[–] 1 point 3 hours ago* (last edited 2 hours ago) (1 child)

Aber politische und wirtschaftliche Interessen blockierten jahrzehntelang wirksamen Klimaschutz

Die Vergangenheitsform zu verwenden ist bereits falsch.

Doch die alarmierenden Erkenntnisse wurden oft in den Wind geschlagen – aus wirtschaftlichen, energiepolitischen und geopolitischen Interessen.

Wirtschaftlich ergibt es keinen Sinn, denn die Klimafolgen kosten weit mehr als die Zerstörung einbringt. Außerdem ist saubere Energie längst preiswerter als die Alternativen.
Geopolitisch gibt es kein Land mit dem Interesse, sich abhängig zu machen, aber nchts anderes bedeutet die Verwendung von fossilen Brennstoffen, die nunmal ungleich verteilt sind.
Und energiepolitische Erwägungen spiegeln exakt die geopolitischen wider: Unabhängigkeit durch grüne, selbstproduzierte Energie bringt Versorgungssicherheit. Sollte jedem klar sein, der schonmal erlebt hat wie Mangel auf Grund geopolitischer Ereignisse zu Rationierungen und massiven Preisanstiegen (die letztendlich das selbe bewirken) führen.

Warum haben die Warnungen der Wissenschaft nicht schon viel früher zu einem entschlossenen Handeln geführt?

Aus exakt dem selben Grund wie wir im Jahr 2026 nichts tun. Die Geschichtsstunde ist zwar niedlich aber ändert halt nichts. Da sind wir dann wieder beim ersten Punkt. Nur wenn man sich einbildet, dass es heute nicht genauso wie früher ist, ergibt es Sinn, die früheren Ereignisse zu analysieren. Da sich aber absolut nichts geändert hat, müssen wir auch nicht in der Geschichte nach den Details suchen, die keine Änderung verursacht haben.

1988 erklärte James Hansen schließlich vor dem US-Kongress, dass der Klimawandel bereits begonnen habe. Seine Aussage markierte einen Wendepunkt.

Also tun wir seit 1988 endlich etwas gegen den Klimawandel? Nein? Schade aber auch! Naja, drüber zu jammern, während man weiterhin nichts tut ist natürlich auch irgendwo ein Wendepunkt... Also nicht für die Bekämpfung des Klimawandels aber für die Erkenntnis, dass die Menschheit wohl verdient verloren ist.

1988 fürchtete die fossile Energiewirtschaft um ihr Geschäftsmodell. Im Vorfeld des Umweltgipfels von Rio de Janeiro 1992, auf dem sich die Staaten zu einem gemeinsamen Vorgehen verpflichteten, gründeten führende Öl-, Kohle- und Energieunternehmen die Global Climate Coalition.
Die Global Climate Coalition finanzierte tendenziöse Studien, unterstützte klimaskeptische Experten, stellte die Forschungsergebnisse des Weltklimarats infrage und betrieb intensive Lobbyarbeit, um klimapolitische Entscheidungen möglichst lange hinauszuzögern.

Und damit kommen wir dann nach viel unnötigen Gelaber zur einfachen Tatsache: Eine winzige Menge Menschen ist durch fossile Brennstoffe unvorstellbar reich geworden. Und die möchten gerne weiter abartige Mengen von Geld scheffeln. Deshalb geben sie einen winzigkleinen Bruchteil ihres Geldes aus, um Menschen zu verblöden und unsere korrupten Politiker zu bezahlen, damit das Feuerchen weiter brennt.

Oder kurz gesagt: Guillotinen sind leider aus der Mode gekommen, also werden wir den Planeten weiter abfackeln müssen. Aber keine Angst, es gibt genug Wahnsinn, Lügenmärchen und Kulturkampf für alle da draußen, um sich währenddessen mit imaginären Problemen abzulenken, damit das nicht so belastet.

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  • [–] 11 points 3 hours ago* (last edited 1 hour ago)

    Nothing will prevent him from wiping your drive if he has physical access to your device.

    Sure you can use stuff like Secure Boot with your own custom keys to lock it. Then noone can indeed just boot it.

    Doesn't stop that person from removing your drive and plugging it into another pc. Or from just smashing your disk to pieces.

    The same goes for stuff like a bios password. With physical access you can wipe that, too. It's just a bit more work (or requires additional tools) than just an USB stick.

    In short: Yes, you can stop someone from just booting an USB stick and wipe you drive. But it doesn't matter if he has other ways to do the same. Protection only works as a whole concept, Software won't help you when physical security allows the device to be stolen. And seriously? Who cares if their stolen laptop is wiped, smashed or drowning on the bottom of the ocean. It's gone anyway.

    The actual protection for data is a) backups so you don't lose them and b) encryption so nobody can read them.

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  • [–] 3 points 10 hours ago

    And this is why that fucking shrill propagandist screaming is actually hurting their goals.

    It's been two years now and we are still locked in a discussion between lying idiots (German weapons are used to commit a genocide!) and corrupt idiots (We deliver exactly nothing that can be used against Palestinians!).

    It's still a fucking manufactured team sport event instead of an actual nuanced discussion. And no matter if you pick the propagandist liars, because they are after all on the Palestinian side, or the corrupt idiots, because facts actually mean something, it is just a show to keep you occupied and not rationally argue for an option c.

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  • [–] 2 points 10 hours ago*

    I hope this is a wake up call for someone

    Sure... a call for our corrupt politicians to increase their prices because it again became a bit harder to sell us out without affecting public opinion. Not that they actually care about the latter, but getting reelected means getting paid by their actual employers longer.

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  • [–] 2 points 10 hours ago

    Nee... seine Unions-internen Konkurrenten können es nicht. Er selber kann als braver Fürsprecher der AfD ja vieleicht noch 'nen Posten in der geplanten AfD-C*U-Koalition rausholen und es denen so richtig zeigen. Ist jetzt keine neue Idee, in geschichtlichen Kreisen auch das van-Papen-Manöver genannt...

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  • [–] 4 points 11 hours ago*

    Nee, andersrum wird ein Schuh draus.

    Der IGH hat längst festgestellt, dass die Bundesrepublik sehr transparent ist, was nach Israel geliefert wird, und sich da eben nicht findet, dass auch nur gegen Palestinänser eingesetzt werden könnte: Uboote und Luftabwehr-Korvetten, Panzerglas, Torpedos und Luftabwehraketen etc. sind da halt raus. Alles, was auch nur irgendwie gegen Palestinenser eingesetzt werden könnte, wurde innerhalb von Tagen nach Beginn des offenen Konflikts eingestellt (inklusive Panzerabwehrwaffen aus gemeinsamer Herstellung gegen die bekanntermaßen große Anzahl gepanzerter Militärfahrzeuge in Gaza...). Der Höhepunkt an Beihilfe wäre zu argumentieren, dass Soldaten in Gaza Schutzwesten aus deutscher Fertigung trugen oder Motorteil XY (das noch nicht mal unter militärisch fällt) auch in Fahrzeugen genutzt werden könnten, die Soldaten transpotieren.

    Inzwischen sind wir eher an dem Punkt das Verfahren doch gleich sein zu lassen, weil es eh keinen Sinn hat, und Argumente zu liefern, weil sich das schenken kann.

    Das hier ist z.B. schon zwei Jahre alt (und der IGH hat das auch so aufgefasst), aber wird brav ignoriert...

    Deutschland lieferte auch Kriegswaffen nach Israel - das können zum Beispiel Panzerabwehrwaffen oder auch Munition sein. In der Vergangenheit hat Israel auch U-Boote in Deutschland bestellt.
    Die Bundesregierung betont aber: Seit dem 7. Oktober waren nur ein sehr kleiner Teil der genehmigten Rüstungsexporte nach Israel Kriegswaffen, nämlich nur zwei Prozent. Der übergroße Teil fiel in eine andere Kategorie. Das waren zum Beispiel Helme, Schutzwesten oder auch Kommunikationsmittel.
    Seit März hat Deutschland gar keine Kriegswaffenexporte nach Israel mehr genehmigt. Das geht aus Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfragen der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (BSW) hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen.

    Es entspricht eben nicht dem gewünschten medialen Gekreische von den bösen deutschen Völkermördern. Deshalb wird da kaum drüber berichtet.

    Was würden wir denn auch tun, wenn ersthaft darüber diskutiert würde, alle Unterstützung an Israel einzustellen, so wie es längst hätte geschehen sollen? Also lieber weiter das Geschrei der Propagandisten nachplappern. Das lässt sich viel leichter entkräften, man kann sich beruhigt auf die Seite der Fakten stellen, die ganz zufällig Unterstützung von Israel beinhaltet, und die Welt bleibt schön schwarz und weiß und wie sie ist.

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  • [–] 1 point 11 hours ago*

    Du kannst in der NINA Warn-App einstellen, ab wann du akustisch, etc. benachrichtigt werden willst.

    Ich kann aber nicht die Leute einstellen, nicht jede Scheiße mit der höchsten Warnstufe zu versenden...

    Ich hab das Ding nur noch aus Prinzip, weil lokale Sirenen, Cell Broadcast etc, hier auch alles Totalausfälle sind. Aber deshalb würde ich nicht behaupten, dass der Mist ordentlich funktioniert.

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  • [–] 4 points 11 hours ago (4 children)

    Keine Ahnung. Ich erfahr sowas immer nur hier. Denn tatsächliche funktionierende Warnungen gibt es nach wie vor nicht, seit die hiesigen Sirenen beim ersten Mal in den ersten 5 Sekunden keuchend verreckt sind.

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  •  

    As this will -thanks to me being quite clueless- be a very open question I will start with the setup:

    One nginx server on an old Raspi getting ports 80 and 443 routed from the access point and serving several pages as well as some reverse proxies for other sevices.

    So a (very simplified) nginx server-block that looks like this:

    # serve stuff internally (without a hostname) via http
    server {
    	listen 80 default_server;
    	http2 on;
    	server_name _; 
    	location / {
    		proxy_pass http://localhost:5555/;
                    \# that's where all actual stuff is located
    	}
    }
    # reroute http traffic with hostname to https
    server {
    	listen 80;
    	http2 on;
    	server_name server_a.bla;
    	location / {
    		return 301 https://$host$request_uri;
    	}
    }
    server {
    	listen 443 ssl default_server;
    	http2 on;
    	server_name server_a.bla;
       	ssl_certificate     A_fullchain.pem;
        	ssl_certificate_key A_privkey.pem;
    	location / {
    		proxy_pass http://localhost:5555/;
    	}
    }
    #actual content here...
    server {
    	listen 5555;
    	http2 on;
        	root /srv/http;
    	location / {
            	index index.html;
       	} 
        	location = /page1 {
    		return 301 page1.html;
    	}
        	location = /page2 {
    		return 301 page2.html;
    	}
            #reverse proxy for an example webdav server 
    	location /dav/ {
    		proxy_pass        http://localhost:6666/;
    	}
    }
    

    Which works well.

    And intuitively it looked like putting Anubis into the chain should be simple. Just point the proxy_pass (and the required headers) in the "port 443"-section to Anubis and set it to pass along to localhost:5555 again.

    Which really worked just as expected... but only for server_a.bla, server_a.bla/page1 or server_a.bla/page2.

    server_a.bla/dav just hangs and hangs, to then time out, seemingly trying to open server_a.bla:6666/dav.

    So long story short...

    How does proxy_pass actually work that the first setup works, yet the second breaks? How does a call for localhost:6666 (already behind earlier proxy passes in both cases) somehow end up querying the hostname instead?

    And what do I need to configure -or what information/header do I need to pass on- to keep the internal communication intact?

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