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this post was submitted on 24 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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MODERATORS
also hätten wir früher höhere Löhne gehabt, wären früher auch die Rentenbeiträge absolut gesehen mehr gewesen und heute die daraus resultierenden Rentenansprüche. Ich sehe nicht wie das den demographischen Faktor lahmlegt, genau wie die Einbeziehung von irgendwelchen Gruppen, die jetzt in die gesetzliche Rente rein gezerrt werden. Das entlastet kurzfristig, aber langfristig werden auch hier wieder demographisch, schwer zu haltende Ansprüche erworben.
Nicht nur früher, das funktioniert auch jetzt.
Deutsche erwirtschaften bereinigt ~ +250% pro Kopf verglichen zu den 1980ern. Pro Kopf bedeutet da ist die Demographie schon drin. Das immer wieder heraufbeschworene Schreckgespenst von den 2 Arbeitern, die einen Rentner durchfüttern müssen, wo es doch vor ein paar Jahrzehnten noch 4 Arbteiter waren, ist ein Märchen. Die Produktivität der beiden hat sich nämlich durch Fortschritt versechsfacht (weil selbst pro Kopf noch mehr als Verdreifachung).
Das Problem ist nicht die Demographie. Das Problem ist dass das ganze System an den stagnierenden Reallöhnen hängt, während die Produktivitätssteigerung (inzwischen mehr als 2/3 der Gesamtsumme) nach oben abfließt.
Ernsthaft gefragt: hängt die Höhe der Rente nicht an den durchschnittlichen Einkommen? Sprich: wenn sich unser Lohnniveau erhöht, erhöhen sich nicht ebenfalls die Renten?