Es sagt ja auch viel über den Zustand der Stadt aus, wenn die Stadtverwaltung (Bauhof etc.) so überfordert damit ist eine temporäre Rollstuhlrampe zu installieren, dass man dafür ein externes Unternehmen beauftragen muss.
Das ist inzwischen üblich, denn wenn Bauhöfe was können, können private Firmen die Verwaltung verklagen, weil sie ihnen angeblich Konkurrenz machen. Denn das dürfen sie nicht. Neoliberalismus ist halt schon hart dumm.
Ist auch einer der Gründe, warum Kommunen immer weniger Geld haben, denn für alle Aufträge an diese ausgelagerten Gesellschaften wird natürlich Mehrwertsteuer fällig. Und jeder Furz, den ein eigener kommunaler Dienstleister einfach auf Zuruf oder sogar unaufgefordert nebenher mit gemacht hätte, muss extra beauftragt werden, und wird dann berechnet. Außerdem müssen die als Firmen Gewinne machen. Das Outsourcing wird natürlich der Öffentlichkeit gerne als billiger verkauft, aber letztendlich spart man dann dadurch, dass man die ausgelagerten Dienstleister für weniger Aufgaben beauftragt, als man die vorherigen eigenen kommunalen Dienstleister hätte machen lassen. So verfault dann die Infrastruktur.