"Spitzenökonom" fordert mehr Umverteilung von unten nach oben. Mehr Nachrichten zur vollen Stunde.
Ist doch aber klar: dann ist mehr zum rieseln runter Effekt da.

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Der wissenschaftlich schon lange als Humbug entlarvt ist, was solche "Spitzenökonomen" aber natürlich nicht davon abhält, den selben Blödsinn immer weiter rumzublöken.
Und genau dieser Humbug wird trotzdem an höheren Bildungsanstalten als "BWL" gelehrt.
Linie muss hochgehen!
Es ist schwer, einem Menschen etwas beizubringen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu verstehen.
Ist doch bei jeder Religion so, dass sich die Anhänger nicht von Fakten beirren lassen.
Bezeichnend: Der Mann ist seit 2019 Vorsitzender der AfD-nahen Hayek-Gesellschaft
Hat natürlich nichts mit nichts zu tun...
Also Abschaffung von Krankenkassenleistungen, Kürzungen/Strafen für Arbeitslose und Verweigerung von Bildung für Arme. Bald eine Reihe im CxU-Bingo, immer schön weiter wählen!
Der ist allerdings FDPler
Gleiche Scheiße, anderes Arschloch.
Ich frag mich halt echt von Tag zu Tag mehr wohin ich auswandern soll. Gäb dann -1 vollzeit arbeitenden Biodeutschen für die Statistik, also genau das, was die ja nicht wollen.
Die 80 Jährige Elfriede aus München interessiert das halt recht wenig...
Da fragt man sich, wozu man überhaupt noch Steuern zahlt.
Wahrscheinlich bald nur noch zur Subvention von Unternehmen und Sondervermögen für die Bundeswehr.
Können wir nicht einfach aufhören, Ökonomen, MBAs, BWLern und dergleichen zuzuhören? Die haben entweder keine Ahnung oder die falschen Prioritäten oder, oft genug, beides.
Das geht nicht, meine Frau ist MBA und hat natürlich immer recht...
Wünsch ihr gute Besserung von mir
Mein Beileid, das muss frustrierend sein
Ich schau mal in meine Glaskugel:
In zehn Jahren dann: ,,Der Staat arbeitet als Garantiengeber zu ineffektiv, die Privatwirtschaft kann das viel besser! Ich plädiere dafür die staatliche Ausbilundgsfinanzierung einzustellen, bei den Ausbilundgen klappt das ja auch!"
Ta-Daa: System wie in den USA bei dem die Finanzwirtschaft einen dicken Reibach macht und nicht wenige noch 20 Jahre später ihren Studienkredit abstottern.
Endlich ist der Adel an der Hochschule wieder unter sich! :)
*Universität
(Fach-)Hochschulen und Realschulen wurden tatsächlich gegründet, damit der Pöbel mehr Bildungschancen hat, aber von den Eliten weggehalten werden kann.
Hast du dafür einen Literaturbeleg?
Literatur kann ich nicht konkret liefern.
Wikipedia geht z.B. darauf ein, wie Preußen, sich erst gegen sog. Realschulen wehrt, aber sie dann mit dem sog. Einjährigen, als Möglichkeit nutzt, Menschen, die aus damaliger Sicht nicht für den eigentlichen Offiziersdienst geeignet waren, trotzdem in einer Funktion als Reserveoffizier zu halten.
Ich meine, es kommt auch bei Jung & Naiv im Interview mit Michael Hartmann zum Thema Eliten zur Sprache.
Michael Hartmann hat auch schon gute Argumente geliefert, als letztes Mal die Studeingebührensau durchs Dorf getrieben wurde. Leider hört niemand auf ihn, weil ja "Spitzenökonomen" so viel klüger sind oder so.
Klassistenpack
Sein Konzept sieht vor, dass Absolventen die Kosten erst zurückzahlen, wenn sie im Berufsleben stehen. „Das Prinzip müsse aber sein, dass Studierende für die Nutzung der Hochschulressourcen später als Berufstätige aufkämen“, betonte der Ökonom. Für Absolventen, die nach dem Studium kein ausreichendes Einkommen erzielen können, würde der Staat als Garantiegeber einspringen.
Korrigiert mich bitte wenn ich mich falsch erinnere, aber ich musste mein BAföG sowie Studienkredit selbst abbezahlen?
Worauf will also dieses Genie hinaus?
Du musstest von deinem BAföG keine Studiengebühren bezahlen (vom semesterbeitrag mit <500€ pro semester mal abgesehen). Er will Studiengebühren wie in den USA einführen, sprich mehrere Tausende Euro pro Semester.
BAföG war ja für Deinen Lebensunterhalt während des Studiums.
Jetzt soll das Studium selbst noch zusätzlich kosten.
Und idealerweise kommen ohnehin alle Berufstätigen für die Hochschulressourcen auf, sogar unabhängig davon ob sie studiert haben oder nicht.
Dass du dir deinen Kredit selbst in der Privatwirtschaft besorgst. Mit einem anständigen Zinssatz natürlich
Das würde generell auch nur dann funktionieren wenn man nach den Studium genug verdienen würde. Aber selbst als Richter liegt das Jahreseinkommen je nach Bundesland und Dienstalter zwischen 60 und 90k Euro. Wenn man davon noch die Studigebühren abziehen muss ist schon hart. Hat man soziale Arbeit studiert oder was vergleichbares, dann gute Nacht.
Dafür würde es sich nicht lohnen zu studieren.
Wenn wir eh alles von den Amis übernehmen wollen hätte ich bitte auch gerne deren sehr freizügiges Waffenrecht... man weiß ja nie wofür das mal gut sein kann...
Oh yeah, because that worked out sooo well for the USA.
Vorbei mit dem kostenlosen Sitzplatz! Es wird Zeit, dass wir der Forstwirtschaft geben was ihr zusteht indem wir den Ast absägen auf dem wir sitzen!
Bitte nicht schon wieder!
Oh, noch jemand, der sich an letztes Mal erinnern kann.
Japp, ich “durfte” in NRW vom WS 06/07 bis zum WS 11/12 500€ pro Semester blechen. Aber ab 2009 hatte ich einen Job als WMA, der über Studiengebühren finanziert war. Ich bin also unterm Strich mit einem guten Plus rausgegangen. Jokes on you, FDP!
Es sieht aus, als hätte der ökonom Angst vor der jüngeren Konkurrenz. Vielleicht hat er dafür ja gute Gründe.
Ich bin absolut dagegen.
Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Dieses Scheinargument ist ein ganz alter Hut und kommt aus dem Dunstkreis der INSM, einem der Vorreiter der Umverteilung von unten nach oben. Da wird einfach der Vorteil praktisch kostenlosen Bildungszugangs argumentativ ins Gegenteil verkehrt, indem man so tut, als wären die gesellschaftlichen Zustände, die durch den kostenlosen Zugang zu Bildung aufgebrochen werden sollen, ein Naturgesetz.
Das gesamte Bildungssystem ist ein Stück Infrastruktur und die gesamte Gesellschaft profitiert davon. Wer das ändern will, will gesellschaftlich wichtige Infrastruktur zerstören.
Ich verstehe das Argument, würde aber sagen, dass unsere progressive Einkommensteuer diesen Vorteil bereits zumindest teilweise wieder ausgleicht. Diejenigen, die durch ihr Studium später überdurchschnittlich viel Gehalt bekommen, müssen auch mehr Stellen zahlen. Diejenigen, die trotz Studium wenig verdienen und somit auch nicht unmittelbar profitieren (was gar nicht so selten ist, v.a. bei Geisteswissenschaften, Kunst etc.) aber nicht.
Man kann aus meiner Sicht gerne darüber diskutieren, dass hohe Einkommen stärker besteuert werden sollten, Selbstzahler-Studiengebühren braucht es da aber meines Erachtens nicht.
Ja, dafür ist so eine Solidargemeinschaft eben da. Jeder zahlt für den Straßenbau, auch wenn er kein Auto fährt, zahlt für Fußballübertragungsrechte oder den Tator im ÖR, auch wenn er es nicht schaut, zahlt für Bahntrassen, auch wenn er sie nicht benutzt, zahlt für Panzer, auch wenn er den Kriegsdienst verweigert. Nur so kann ein Staat funktionieren, wenn jeder seinen Teil beisteuert, in dem Wissen, dass es sich für das große Ganze schon lohnt und man auch etwas davon hat.
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