber

  • Fahrradnavi oder Karten (plus seehr viel rumstehen und gucken)
  • taschenlampe
  • Klapphandy? Entsprechend nur unsicheres Telefonnetz und wohl nur für Notfälle
  • taschenrechner?
  • wörterbuch?
  • medizinbücher, Lexika, Bestimmungsbücher, usw was man alles nützliches zB in Kiwix haben könnte
  • Kamera
  • Musikplayer
  • Audiorekorder
  • USB stick mit Daten wie Passwörtern oder gleich Tails (o.ä.), um die dann an einem beliebigen PC mit hoffentlich Adminrechten oder wenigstens nem entsperrten Boot-Menü benutzen zu können
  • ... haben, anstatt ein Smartphone.

Am Ende ist es halt ein verdammt nützliches Tool, für soo viel. Es ist also schon sinnvoller, freie Androids, Nutzung ohne "social media" und für wirklich nützliche Dinge in den Vordergrund zu rücken, anstatt komplette Abstinenz, die dann halt doch keiner macht oder wenn dann mit extremen Nachteilen.

ZB hat ein Wechsel auf dumbphones krasse Sicherheitsnachteile für die vernetzten Dinge für die man ein Handy halt verwendet. 4G ist okay sicher aber Telefonie und SMS sind es nicht. Wir haben hier keine Anbieter wie Cape (die dazu extrem teuer sind) und selbst solche Anbieter können nur ih re Seite des Telco-Systems fixen. Ohne Signal/Matrix/SimpleX kommuniziert man nunmal komplett überwachbar und fälschbar.

Dennoch sind gerade die aufkommenden "Feature Phones" ziemlich interessant. Punkt, Commodore, Sidephone etc. Dennoch allein durch economy of scale weniger sicher und durch den absichtlich limitierten Formfaktor (abgesehen von Micro-SD und Kopfhörerport!) eben weniger für das Geld was man zahlt.

[-] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 2 points 5 days ago* (last edited 5 days ago)

Und was Datenschutz und Privatsphäre angeht: Es gibt mittlerweile neben den klassischen Netbooks kleine Handheld-Computer mit Tastatur und PC-Architektur, auf die ein ganz normales Linux passt, wie diesen oder den Gemini PDA. Mit denen kann man sehr vieles erledigen, was im Alltag so anfällt.

Und ohne den eingebauten Suchtfaktor der Smartphone-Apps, und den eingebauten Datenabfluss von Facebook, Instagram, Google Mail & Co.

Gut für Reisen, für einen erholsamen Fahrradurlaub würde ich mich jedoch fragen, ob ich das im Urlaub brauche.

[-] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 2 points 5 days ago* (last edited 5 days ago)

Karten - insbesondere gute - haben, wenn man einmal gelernt hat, sie zu nutzen, erhebliche Vorteile bei der Orientierung. Ein Handydisplay kann man halt nicht auf DIN A2 aufklappen. Und man kann auch Karten in einer Sichthülle an den Lenker klemmen.

Viele der anderen Dinge braucht man nicht wirklich. Abgesehen vom Taschenlämpchen zum Zelten.

Insbesondere braucht man keine Security, wenn man Email und Banking nicht am Handy macht.

Und so in den 2010er Jahren habe ich bei Dunkelheit, Schnee und Eis auf meiner Pendelstrecke 9 Kilometer über Land ein Nokia Dumbphone gerade für Notfälle mitgenommen - Vorteil: Der Akku hält ausgeschaltet Wochen, und so ein Ding würde auch einen Sturz überstehen.

this post was submitted on 08 Aug 2026
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