[–] 19 points 12 hours ago* (last edited 11 hours ago)

Man müsse den jungen Menschen das Gefühl geben, dass man ihr Unbehagen zur Kenntnis nehme.

Für die Politik bedeute das, dass Reformen eine sinnstiftende Erzählung brauchten

Es geht dem sauberen Herrn Ökonom also nur darum, die Leute mit leerem Geschwätz zu verarschen, dass sie glauben, man interessierte sich für ihre Probleme.

Damit soll dann mal wieder Alt und Jung gegeneinander ausgespielt werden, um "Reformen", also noch mehr Sozialabbau durchzudrücken:

Die Gesellschaft sei aber in der Lage, durch ein Tal der Tränen zu gehen, wenn eine bessere Zukunft versprochen werde. Es könnte die Älteren dazu überzeugen, zurückzustecken, wenn sie sähen, dass bei den jungen Menschen etwas ins Kippen gerate.

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  • [–] 11 points 16 hours ago*

    Noch ein neoliberaler "New Labour"-Trottel, den die deutsche Politik kopieren soll, das kann ja nur gut ausgehen. Ist ja nicht so, als ob deren Mist nachmachen das Land nicht schon genug an die Wand gefahren hätte. (Der Schröder hat damals Tony Blairs neoliberale "New Labour"-Strategie kopiert und uns damit den bisher größten Sozialabbau der bundesdeutschen Geschichte beschert)

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  • [–] 1 point 18 hours ago

    Ich weiß nicht in wie weit die Reps mit Geld zu schütten hilft. Bezweifle ich sogar.

    Das passiert doch schon. Die kriegen ja schon absurd hohe Gehälter, von denen normal arbeitende Menschen nur träumen können. Und kriegen nach sehr kurzer Amtszeit auch absurd hohe Pensionen, während normal arbeitende Menschen nicht mal mehr mit einer Rente rechnen können, von der man leben kann.

    Einfach viel Geld draufwerfen hilft nicht gegen Korruption, die Leute können den Hals nicht voll genug kriegen. Die Leute, die es in den etablieren politischen Organisationen bis in die Landes- oder Bundespolitik schaffen, haben Jahre von Arschkriecherei hinter sich und sind in einem System aus Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft groß geworden. Sogar in der Kommunalpolitik wird innerhalb von Parteien selten jemand was, der nicht ein rückgratloser Arschkriecher ist, sich total der Parteilinie unterordnet, und bei der Vetternwirtschaft und Korruption mitspielt.

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  • [–] 2 points 18 hours ago* (last edited 15 hours ago) (1 child)

    Das Risiko, beim Versuch, zufällig ausgeloste Leute, die nur kurz im Amt sind, zu bestechen, erwischt zu werden, ist ungleich höher, als das Risiko, erwischt zu werden, wenn man Berufspolitiker besticht, die aus Parteien kommen, die dieses Spiel schon seit Jahrzehnten spielen, und deshalb Strukturen aufgebaut haben, die systematisch Korruption ermöglichen und fördern. In den etablierten Parteistrukturen wird niemand was, der nicht ein absolut rückgratloser Arschkriecher ist. Das Risiko, in dem Umfeld auf jemanden zu stoßen, der nicht korrupt ist, und zudem noch das Rückgrat hat, einen Bestechungsversuch anzuzeigen, ist eher überschaubar.

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