[-] it_depends_man@lemmy.world 3 points 2 hours ago* (last edited 2 hours ago)

The problem with the web has been centralization. SSO is centralization.

Yes, but the reason people still use SSO is that security is hard. If a website uses SSO, they don't need to store any password information. Reuse of tech and keeping the number of sources that have sensitive data small, are good.

Your final sentence is an issue as big as any imagined binary blob yet you present it as no big deal.

Priorities and orders of magnitude. If we can get people to quit instagram and to join pixelfed, I think that's a relative improvement, even if the google SSO is still not ideal. You are right, SSO with google is not ideal.

[-] it_depends_man@lemmy.world 22 points 10 hours ago* (last edited 10 hours ago)

For your and everyone else's information, in case you or they don't know, that's not how it works.

Single sign on goes:

  1. you ask [website] to login, the [website] sends you to google.
  2. You log into google and give access.
  3. google sends you back to [website], with the authentication that you're [specific google user]. And now you're logged in.

The whole thing requires extremely regular and normal https requests. There is no need for any proprietary blob. The thing that shows up on the website is often a picture that acts as a link. Companies offering single sign on usually ask websites who want to use it, to use specifically prepared images for branding and for users to recognize and go "I have used [company] single sign on before, I can use this safely!"

The only downside to single sign on is that [google] knows that you, [google user] are using [website].

[-] it_depends_man@lemmy.world 8 points 12 hours ago* (last edited 12 hours ago)

ugh that movie.

I liked the setup. I liked batman losing and the prison scene. I like the exit that batman pulls at the end of the movie.

But they do a big fist fight with cops vs. gangsters and pretend the gangsters wouldn't just shoot them and AAAALL the setup the other two movies and arcs did go out of the window. It's just so silly.

[-] it_depends_man@lemmy.world 1 points 22 hours ago* (last edited 22 hours ago)

Das Vermögen wächst aber auch pro Jahr, im langfristigen Mittel mit 6%, in den letzten Jahrzehnten deutlich darüber.

Ja, aber wenn wir wollen das das Vermögen wächst, können wir es nur mit maximal 5% besteuern. Das sind dann nicht die 6% p.a. und 300 Mrd mit denen ich gerechnet habe, sondern "nur" 5% und 235 Mrd. EDIT da hab ich mich verrechnet, der Unterschied ist gar nicht so groß...

Eigentlich will ich aber auch gar nicht das das Vermögen des 1% oder der top 10% weiter wächst, das soll sich besser verteilen!

Und warum genau fallen alle anderen Steuern weg, wenn wir Vermögen besteuern

Wäre ja gar nicht der Fall. Es fehlt trotzdem noch an allen Ecken und Ende. Der Haushalt über den wir da reden, ist ja der MIT den Kürzungen die gerade beschlossen wurden.

warum sollten wir die Sozialausgaben komplett aus Vermögensteuern bezahlen müssen?

Müssen wir nicht und tun wir nicht und würden wir auch nicht. Es zahlen immernoch trotzdem alle in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung ein.

Das Problem ist ja nicht das die komplette Rente aus dem Bundeshaushalt kommt, kommt sie nämlich gar nicht. Die 130Mrd€ die aus dem Steuergeld in die Rente fließen, das ist ja nur die Unterstützung vom Bund. Nur die Arbeitslosenversicherung kommt regulär aus dem Bundeshaushalt.

[-] it_depends_man@lemmy.world 1 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Zynisch reicht es ja die Rente ~15 Jahre zu stützen, bis die Boomer weitestgehend keine Rente mehr bekommen.

Warum was passiert dann? Gibts da schon was geregelt das es weniger wird?

Davon aber ab, unterschätzt du, wie crazy reich die Reichen sind.

Neeee.

https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland

unter Hinzuschätzung der besonders großen Vermögen besaß 2012 das reichste Prozent in Deutschland 31–34 % des Gesamtvermögens.

2017 lag das Gesamtvermögen bei rund 14.300 Milliarden Euro.

Das reicht für ne grobe Schätzung aus:

Unser Bundeshaushalt sind knapp 500 Milliarden. Die 2% Vermögenssteuer der linken ist natürlich zu wenig. Wenn wir hier das Beispiel mit den Schulden und den Sozialausgaben nehmen, sind die Neuverschuldung und die Sozialausgaben 300 Mrd. das ist ne schön runde Zahl.

>>> 14300*0.33
4719.0
>>> 4700/300
15.66

Wir können denen alles Geld wegnehmen was sie haben (nicht 1%) und es reicht gerade mal 15 Jahre. Beim Gesamthaushalt von 550 Mrd reicht es nichtmal für 10 Jahre. Wenn du irgendwo bessere Zahlen hast, nehmen wir gerne die!

Und wie gesagt, das ist kein Grund es nicht zu tun. Aber es ist keine Dauerlösung.

[-] it_depends_man@lemmy.world -3 points 1 day ago

Wir müssten mit der Rente genau gar nichts tun, wenn unser Steuersystem funktionieren täte (also Reiche proportional an den Ausgaben beteiligen würde).

Jain, bin ich voll dabei die Reichen entsprechend zu besteuern. Aber ich glaube das reicht nicht langfristig. So reich sind die Reichen nicht, in dem Sinne das das denen zwar die Hälfte der Republik gehört, aber der Umsatz der über Lohn und Miete und Ausgaben bei allen nicht-reichen zirkuliert, der ist so gigantisch, das Privatbesitz der reichen im Vergleich nicht so lange reicht.

Also, wenn wir die Reichen richtig hart besteuern und die ihren Besitz verkaufen um die Steuern zu zahlen, etc. dann wird das umverteilt und das ist gut. Aber damit ist nach 10-15 Jahren Schluss.

Das ist kein Grund das nicht zu tun, aber es ist keine langfristige Lösung.

[-] it_depends_man@lemmy.world 2 points 2 days ago

Neuseeland ist schön weit weg, man braucht nur den Job für das Arbeitsvisum und muss den dann 5 Jahre halten, dann ist alles gut.

Aber du hast schon Recht.

[-] it_depends_man@lemmy.world 22 points 2 days ago

Blindly believing what an "established media source" says without sources is also a psy op.

[-] it_depends_man@lemmy.world 8 points 2 days ago

Remember that story about the chalk mark engineer with Ford? Chalk mark 1$, knowing where to mark 1000$ ? Same with code. "Code" is easy. Knowing what to write, why and where, that's the hard part. LLMs have somehow managed to automate the code part, without the abstraction, at least in an error proof way. I don't think "coding isn't that hard" is insulting, and I don't use C++ because I think it's hard. But it's not because writing something is hard, it's because writing precisely what is needed is hard.

Anyway, this debate doesn't matter, negotiate better, be active politically to ban stuff or not, complaining on the internet won't do anyone any good. I know you're emotionally invested in this, just... breathe and do something else? Idk. Also I'm not your enemy on this, so no need to attack me.

[-] it_depends_man@lemmy.world 7 points 2 days ago

I agree on the green and social places. The thing I don't understand and where we disagree, is why everything always has to be such a dick measuring contest.

13 million Euros?! 13 MILLION Euros?

Not for a mansion, but for some... thing that's supposed to nothing but block a little sun in the summer?!

[-] it_depends_man@lemmy.world 13 points 2 days ago* (last edited 2 days ago)

It is infinitely embarrassing that a simple roof as a shade is supposed to cost 13 million € or 5 million €.

Who is kidding themselves here.

Good on the Brussels local government for not allocating those funds.

[-] it_depends_man@lemmy.world 14 points 4 days ago* (last edited 4 days ago)

Ich glaube zuerst brauchen wir eine Unterscheidung:

Es gibt ganz klar rechte Fanatiker, die einfach Rassisten sind, einen Knacks haben und davon nicht weg kommen.

Und es gibt andere die nicht fanatisch sind. Und meine Hoffnung und Schätzung ist das die allermeisten AfD Wähler nicht Fanatiker sind. Im Schnitt 1-5% fanatisch. Weiß ich aber nicht gesichert.

Für die nicht-Fanaktiker gelten zwei Sachen:

  • Alle anderen politischen Akteure identifizieren sie ebenfalls mit dem gleichen Feindbild um die eigene In-Group zu bestätigen und zu bestärken. Also genau das "Faschisten hören niemals auf Faschisten zu sein". Was übrigends fundamental entgegengesetzt ist, zu unserer auf Reform und Einsicht basierenden Justiz und dem "christlichen Wertekanon" der auf Vergebung aufbaut und Europa wesentlich kulturell geprägt hat.

  • Es gibt trotzdem gute Gründe und Themen, die von den extrem rechten geframed und instrumentalisiert werden, und von den anderen nicht ausreichend und effektiv adressiert werden. Diese guten Gründe werden als rechter Extremismus dargestellt, obwohl sie das eigentlich nicht sind.

drei Beispiele:

  1. Kriminalität: Es geht den allermeisten einfach nur um Sicherheit und das Gefühl von Sicherheit. Die Darstellung das alle Migraten kriminell und böse sind ist rassistisch und falsch, aber die Lösung die von der Regierung und verantwortlichen wie der der Deutschen Bahn an Bahnhöfen umgesetzt wird, funktioniert auch nicht.
  2. Konkurrenz um Arbeit: Das Argument das "der Ausländer mir den Job wegnimmt" ist erstmal faktisch korrekt. Es gibt Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, die Freizügigkeit in Europa, das Lohn und Wohlstandsgefälle und die Globalisierung überhaupt führen zwangsläufig zu dieser Konkurrenz. Es gäbe Mittel und Wege den Arbeitsmarkt so umzustrukturieren das die Probleme nicht auf "AfD Wähler" externalisiert werden. Gutes Beispiel ist da das Handwerk und die Frage von Ausbildungen. Es ist "üblich" das Azubis schlecht behandelt werden, schlecht bezahlt werden und das physische Arbeit als "einfacher, dümmer und weniger wert" gilt. Wenn wir an der Stelle einfach rational drüber nachdenken und feststellen das es ggf. mehr Bewerber für einen Bürojob mit geregelter Arbeitszeit, Kantine, Klimaanlage, etc. gibt als für einen Job auf dem Bau und das der Baustellenjob dementsprechend besser bezahlt werden sollte. Dann gäbe es für Handwerker ggf. mehr Geld, mehr Geld für Ausbildung und Handwerk wäre attraktiv als Beruf. Aktuell ist die "Lösung" das das deutsche Handwerk lieber irgendwelche Kooperationen mit... südostasiatischen Ländern macht und von dort gut deutsch sprechende Arme nach Deutschland holt, als hier bessere Bedingungen zu bieten. Und dann diese "genaugenommen nicht Sklaven" zu den gleichen Bedingungen ausbeutet. Über speziell dafür organisierte Sonderprogramme. Nichts gegen die Leute die dann her kommen und damit ein besseres Leben haben. Aber wie die Politik das Problem angeht, ist offensichtlich und es sollte wirklich niemanden wundern das es dann Menschen gibt die die Politik als "Weg des geringsten Widerstands" sehen und dann halt gegen diese Programme, Migration und die Parteien sind die das einfädeln. Aber halt nicht weil sie Rassisten sind. Eigentlich gehts nur um einen einigermaßen guten Job, den wir alle wollen.
  3. Sozialleistungen: Das Modell von Sozialleistungen basiert auf GEGENSEITIGER Solidarität. Entweder über Generationen, wie bei der Rente, oder als Umlage bei Arbeit und Krankenversorgung. Wenn es jetzt belastung für das System gibt, stellt sich selbstverständlich die Frage wer wieviel beigetragen hat und jetzt welche Leistungen erhält. Die Frage ist gegenüber Migranten, Asylberechtigten teilweise unfair, weil es Aufenthaltsberechtigung ohne Arbeitsberechtigung gibt und es verboten ist das diese Menschen auf normalem Weg in die solidarischen Systeme Beiträge abgeben. Aber der eigentliche Punkt ist der, das wir uns eigentlich einig sind das solidarische Systeme gut sind.

Und mit diesen Themen wird gegenseitig geframed.

Wenn sich jetzt ein Handwerker hinstellt und sich über das Lohndumping beschwert, auf die teilweise migrantische oder europäische Konkurrenz zeigt und sagt "das ist Mist, das muss aufhören und deswegen wähle ich AfD, weil die irgendwas vorschlagen." und die Reaktion der restlichen Parteien ist "ihr seid Nazis, wir verbieten eure Meinung" und NICHT ETWA DAS PROBLEM DES LOHNDUMPINGS ANZUGEHEN. Ja dann haben wir halt die Situation die wir haben.

Wir brauchen konkrete, glaubwürdige, effektive Vorschläge von den demokratischen Parteien wie wir diese Probleme grundsätzlich angehen und lösen. Nicht als "wir haben für euch hinter diesen verschlossenen Türen einen Kompromiss ausgehandelt, jetzt halts Maul und geh arbeiten" sondern etwas wo sich die Menschen wirklich beteiligt und vertreten fühlen und den Kompromiss mittragen.

Und auch nicht als Bringschuld von den AfD Wählern. Sondern die demokratischen Parteien müssen aktiv die Lebensszenarien der Menschen durchgehen, durchrechnen und durchspielen welche Probleme diese Menschen haben und darauf aufbauen die Lösungen vorschlagen. Nicht als "Meine Ideologie sagt, Grün/Heimat/Multikulti/Marktwirtschaft und mit Grün/Heimat/Multikulti/Marktwirtschaft ist das Problem gelöst, also akzeptiere meine Ideologie und dann ist das Problem weg".

Und wenn das passiert, ist meine große Hoffnung das die Leute auch aufhören der AfD hinterher zu rennen.

Aber bis es passiert, habe ich volles Verständnis dafür das die Leute so wählen wie sie wählen.

Ist aber schwer. Will keiner machen. "AfD Wähler ernst nehmen" "AfD Versteher" sein, ist in keiner Partei eine attraktive Rolle oder Position. Stellt euch mal vor einer aus SPD, Grünen oder Linken würde das vorschlagen. Aber die Wählerstimmen wollen sie schon.

Und die mMn hat die andere Seite absolut kein Interesse eine Diskussion zu führen.

Ja, weil es in den letzten 40 Jahren nicht einmal passiert ist, das es tatsächlich eine effektive Diskussion zu diesen Themen gab, wo tatsächlich Beteiligung stattgefunden hat und die Meinung von AfD Wählern nicht einfach überstimmt und dann durchregiert wurde.

Wieso sollten die sich an einem Prozess beteiligen der für sie nie funktioniert hat?

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