TLDR: ja, es lohnt sich; mehr als den windstrom im norden deutschlands zu erzeugen und dann durch stromkabel in den süden (nach bayern) zu transportieren; denn der stromtransport kostet mehr als die einbußen durch niedrigere windgeschwindigkeiten im süden.

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[–] 2 points 4 months ago* (3 children)

Das ist meines Wissens nach aber eine unnötige vereinfachte Darstellung. Statt "lohnt sich der Bau auch bei weniger Wind und damit Energieerzeugung?" müsste es eigentlich heißen "Lohnt sich der Bau von etwas höheren (und damit etwas teureren) Windrädern, um ordentliche Ausbeute zu erreichen?".

Die grundsätzliche Antwort bleibt die selbe, aber ohne es direkt gegen Transportkosten und Subventionen (und ob diese von Dauer sind) gegenrechnen zu müssen. Warum den Gegnern noch Argumente über Standortegüte von nur 50% an die Hand geben, wenn "es kosten in dem Gebiet ein schlicht paar % mehr, um gute Verhältnisse zu haben" auch funktioniert, weil es nur ein paar Meter höher völlig anders aussieht (so ist das halt im Gebirge...)?

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  • [–] [S] 2 points 4 months ago (2 children)

    ich verstehe nicht, was du meinst. der artikel beschäftigt sich mit der wirtschaftlichkeit von windrädern in bayern, verglichen mit nord-süd-trassen+offshore wind

    im artikel wird erklärt, warum die windräder in bayern sich lohnen; weil eben die stromtransportkosten nicht zu unterschätzen sind. das hat zuerst einmal nichts mit der höhe der türme zu tun, sondern ist einfach eine ökonomische betrachtung.

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  • [–] 1 point 4 months ago* (1 child)

    Das ist eine falsche ökonomische Betrachtung, weil erst einmal das Narrativ der ungeeigneten Windstandorte in Bayern übernommen wird. Im Gebirge, wo die umliegenden Berge den Wind beeinflussen muss man aber schlichtweg ein klein wenig höher bauen und schon sieht es da genauso gut aus.

    Zwischen "Windräder in Bayern rentieren sich, die Rendite ist nur wegen der etwas höheren benötigten Bauweise und deren Kosten geringfügig geringer aber immer noch gut" und "Bayern ist ungeeignet (2 mal so viel Windräder für die selbe Ausbeute benötigt - also völlig unwirtschaftlich), aber um Transport- und (dem Rest von Deutschland) Netzkosten zu sparen kriegen wir Subventionen, um trotzdem Windkraft zu bauen" liegen halt Welten. Auch wenn beide Argumentationen zum dem Schluss kommen, Windräder zu bauen.

    Eines ist einfach und richtig. Das andere ist falsch und nimmt ein Propagandanarrativ gegen Windkraft für bare Münze und ist ein gefundenes Fressen für Spinner alà "Die Idioten bezahlen uns jetzt schon, damit wir Windräder in unsere schönen Wälder stellen, obwohl das wenig Sinn ergibt. Scheiß Idiologie!".

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  • [–] 2 points 4 months ago

    Die Überschrift liest sich wie "Lohnt sich der Verkauf von Nahrungsmitteln im Süden überhaupt?"

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