[-] Ooops@feddit.org 1 points 6 minutes ago

Tja, nur gibt es halt auch Leute, die nicht, wie du scheinbar, den ganzen Tag bewegungslos auf einem Bürostuhl hocken. Und die kommen abends gern auch entsprechend geschafft nach Hause und haben vielleicht bessere Ideen, als 'ne Stunde ihrer Freizeit an die Logistik des Autoladens zu verschwenden.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 16 minutes ago* (last edited 13 minutes ago)

Nö, wenn ich davon rede, dass tausende Autos im Umkreis auf 'ne einstellige Zahl Ladepunkte komme, überseh ich nicht die Fahrleistung. Sondern ich gehe ganz realistisch davon aus, wie viele Autos zum Feierabend zurückkommen, wie viele davon nach 'ner Woche oder auch mehreren geladen werden müssen und in den wenigen Stunden zwischen Feierabend und zu Bett gehen um die vorhandenen Plätze konkurrieren.

~14000 Tankstellen, mit geschätzt 10 Zapfsäulen im Schnitt mal 1 Minute Tankzeit ist halt 'ne andere Rechnung als ~140000 AC Ladepunkte mit 10 Stunden Ladezeit (das sind beide Male in etwa die tatsächlichen Zahlen für Deutschland...). Das funktioniert nicht.

Alternativ DC Laden in (je nach Modell und auch Auto-Kompatibilität) 15-60 Minuten... klappt immer noch nicht. Und es will auch niemand die abartige Anzahl Schnelllader installieren um mit heutigen Tankstellenkapazitäten gleichzuziehen.

Was fehlt ist wahlweise eine sehr viel größere Verbreitung von einfachen AC Ladern überall an der Straße neben den dortigen Parkstreifen oder eine sehr viel höhere Verbreitung von privaten Ladepunkten, z.B. durch Anreize, dass Arbeitgeber welche anbieten, oder zur Verpflichtung von Vermietern, auf Wunsch welche anbieten zu müssen. Beides seh ich in Deutschland aber nicht kommen, denn die Politik möchte das nicht und die Ablenkung mit "ach, eigentlich gibt es doch schon genug" scheint ja auch gut zu funktionieren.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 30 minutes ago

Die Ladeinfrastruktur wächst nicht ordentlich mit, was eben lokal zu Problemen führt. Vom bekloppten Tarifwirrwarr will ich eigentlich gar nicht reden.

Und -Überraschung!- andere Länder machen es besser und da funktioniert der Umstieg auf eMobilität dann auch viel besser.

Also ja, wenn in Deutschland politisch nichts unternommen wird und medial weiter das Märchen von den Deutschen, die halt einfach ihren Verbrenner so lieben erzählt wird, ist das tatsächliche Problem national. Ob es lokal bei der derzeitigen Verbreitung von eAutos irgendwo passt und woanders nicht, ist da eher irrelevant.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 39 minutes ago* (last edited 36 minutes ago)

Da hast du mich missverstanden.

Hier wird gern behauptet, dass die Leute einfach keine eAutos wollen und dafür werden alle tatsächlichen Probleme einfach ignoriert. Oder wir werden alternativ mit der "Dummheit der Deutschen" beschallt, Angst vor Krankheiten durch Klimaalagen zu haben, damit man nicht darüber reden muss, dass die hierzulande wesentlich teuerer sind und massive Hürden für den Einbau existieren.

In den USA hingegen wird gerne das Märchen verbreitet, dass ÖPNV doch gar keinen Sinn macht, weil die Leute den doch gar nicht wollen und eh nie benutzen würden, weil sie alle so gerne Auto fahren (FrEiHeIt!1!). Das ist auch völliger Blödsinn aber würde, so wie die Diskussion hier inzwischen abgedriftet ist, inzwischen auch beinah nach Deutschland passen.

Das ÖPNV die Lösung ist, ist klar. Aber mediale und politische Diskurs möchte sehr offensichtlich auch keine Lösung, denn dann wären die fossilen Geldgeber traurig.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 45 minutes ago

Ersetze "ist" durch "sollte sein" und wir sind einer Meinung. Aber, wie es oft in der Realität aussieht, 20 Minuten mit dem Auto pendeln oder alternativ 'ne Stunde mit ÖPNV sind täglich fast 1½ Stunden Lebenszeit. Die Entscheidung für das Auto ist da keine Bequemlichkeit.

(Und wenn selbiges Auto dann mal eben genauso 1½ Stunden frisst, weil man einen der wenigen Ladepunkte suchen, das Auto da abstellen und zweimal 40 Minuten nach Hause und wieder hin spazieren kann, endet die Entscheidung ebenso und nicht zu Unrecht, auch wenn mir gerade anderweitig hier erklärt wurde, dass 2x 40 Minuten Fußweg keine Zumutung sind, sondern das, was Menschen sowieso täglich laufen sollten...)

[-] Ooops@feddit.org 1 points 9 hours ago* (last edited 9 hours ago)

Es ist immer noch möglich, dass jemand anderes zwischen dem Schauen und dem Hinfahren dazwischenkommt, aber der Normalfall ist das nicht

Doch, das ist der Normalfall bei nur 4 Ladepunkten im Umkraus diverser Kilometer, sobald auch nur einige dutzend eAutos gleichzeitig von der Arbeit zurückkommen und auch nur ein Bruchteil davon gerade geladen werden möchte. Dass die 4 Punkte laut App eh dauerhaft besetzt sind, kommt dann noch dazu und löst ja mein Problem auch nicht.

Ich kann dann in den 30-60 Minuten für den Wocheneinkauf das Auto fast bis ganz aufladen.

Schön für dich. Ich hab im Umkreis von 3x Lidl, 3x Aldi, 2x Edeka, 1x Penny, 3x Rewe (und garantiert noch irgednwas vergessen) 0 -in Worten: Null- Ladepunkte.

DE hat Stand 07/26 155.264 AC

Also reden wir vom Vergleich Zweihunderstausend Ladepunkte bei Fünfhundertausend Autos zu Hundertfünzigtausend Ladepunkten bei 2 Millionen Autos. Oder auch Quoten von 1zu2,5 und 1zu13...

Das sind mehr als 5 mal so viele pro Auto. Eigenheimquote mit der Lademöglichkeit daheim kommt dann noch dazu.

Und trotzdem fällst du brav in den typisch deutschen Chor ein, dass das ja alles kein Problem ist. Und ohne Problem braucht man auch keine Lösung. Perfekt! Es kann alles bleiben, wie es ist.

[-] Ooops@feddit.org 2 points 10 hours ago* (last edited 10 hours ago)

klingt für mich ja schon ein wenig städtischer die Lage

Ich zitiere aus meinen Ursprungskommentar:

Ich hab hier mitten im Ruhrgebiet [...]

Ja, ich rede explizit vom Alltagsproblem in Großstädten voller Straßen- und Laternenparkern ohne Eigenheim. Ohne die Möglichkeit sein Auto (ohne extra Aufwand und Zusatzkosten wegen weiter Wege und Schnellladern) ganz normal zu laden, kauft man halt kein eAuto. Ohne eAutos stellen die Arbeitgeber und Supermärkte keine Lader auf ihre Parkplätze.

Und das löst man nicht, in dem man darüber jammert, dass die Leute ja nur nicht wollen, und dann im nächsten Schritt mit der guten Verteilung von Schnellladern argumentiert. Denn die Reichweite und die Erreichbarkeit von weit entfernten Zielen ist Ablenkung. Das funktioniert tatsächlich gut. Der Alltag, wo ich nur mit extremem Aufwand und/oder Extrakosten das Auto geladen kriege, ist das Problem.

PS: Und ja, weniger Autos und besserer öffentlicher Verkehr wäre auch 'en Möglichkeit, wahrscheinlich die bessere. Aber auch das passiert ja nicht. Fehlt eigentlich nur noch, dass wir da auch die Diskussion aufmachen, dass die Leute as ja nicht wollen, weil sie alle so gern Auto fahren. Den Irrsinn kenn ich bisher nur aus den USA, aber diese Art der bescheuerten Scheinargumentation würde auch hier gut ins Schema passen.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 10 hours ago* (last edited 10 hours ago)

Viele Arbeitgeber bieten ladesäulen auf den Parkplätzen.

Nö, haben sie hier nicht.

Zum einkaufen? Rewe, Aldi, Lidl, Ikea, bauhaus, etc haben auch schnelllader zu teilweise vergünstigten Konditionen für Kunden.

Ebenfalls nein. Hab davon sicher ein Dutzend im nahen Umkreis aber 0 Lader, weil eben in einer Gegend der Straßenparker und ohne Infrastruktur zum Laden niemand ein eAuto kauft, die Supermärkte dann also uch keine Lader für ihre Kunden brauchen.

Zum verreisen? An den meisten Raststätten sind ladsäulen.

Ja, und genau deshalb reden wir in Deutschland ja immer von absurden Strecken und Reichweiten. Die Schnelllader, um mit etwas Planung und kurzen Lade-/Ruhepausen überall hinzukommen, haben wir in der Tat. Ist halt Ablenkung, um nicht über das tatsächliche Problem im Alltag reden zu müssen.

Ich hab keinen Stellplatz, ich kann nicht ein Kabel aus dem Fenster im 2. Stock und über den Bürgersteig zu meinem Auto werfen, und ich habe keinen Arbeitgeber mit Parkplatz/Lademöglichkeit. Ich könnte jedesmal wenn ich Laden muss die wenigen vorhandenen Ladepunkte abfahren, das Auto abstellen, wenn ich einen freien finde, halbe Stunde nach Hause spazieren, und dann einiges später nochmal die selbe Strecke zum Abholen. Oder ich könnte grundsätzlich (und mir den damit verbundenen Kosten) größere Strecken fahren und exklusiv mit Schnellladern klarkommen. Aber beides ist eben eine Zumutung und erhöhte Kosten, die viele davon abhält eine eAuto in Betracht zu ziehen. Und beides funtkioniert auch nur, solange eben kaum jemand hier eins hat. Eine Handvoll einfacher Ladepunkte für mehrere hundert Autos im Umkreis funktioniert eben nicht. Und die Netzinfrastruktur, die nötig wäre, um den kompletten Umstieg auf eMobilität mit Schnellladern zu stemmen (ähnlich wie heute alle brav irgendwo zentral tanken gehen) ist völliger Irrsinn.

Also brauchen wir vernünftige öffentliche Infrastruktur. Sonst wird das nichts, egal wie penetrant wir uns selbst belügen, dass die Leute das Problem wären. (Zum Vergleich: Die Niederlande haben derzeit -ohne Schnelllader etc.- etwa 200000 einfache Ladepunkte, meist am Straßenrand, bei etwa 500000 angemeldeten Autos. Bei höherer Eigenheimquote... Aber die bekämpfen eAutos ja auch nicht politisch und haben seit fast 10 Jahren ein gesetzliches Recht auf LAdemöglichkeiten. Wenn da in deiner Straße zu wenig Ladepunkte für die Anzahl der Autos stehen, beantragst du halt eben ein paar weiter. Sind ja technisch auch nicht aufwendig, wenn die nichts besonderes leisten müssen und einfach nur ein Auto gemütlich über 10+ Stunden Parkzeit vollmachen sollen.)

[-] Ooops@feddit.org 1 points 10 hours ago* (last edited 10 hours ago)

Im worst case gibt es Adapter für die Haushaltssteckdose

Keine Ahung in welcher Scheinwelt du lebst, dass das der worst-case ist. Sollen wir alle die Kabel aus dem Fenster im 1. bis 3. Stock und über den Bürgersteig werfen (was auch noch illegal wäre hust)? Hier gibt es praktisch nur Straßenrandparker. Dass alle auf Schnelllader angewiesen sind, wäre logistischer Irrsinn. Also braucht es öffentliche Infrastruktur zum simplen Laden. Schaffen andere Länder komischerweise auch. Nur in Deutschland läuft das nach dem Motto "Wir tun nichts, reden das Problem klein, und tun dann so, als läge es an den Leuten".

[-] Ooops@feddit.org 1 points 11 hours ago* (last edited 10 hours ago)

Das ist eine ganz andere Diskussion. Schnelllader müssen ausreichend verteilt sein, dass man mit etwas Routenplanung auch größere Strecken mit kürzere Lade- und Ruhepausen schafft.

Schnelllader können aber nicht die grundsätzliche Lösung sein (der Aufwand und die Anforderungen ans Stromnetz, um genügend für eine tatsächliche Wende hin weg vom Verbrenner zu ermöglichen, wäre Irrsinn). Wovon ich rede ist, dass das tagtägliche Laden in den Städten halt nicht funktioniert. Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten. Wenn in ganzen Stadtvierteln Straßenparken die Regel ist, braucht es halt öffentliche Infrastruktur. Und da es die nicht gibt, ist das eAuto keine Option, es sein denn, du bist einer der wenigen mit 'nem eigenen Stellplatz/Garage oder hast einen Arbeitgeben mit entsprechender Park- und Lademöglichkeit.

Wir können nicht Leuten ständig erzählen, wie viel preiswerter und unkomplizierter eAutos sind, und dann aber davon ausgehen, dass die einfach mal -sagen wir einmal die Woche- 'ne gute Stunde Spazierengehen müssen, um ihr Auto irgendwo weiter weg abzustellen und später wieder abzuholen oder für den ganz regulären Betrieb auf Schnelllader angewiesen zu sein. Weil das ist dann weder bequem, noch preiswert.

Und dass wir in Deutschland ständig die imaginäre Diskussion über Reichweiten und ach so lange Strecken führen, hat meiner Meinung nach System. Dann kann man nämlich auf die gut verteilte aber geringe Anzahl Schnelllader hinweisen und so tun als wäre alles in Ordnung. Aber das ist halt Ablenkung von tatsächlichen Problem. (Referenz: In den Niederlanden gibt es seit fast 10 Jahren ein Recht auf Laden. Wenn du als Straßenparker da angibst, dass es zuwenig Ladepunkte für die Anzahl Autos gibt, stellen die dir nach kurzer Prüfung eine an die Straße. Das Ergebniss sind etwa 200000 einfache Ladepunkte, meist am Straßenrand, bei 500000 angemeldeten eAutos.)

[-] Ooops@feddit.org 1 points 11 hours ago* (last edited 11 hours ago)

Möchtest du mir erzähen, dass "Ich geh mal schauen, ob die Ladesäule frei ist" (weil so zuverlässig sind die Apps leider nicht), Auto abstellen, 20 Minuten Spaziergang nach Hause und Stunden später nochmal das selbe der Normalzustand und keine Zumutung ist? Oder dass das bei vielen hunderten Autos in diesem Umkreis kein Grund ist, eben kein eAuto zu kaufen, es sei denn man hat ein Eigenheim oder einen Arbeitgeberparkplatz mit Lademöglichkeit?

Und das Problem setzt sich ja von dort fort. Niemand in der Gegend kauft auf Grund magelnder Lademöglichkeiten eAutos und -Überraschung- so finden sich dann hier auch die Supermarktparkplätze und die Tankstellen ohne Lader...

Alle jammern über Reichweite. Aber das ist völliger Blödsinn. Ich schaffe mit einem eAuto bei etwas Streckenplanung und kürzeren Pausen, die ich eh machen würde, alle größeren Strecken, die ich so fahre. Aber im Alltag funktioniert es so halt nicht.

Leuten immer die geringen Kosten und Bequemlichkeit von eAutos vorbeten, aber dann davon ausgehen, dass es doch völlig okay ist, weite Wege bis zu Schnellladern (mit den entsprechenden Preisen) zurücklegen zu müssen, ist einfach Augenwischerei. Wir haben in Deutschland einen massiven Mangel an Wohneigentum. Wenn im Gegenzug nicht die sprechende öffentliche Infrastruktur geschaffen wird, kann das nicht funktionieren. (Das ist dann auch ein Trick in der deutschen Diskussion: Es wird immer auf Basis der dummen Rechweitendiskussion gezeigt, dass wir doch ausreichend Lademöglichkeiten hätten, um überall hinzukommen. Aber darum geht es gar nicht. Die haben wir in der Tat. Die Möglichkeiten im Alltag nebenbei zu Laden sind es, die fehlen. Schnelllader sind nicht die Lösung - das wäre planerisch auch völliger Wahnsinn.)

Und genau darum geht es ja: Nichts für den Umstieg auf eMobilität tun und dann ein bißchen rumheulen, dass "der dumme Deutsche das Problem ist und ja nicht will" hat hier offenbar Tradition. Um das mal in Relation zu setzen... z.B. unsere niederländischen Nachbarn (weil das sind die, an denen ich am nächsten dran bin) haben (Stand 2025) knapp 200000 einfache, meist Straßenladepunkte auf ca. 500000 angemeldete eAutos. Dazu kommen dann die dedizierten Schnelllader etc. Aber die bauen halt auch seit knapp 10 Jahren an der Infrastruktur, weil jeder ein Recht auf Lademöglichkeiten gesetzlich garantiert hat, und "hier gibt es gerade zuwenig Ladepunkte, aber ich möchte mir ein eAuto kaufen" reicht, damit dir zeitnah eine vor die Tür gesetzt wird.

[-] Ooops@feddit.org 0 points 11 hours ago

Was ist daran hanebüchen oder hypothetisch? Wenn es für wortwörtlich tausende Autos eine geringe 1-stellige Anzahl Ladepunkte im fußläufig erreichbarer Umgebung gibt, ist das ein sehr reales Problem und ich kann gegenwärtig nicht mal darüber nachdenken endlich ein modernes Auto anzuschaffen, wenn ich kein Eigenheim oder einen Arbeitgeber habe, der Lademöglichkeiten anbietet.

Ich muss also nicht "annehmen", dass "in Zukunft" die Anzahl der Ladesäulen nicht stark zunimmt, sondern kann ganz reell beobachten, dass die das bereits jetzt und in den letzten Jahren nicht ausreichend tut.

35
submitted 2 months ago by Ooops@feddit.org to c/unixporn@lemmy.world

25
submitted 4 months ago* (last edited 4 months ago) by Ooops@feddit.org to c/selfhosted@lemmy.world

As this will -thanks to me being quite clueless- be a very open question I will start with the setup:

One nginx server on an old Raspi getting ports 80 and 443 routed from the access point and serving several pages as well as some reverse proxies for other sevices.

So a (very simplified) nginx server-block that looks like this:

# serve stuff internally (without a hostname) via http
server {
	listen 80 default_server;
	http2 on;
	server_name _; 
	location / {
		proxy_pass http://localhost:5555/;
                \# that's where all actual stuff is located
	}
}
# reroute http traffic with hostname to https
server {
	listen 80;
	http2 on;
	server_name server_a.bla;
	location / {
		return 301 https://$host$request_uri;
	}
}
server {
	listen 443 ssl default_server;
	http2 on;
	server_name server_a.bla;
   	ssl_certificate     A_fullchain.pem;
    	ssl_certificate_key A_privkey.pem;
	location / {
		proxy_pass http://localhost:5555/;
	}
}
#actual content here...
server {
	listen 5555;
	http2 on;
    	root /srv/http;
	location / {
        	index index.html;
   	} 
    	location = /page1 {
		return 301 page1.html;
	}
    	location = /page2 {
		return 301 page2.html;
	}
        #reverse proxy for an example webdav server 
	location /dav/ {
		proxy_pass        http://localhost:6666/;
	}
}

Which works well.

And intuitively it looked like putting Anubis into the chain should be simple. Just point the proxy_pass (and the required headers) in the "port 443"-section to Anubis and set it to pass along to localhost:5555 again.

Which really worked just as expected... but only for server_a.bla, server_a.bla/page1 or server_a.bla/page2.

server_a.bla/dav just hangs and hangs, to then time out, seemingly trying to open server_a.bla:6666/dav.

So long story short...

How does proxy_pass actually work that the first setup works, yet the second breaks? How does a call for localhost:6666 (already behind earlier proxy passes in both cases) somehow end up querying the hostname instead?

And what do I need to configure -or what information/header do I need to pass on- to keep the internal communication intact?

view more: next ›

Ooops

0 post score
0 comment score
joined 2 years ago