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this post was submitted on 28 Jul 2026
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Köln / Cologne
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Alles über die Domstadt Köln am Rhein
All about the german city Cologne on the river Rhine (not Eau de Cologne)
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Das sind so Momente... da möchte ich einfach die Kostenaufstellung sehen.
Sagen wir 40% davon sind Steuern und Abgaben, macht 135k Euro. Das sind bei 3000€ 45 Monatsbeschäftigungen. Also MONATSbeschäftigungen, von Leuten die nichts anderes tun als diese eine Untersuchung durchzuführen.
Das klingt mir einfach nach zuviel. Es kann nicht so viel kosten, 2,3 Tage den Verkehr zu zählen, Mikrophone aufzustellen und den Lärmpegel zu messen und dann die gleiche Auswertung drüber laufen zu lassen die doch hoffentlich standardisiert ist?
Ich schätze der Großteil der Kosten geht für Rechtsanwälte die ein rechtsicheres Gutachten schreiben müssen. In Paris oder Kopenhagen könnte man sich natürlich dieses Gutachten sparen und die Stadt Köln kann auch selber Messungen und Simulationen durchführen bzw. macht sie das bereits. In DE sagt aber die StVO, dass die Straßen dazu da sind, dass der Autoverkehr fließend vorankommt. Wenn die Stadt eine Autospur entfernen möchte, muss sie rechtsicher zeigen, dass der Verkehrsfluss dadurch unbeeinträchtigt bleibt. Das geht nur mit einem Gutachten von einer anerkannten externen Firma.
Lärmmessungen werden für das Gutachten nicht benötigt. Dazu wurde bereits ein Gutachten vor ca. 1 Jahr bestellt und erstellt.
Das ist doch alles Quatsch. Wofür haben wir denn zuständige Behörden, die für den Verkehr verantwortlich sind? Wenn die selber, sprich ohne rechtssichere Gutachten von Anwälten, nichts machen können, ja wofür sind die dann bitte da?
Hier wird Geld unnötig zum Fenster rausgeschmissen!
Das Geld ist wirklich das kleinste Problem. An der Luxemburger Straße sind in den letzten Jahre zahlreiche Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen gestorben. Die zweitgefährlichste Kreuzung in NRW für Jahr 2025 ist die Kreuzung mit Luxemburger und Universitätstr. Leider sind bereits alle einfacheren Maßnahmen wie Tempo 30 ausgeschöpft worden und Sperrung der Autospuren ist in DE rechtlich ein großes Unterfangen.
Natürlich gibt es andere Maßnahmen, wie das Erneuern von horizontalen Markierungen oder der Straßenschilder, bei denen das Verkehrsdezernat kein Gutachten benötigt. Letztendlich ist das aber eine Risikokalkulation. Das Tempo 30 an der Luxemburger hat das Verkehrsdezernat im ersten Anlauf ohne ein Gutachten eingeführt und die Bezirksregierung (die Aufsichtsbehörde) hat das dann nach zwei Tagen wegen mangelder Rechtssicherheit wieder gekippt. Danach wurde ein Gutachten eingefordert und erst danach kam Tempo 30. Es gibt aber auch andere Themen und andere Bereiche in denen die Bezirksregiurung gerne wegschaut.
EDIT: Quelle hinzugefügt
Dann stellt sich trotzdem die gleiche Frage wieder.
Was genau macht diese Firma und warum bedeutet eine Lärmmessung, egal wie gut oder rechtssicher, Vollbeschäftigung für mind. 2 Leute für 2 Jahre?
Es kamen noch heute Infos zu deiner Frage. Von KStA:
Vielen Dank für das Update!! Wirklich sehr nett von dir!
Als Ingenieur zweifel ich das mal ganz stark an 🤣 die sind auch nicht dumm und werden alle verfügbaren Bären aufbinden um den Preis zu rechtfertigen. "Wir haben die gefragt die wir bezahlen und die haben gesagt das muss soviel kosten." Ist jetzt nicht sooooo der Glücksgriff.
Deswegen will ich ja die Aufstellung sehen und keine Phrase von denen die das Geld einstreichen.
Aber egal, ich werds nicht ändern oder weiter verfolgen.
Rechtswissenschaftler sind teuer, die Arbeiten nicht für 3000 € Netto. Ich schätze das Honorar orientiert sich in diesen Bereichen weniger nicht nach arbeitsstunden sondern nach Angebot und Nachfrage am Markt. Dass das Gutachten kurzfristig und schnell (das werden einige Monate nicht Jahre) erstellt werden soll macht es nicht günstiger. Grundsätzlich, stimme ich zu, dass das Gutachten teuer ist. Ob es überteuert ist, bei der Frage müsste man die branchenübliche Vergütung kennen.