Das ist eine falsche ökonomische Betrachtung, weil erst einmal das Narrativ der ungeeigneten Windstandorte in Bayern übernommen wird. Im Gebirge, wo die umliegenden Berge den Wind beeinflussen muss man aber schlichtweg ein klein wenig höher bauen und schon sieht es da genauso gut aus.
Zwischen "Windräder in Bayern rentieren sich, die Rendite ist nur wegen der etwas höheren benötigten Bauweise und deren Kosten geringfügig geringer aber immer noch gut" und "Bayern ist ungeeignet (2 mal so viel Windräder für die selbe Ausbeute benötigt - also völlig unwirtschaftlich), aber um Transport- und (dem Rest von Deutschland) Netzkosten zu sparen kriegen wir Subventionen, um trotzdem Windkraft zu bauen" liegen halt Welten. Auch wenn beide Argumentationen zum dem Schluss kommen, Windräder zu bauen.
Eines ist einfach und richtig. Das andere ist falsch und nimmt ein Propagandanarrativ gegen Windkraft für bare Münze und ist ein gefundenes Fressen für Spinner alà "Die Idioten bezahlen uns jetzt schon, damit wir Windräder in unsere schönen Wälder stellen, obwohl das wenig Sinn ergibt. Scheiß Idiologie!".