Verbrennungsmotoren sind technisch ausgereift. Und genau das ist das Problem. Denn sie stoßen an physikalische Grenzen. Selbst moderne Benzinmotoren erreichen oft nur etwa 20 bis 30 Prozent Wirkungsgrad. Dieselmotoren liegen etwas höher bei rund 30 bis 40 Prozent. Das bedeutet: Ein Großteil der Energie geht als Wärme verloren. Der Grund liegt in der Thermodynamik. Bei der Verbrennung lässt sich ein großer Teil der Energie nicht in Bewegung umwandeln. Elektromotoren dagegen kommen auf über 90 Prozent Wirkungsgrad.
Ich persönlich würde eher zu dem Schluss kommen, dass wir eine Zukunft mit nur sehr punktueller individueller Mobilität planen sollten. Ohne eigenes Fahrzeug vor beinahe jedem Haus. Elektromobilität ist in meinen Augen keine Lösung, sondern eine Krücke, für die wenigen Fälle in denen Individualverkehr zwingend die einzig mögliche Lösung ist. Aber mit dem Punkt zu Verbrennern gehe ich absolut mit.
Basti on Instagram: "Hocheffiziente Verbrenner wird es nicht geben Video Quelle: Harald Lesch München 18.4.2026 @energiederzukunft
https://www.instagram.com/reel/DXWD3GnDPUs/
Man könnte ja auch statt mit Wohnzimmern, Individualverkehr mit Zweirädern und ähnlichem machen.
Aber ich denke mal das viele nicht bereit sind auf den Komfort zu verzichten...
Ja, und deswegen funktioniert so was meist nur wenn der Komfort unerschwinglich wird... man könnte einfach die Spritpreise und allgemeinen Teuerungsraten abwarten... aber ich befürchte bis die zu hoch sind, reicht das nicht als Notbremsung...
Und bis dahin müssen dringend Alternativen geschaffen werden, Nahverkehr, CarSharing... und das in einem Rahmen, der echte Mobilität auch auf dem Land erlaubt...
Auf den Land können die Leute von mir aus auch weiter Auto fahren...
Ob sie das von mir aus und von dir aus können, ist komplett irrelevant... die Physik und die Chemie scheren sich nicht um Meinungen, Glauben oder Weltanschauung...
falls es dich mehr interessiert: https://feddit.org/post/29385952
Also in dem Sinne das Individualverkehr auf dem Land eher unverzichtbar ist als in der Stadt, natürlich sollte man dort nach Möglichkeiten Fahrgemeinschaften etc. nutzen.
Und Verbrenner sind für den Alltag sowieso Murks...
Ja genau da geht es ja darum, diese Unverzichtbarkeit durch regelmäßigen Busverkehr, Charsharing Angebote usw. und in den schönsten Träumen neuen Regionalbahnstecken zu beenden.
Wenn wir schon beim Träumen sind... Lebenswertes urbanes Leben reduziert viel Individualtransport durch kurze Wege. Siedlungen mit gemischter Nutzung, viel Grün, durchdachter Planung, viel fußläufiger Nutzung ( Stichwort 15min Stadt)... Freizeitangebote innerhalb 15min statt 25km... Sowas wäre nach meinem Geschmack.
Haste bloß nichtmal in den meisten unserer Städte. Viele unserer Kreisstädte sind ja quasi viel größere Dörfer mit etwas größeren Gebäuden im Zentrum und extrem viel größeren Flächenverbrauch.