[-] Ooops@feddit.org 4 points 2 hours ago

Dabei geht es auch um die Frage, ob durch Taser der Einsatz von Schusswaffen verringert werden kann. [...]

Die Distanz-Elektroimpulsgeräte (DEIG) kamen seit Beginn des Pilotprojektes Anfang Juni im bayerischen Streifendienst 19 Mal zum Einsatz, meldete das Bayerische Innenministerium in München. In 16 Fällen habe demnach allein die Androhung genügt, um die Lage zu entschärfen.

Da fehlt mir irgendwie die tatsächlich relevante Information, nämlich ob es normal ist, dass Streifenpolizisten in einem solchen Zeitraum fast 20 mal die Schusswaffe ziehen und mit deren Einsatz drohen, die davon auch mehrere Male benutzen, oder ob es eben doch kein besserer Ersatz für den Schusswaffeneinsatz ist, sondern einfach nur ein weiteres gefährliches Werkzeug, das viel ungehemmter eingesetzt wird.

(PS: Ich bin hier davon ausgegangen, dass Androhung des Tasers als Einsatz zählt und nicht, dass er 19 Mal eingesetzt und zusätzlich 16 Mal angedroht wurde. Dann würde sich die Frage ob der Zahlen eh erledigen. Die Formulierung im Artikel gibt leider beide Interpretationen her...)

[-] Ooops@feddit.org 5 points 5 hours ago

und da eigentlich ohne Grund hinfährt, um Stress zu machen

Ich seh da keinen qualitativen Unterschied. Abschaum macht Abschaumdinge und so...

[-] Ooops@feddit.org 1 points 6 hours ago

Oh, den Paul kannte ich noch gar nicht als Alternative. 👍

[-] Ooops@feddit.org 4 points 6 hours ago

Und mir ist heute ein Beutel mit Reis umgefallen. Krieg ich jetzt auch 'nen Artikel?

[-] Ooops@feddit.org 2 points 6 hours ago* (last edited 6 hours ago)

Klar könnten sie geschlossen z.B. zu Mastodon wechseln. Nur wozu?

"Wir posten nicht mehr auf A, weil uns da eh nur der rechte Mob übertönt, sondern stattdessen auf B, wo wir gar keine Reichweite mehr haben, außer bei der kleinen Minderheit, die eh nicht Rechts wählt."

Man ändert halt nichts daran, dass in Deutschland mehrheitlich nur Rechts mediale Reichweite hat, in dem man aufhört, die Mehrheit erreichen zu wollen. Ab jetzt reden wir nur noch mit den paar Leuten, die unserer Meinung sind, ist politischer Irrsinn.

Parteien können nicht einfach beschließen, dass die Medienlandschaft jetzt plötzlich nicht mehr kaputt ist. Sie können nur entweder versuchen, trotzdem Menschen zu erreichen, oder aufgeben und einfach nur noch da ihre Nachrichten verbreiten, wo es kaum jemand mitbekommt. Letzteres ist halt 'ne tolle idealistische Idee... aber "wir posten nur noch auf freien Plattformen statt bei den rechten Monopolisten" ist leider brotlose Kunst. Sieht schön aus, bringt aber gar nichts.

[-] Ooops@feddit.org 2 points 10 hours ago* (last edited 10 hours ago)

Bei uns gibt es gefühlt grundsätzlich nur zwei extreme: 15° oder 35°C und ich weiß vor dem Einsteigen nie, ob ich mir gleich noch weniger Kleidung oder eher 'ne warme Jacke wünsche...

[-] Ooops@feddit.org 3 points 11 hours ago

Nein, die Linke kann eben niemanden überzeugen. Denn Rechts hat die nahezu absolute Kontrolle über den Diskurs.

Es wird also niemals über linke Politik geredet, sondern exklusiv über irgendwelchen Identitätsblödsinn und Natohass. Es wird genauso niemals ernsthaft über grüne Politik geredet, sondern über deren geheime Pläne zur Deindustrialisierung und wie inkompetente Kinderbuchautoren dir deine Heizing aus dem Keller reißen, um dich mit überteuertem Blödsinn arm zu machen.

Das ist kein Problem von Parteien und daher auch kein Problem, dass neue Parteien lösen könnten. Es ist schlicht und ergreifend ein Problem der gezielten Volksverdummung und des permanenten Kulturkampfs von Rechts tatkräftig unterstützt von Medien mit guten Kontakten nach Rechts oder Finanzierung durch die oberen 0,x Prozent, die von rechter Politik gegen die Masse profitieren.

Wenn du das Problem nicht verstehst, sind deine Lösungen leider bestenfalls nutzlos, realistischerweise helfen sie den Rechten sogar, weil du Ressourcen an etwas verschwendest, dass den Status Quo nicht beeinflussen wird.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 11 hours ago* (last edited 11 hours ago)

the guys you have that are stopping this suck at stopping it

The advantadge of a more fragmented continent. Just because Germany's government has subscribed to the fossil fuel insanity (not surprisingly given their connections to MAGA, Heritage Foundation etc...) doesn't mean that Denmark or the Netherlands don't build some in the same coastal regions.

Enter the interconnected grid between countries and now the cheap electricity Germany doesn't want to build is sold to them at a surplus. Then they cry about their higher costs, lie that it's caused by renewables and double down on building expensive power generation instead.

See: in the end they pay money so they can pay more money for their electricity. Exactly like the morons in the US do. Conservativism is a cult that brain-washes people into voting against their own interests so the handful of people actually paying our politicians can get even richer.

[-] Ooops@feddit.org 12 points 15 hours ago

Sounds like a normal accident with a reasonable sentence for that country for an accidental death

Neither is such an accident normal, just normalized by insane amount of cyclists getting killed by car drivers, nor are "reasonable" and "reasonable for that country" the same thing.

Knowing that renting a car, drinking some alcohol and then running him over is the by far best method to kill someone without the risk of actual punishment might be the factual reality in my country, but I still refuse to accept this as normal or reasonable.

[-] Ooops@feddit.org 4 points 15 hours ago

Dann können wir uns auch gleich den blöden Glasfaserausbau sparen! IPoAC

[-] Ooops@feddit.org 12 points 15 hours ago* (last edited 15 hours ago)

Das sollte von alleine die richtigen Anreize setzen.

Die Anreize decken sich aber nicht mit den Plänen der deutschen Autolobby, die unsere Politiker fest in ihrem Griff hat.

[-] Ooops@feddit.org 4 points 16 hours ago* (last edited 16 hours ago)

Rechte Parteien haben jahrzehntelang gewettert, dass es nicht mehr Klimaschutz braucht (und der auch gar nicht bezahlbar wäre), und wir doch bitte nur minimal lenkend durch eine CO₂-Abgabe eingreifen und den tollen Markt machen lassen sollten. Solange bis die (ohnehin zu niedrig und spät angesetzte) Abgabe endlich beginnt Wirkung zu zeigen. Dann setzte (wie von jedem mit zwei funktionierenden Gehirnzellen erwartet) der große Zweifel ein, die Infragestellunge der Sinnhaftigkeit einer CO₂-Abgabe (weil... die Wirtschaft™) und für die lauter geifernden Typen im populistischen Spektrum auch gleich das Märchen von der "links-grünen CO₂-Steuern", die uns alle arm machen und Land zerstören soll. Für die besonders faktenresistenten Gruppen der Schwurbler -nicht, dass da heute noch viel Unterscheidung zum Rechtspopulismus herrschst- wurden auch gleich die Narrative von der geplanten Deindustrialisierung gesät.

Also versteh ich deine Frage nicht... Was hat die CO₂-Steuern nicht mir Rechts und Rechtspopulismus zu tun? Wenn man alles, wirklich alles, zu einer neuen Front des Kulturkampfes hochstilisieren muss, um effektiv von der korrupten Scheißpolitik gegen die Bevölkerung abzulenken, ist das halt die Konsequenz: So gut wie jedes Thema wird von den Rechtspopulisten aufgegriffen und immer stehen sie dabei auf der anderen Seite und gegen Realität und Fakten.

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submitted 2 months ago by Ooops@feddit.org to c/unixporn@lemmy.world

25
submitted 4 months ago* (last edited 4 months ago) by Ooops@feddit.org to c/selfhosted@lemmy.world

As this will -thanks to me being quite clueless- be a very open question I will start with the setup:

One nginx server on an old Raspi getting ports 80 and 443 routed from the access point and serving several pages as well as some reverse proxies for other sevices.

So a (very simplified) nginx server-block that looks like this:

# serve stuff internally (without a hostname) via http
server {
	listen 80 default_server;
	http2 on;
	server_name _; 
	location / {
		proxy_pass http://localhost:5555/;
                \# that's where all actual stuff is located
	}
}
# reroute http traffic with hostname to https
server {
	listen 80;
	http2 on;
	server_name server_a.bla;
	location / {
		return 301 https://$host$request_uri;
	}
}
server {
	listen 443 ssl default_server;
	http2 on;
	server_name server_a.bla;
   	ssl_certificate     A_fullchain.pem;
    	ssl_certificate_key A_privkey.pem;
	location / {
		proxy_pass http://localhost:5555/;
	}
}
#actual content here...
server {
	listen 5555;
	http2 on;
    	root /srv/http;
	location / {
        	index index.html;
   	} 
    	location = /page1 {
		return 301 page1.html;
	}
    	location = /page2 {
		return 301 page2.html;
	}
        #reverse proxy for an example webdav server 
	location /dav/ {
		proxy_pass        http://localhost:6666/;
	}
}

Which works well.

And intuitively it looked like putting Anubis into the chain should be simple. Just point the proxy_pass (and the required headers) in the "port 443"-section to Anubis and set it to pass along to localhost:5555 again.

Which really worked just as expected... but only for server_a.bla, server_a.bla/page1 or server_a.bla/page2.

server_a.bla/dav just hangs and hangs, to then time out, seemingly trying to open server_a.bla:6666/dav.

So long story short...

How does proxy_pass actually work that the first setup works, yet the second breaks? How does a call for localhost:6666 (already behind earlier proxy passes in both cases) somehow end up querying the hostname instead?

And what do I need to configure -or what information/header do I need to pass on- to keep the internal communication intact?

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Ooops

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