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Shahed-136: Die Drohne, die zur Weltwaffe wurde
(www.telepolis.de)
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Das Problem sind aber kurze Entwicklungszeiträume. Solche Abfangdrohnen kannst du im Kriegsfall entwickeln und in Masse produzieren, um spezifisch genau gegen die Drohnen zu wirken, die der Gegenr gerade benutzt.
Die selben Dinger bauen und als Luftverteidigung einlagern ist hingegen völlig nutzlos. Denn in 5 Jahren kommt ein Gegner einfach mit etwas modifiziertem, das z.b. etwas höher fliegt, und dann sind die alle nutzlos.
Bei allem Hype um Drohnen ergibt es durchaus Sinn, dass sich exakt kein Militär der Welt da gerade an der Entwicklung verausgabt, und stattdessen komplexere Systeme entwickelt und gebaut werden, die eben wesentlch mehr leisten und auch noch über Jahrzehnte modifiziert werden können. Für preiswerte Abwehrdrohnen gegen ebenso preiswerte Sättigungsangriffe brauchst du halt das grundsätzliche Know-How und die Zielerfassung/Autonomie, aber es hat absolut keinen Sinn, sowas im Vorraus in relevanten Stückzahlen zu bauen.
Ich hab mich auf den derzeitigen Stand in der Ukraine bezogen, nicht darauf, dass die BW oder sonstjemand, der gerade nicht zuhauf mit Shaheds attackiert wird, diese Drohnen jetzt sofort beschaffen und auf Halde legen sollte.