[–] 1 point 15 hours ago (1 child)

Die Meeresböden regenerieren sich nach einhelliger wissenschaftlicher Ansicht nicht bzw. nicht auf absehbarer Zeit.

Ne stimmt nicht.

stiftung-meeresschutz.org/them…

Die Quelle verlinkt auf ein langzeitexperiment Paper, das jetzt halt nur 26 Jahre läuft bzw. damals lief. Da war die Regeneration der Biomasse 56%. Das ist gar nicht schlecht, Schneller wächst ein Wald auch nicht, der braucht auch 200-400 Jahre bis er wieder richtig verwildert ist. Wenn wir dann die Abbaufläche klein halten und halt nur in nem Tempo von maximal... 0.05% bis 0.1% der Fläche pro Jahr bearbeiten... ach, gib ihm ne Null mehr, 0.01%, dann geht das schon. Und da reden wir noch nicht mal über Schutzgebiete wo man das nicht macht und ne technische Lösung gibts sowieso auch nicht.

Im Zweifelsfall bedeutet das das man nochmal 100-200 Jahre einfach nur Forschung macht bevor man da was anfässt und dann kann man das immernoch entscheiden.

Das letzte "richtige" Projekt wovon ich gehört hab ist daran gestorben das ich glaube die IMO entschieden hat das am Ende des Abbaus nichts mehr unten bleiben darf und alles renaturiert werden muss und das Projekt hatte aber so einen Betonklotz vorgesehen den man nie wieder hoch holen kann.

Ich bin auch nicht traurig wenn "nur" Tiefseeforschung gemacht wird und kein industrieller Abbau stattfindet.

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  • [–] 14 points 21 hours ago*

    Es geht ja nicht darum das man sich in 5 Minuten für oder gegen eine Koa entscheidet.

    Ich würde aber schon gerne sehen das man für die Entscheidung ob man über eine Koalition verhandeln und nachdenken will, eher so 5 Minuten braucht, und nicht ne Woche.

    Die Verhandlung darf gerne gründlich sein, da hab ich volles Verständnis für.

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  • [–] 1 point 21 hours ago* (3 children)

    Es hat aber das große Problem, das dabei der Meeresboden großflächig praktisch vernichtet wird.

    Naja "vernichtet...". Ja. Es ist halt die Frage wie schlimm das ist, also, wieviel Lebens gibt da unten und kann man an Ort A etwas abbauen, wie weit stört das Ort B in X Kilometern Entfernung?

    Es ist z.b. bei uns an der Oberfläche im Prinzip auch kein Problem, Bäume zu fällen und etwas unterirdisch zu machen. Theoretisch auch nicht in Naturschutzgebieten. So richtiger Urwald braucht länger um sich zu regenerieren, aber es geht und es findet natürlich statt. Das Problem entsteht wenn man dadurch den gesamten Lebensraum gefährdet oder einen zu großen Schock verursacht. Und wir haben Naturschutzgebiete genau dafür, als Rückzugsort.

    Ist die Frage ob es schlimm ist wenn man Sediment am Meeresboden auf ein paar km² aufwühlt, wenn effektiv 99.9% des Meeresbodes davon nicht berührt wird. Das Sediment lagert sich irgendwann schon wieder ab und man müsste untersuchen wie schnell sich das Ökosystem wieder regeneriert. Also, der Pazifik ist unglaublich groß, er ist 460x größer als Deutschland, 16x größer als Europa. Da muss was ökologisch akzeptables machbar sein.

    Und "großflächig" passiert da gar nichts bis es profitabel ist. Selbst wenn es profitabel wäre, braucht es Abnehmer, wahrscheinlich liegt da unten mehr Metall als wir in hunderten Jahren brauchen.

    Ist nicht die vegane Einstellung, das ist sicher richtig, aber die Wahl ist oft ein noch intensiverer Bergbau an anderen Stellen.

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  • [–] 2 points 22 hours ago (5 children)

    Tiefsee Forschung.

    https://duckduckgo.com/?q=LEGO+Aquazone&ia=images&iax=images

    Weiterhin sehr cooles Gebiet, aber mit sehr sehr sehr wenigen Möglichkeiten da rein zu kommen. Es ist insgesamt kaum Geld da und die Projekte die man hin und wieder versucht hat, z.b. Manganknollen im Pazifik zu ernten, scheitern immer an irgendwelchen praktischen Problemen bzw. der Wirtschaftlichkeit.

    Also alles im Rahmen von "könnte man jetzt zwar tun, ist aber unpraktisch, unprofitabel und im Zweifel sehr harte Arbeit".

    Wusstet ihr das es ein Notfall-System gibt, für Unterwasser Habitate, wo man eine Flüssigkeit atmet? Also, die ist so aufgebaut das wir das mit unseren Lungen trotzdem umsetzen können. Für den Fall das die Außenhülle versagt.

    Wenn es einen großen Schaden gibt, implodiert das Ding, da kann man nichts machen. Aber bei einem kleinen Riss, dringt Wasser ein und der Druck nimmt zu. D.h. man muss im Zweifel raus. Und was einen bei hohem Druck unterwasser umbringt ist nicht der Druck an sich, sondern der Druckunterschied und es ist das Problem das wir Luft atmen und das komprimierbar ist. Aber Flüssigkeiten sind fast nicht komprimierbar und wenn erstmal alle Luft aus dem System raus ist, ist fast beliebiger Druck kein Problem mehr.

    Darf man nicht über längere Zeit benutzen das Zeit, ganz gesundheitlich unproblematisch ist es nicht. Aber halt besser als sterben.

    Aber stellt euch trotzdem mal vor wie sich das anfühlen muss gegen den Instinkt das man fühlt das man ertrinkt diese Flüssigkeit in die eigenen Lungen zu pumpen

    Schönen Sonntag, tief durchatmen, genießt die frische Luft! :D

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  • [–] 19 points 23 hours ago (12 children)

    Ich finds immer gut, wie schnell und effizient unsere Politik arbeitet. Für die Entscheidung ob man jetzt erst die Koalition versucht die 60% der Stimmen hat und erst nachher die mit 50%, hat man nur ne Woche gebraucht!!

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  • [–] -1 points 2 days ago* (1 child)

    Wie weit geht deine Ablehnung von Hilfe für Andere aufgrund systemischer Ungerechtigkeiten?

    Hmmm gute Frage.

    Wenn es etwas ist das eine systemische Lösung hat, aber die systemische Lösung ist scheisse, lehne ich das ab.

    Mein Lieblingsbeispiel ist die freiwillige Feuerwehr mit Finanzproblemen. Gegenden mit freiwilliger Feuerwehr auf dem Land. Die Besitzer von Firmen und Häusern in dem Gebiet zahlen Steuern, sie zahlen für Strom, Wärme, Internet, Versicherung, etc., pp. aber wenn die freiwillige Feuerwehr von allen im Einzugsgebiet statistisch 10 bis 100€ braucht, um was an dem Gerät zu reprarieren was wortwörtlich der Gemeinde den Arsch retten würde, Nein das geht zu weit. Das ist auf Spendenbasis. Total gaga.

    Weil Spaß beiseite, bei Organspende gehts doch um individuelle Leben, die du retten kannst, mit etwas, das dich überhaupt gar nichts kostet.

    Joa, wenn die entsprechenden Personen sich für die Lösung meiner Probleme einsetzen (also bei ner Wahl, was sie auch nichts kostet) und wir wieder ne Vermögenssteuer kriegen und z.b. unser Bildungssystem repariert wird, mach ich auch bei der Organspende mit.

    Aber ich lass mich halt nicht verarschen und "spende" das letzte von Wert das ich überhaupt habe.

    Aber du lügst dich doch in die Tasche, wenn du dir vormachst, dass das mit irgendwelchen systemischen Problemen zu tun hätte

    Wieso sollte ich denn einer Gesellschaft helfen die mir nicht hilft? Ich glaube nicht das meine Weigerung in diesem Fall irgendwas verändert, nein.

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