Schreibt man das Wort heute so?
Ich gucke mal lieber nicht in den Duden
Schreibt man das Wort heute so?
Ich gucke mal lieber nicht in den Duden
Gute Entscheidung, wenn du das online suchst geht bestimmt dein Schufa-Score runter.
Falls Du "er" meinst - nein, für "das kapitalistische korrupte Arschloch" benutzt man richtigerweise "es"
Tja, man muss schon nachkucken
Statt Duden finde ich die Seite DWDS (Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache) viel sympathischer, da wird einem nicht dieser Friss-oder-stirb-Cookiebanner angezeigt.
Welches?
Zukucken
Polizei Hubschrauber?
Solidarische Grüße aus dem Länd an alle Protestierenden!
Was ist "zukucken"?
@CyberEgg @einfach_orangensaft Das ist eine akzeptierte Norddeutsche Schreibweise. https://www.duden.de/rechtschreibung/kucken
Das ist mir als Norddeutschem noch nie untergekommen.
Meiner (norddeutschen) Meinung nach ist das die einzig richtige Schreibweise. Oder gibt es irgend jemanden, der tatsächlich gucken [ɡʊkn̩] sagt?
Sage immer kieken.
Zuguggn köndsch noch anbieden.
Kommt das vielleicht auf weitere regionale Unterschiede in Norddeutschland an? xd
Aussprache und Schreibweise sind auch in Norddeutschland zwei verschiedene Dinge. Oder schreibst du es "Niwo", sprichst es hinter langen is mit etc?
Niveau ist ein Fremdwort, für das andere Regeln gelten als für urdeutsche Worte wie kucken. ie ist ein fest stehender Digraph für [i], genau so wie z.B. ch. ie wird nicht bei einem Wort plötzlich als [j] oder [ɪɛ] gesprochen, ebenso wie ch nicht [t͡sh] gesprochen wird. Außer gucken wirst Du kein anderes deutsches Wort finden, bei dem g wie k ausgesprochen wird.
Bisher ist Deutsch größtenteils eine phonetische Sprache. D.h. man kann an einem geschrieben Text ziemlich sicher die richtige Aussprache erkennen. Wir wollen ja nicht, dass Deutsch so wird, wie (Gott bewahre) Angelsächsisch, wo es über 10 verschiedene Möglichkeiten gibt ough auszusprechen.
Majonäse.
Edit:
Wiktionary:
Die Schreibweise Majonäse ist seit 2017 nicht mehr im Wörterverzeichnis des Rates für deutsche Rechtschreibung aufgeführt, sondern einzig die Schreibweise Mayonnaise. Sie kommt aber weiterhin vor.
WAS.
Fremdworte sind keine Ausrede, Keks und Portmonee haben wir ja auch eingedeutscht!
Richtig, wenn Worte lange und intensiv gebraucht werden, werden sie irgendwann eingedeutscht. Bei Portemonnaie ist der Prozess noch im Gange, die eingedeutschte Schreibweise hat sich noch nicht überall durchgesetzt, ich würde sogar behaupten, dass die französische Variante noch die verbreitetere ist. Bei Keks ist die Eindeutschung schon abgeschlossen, so dass auch die Flexion den Deutschen Grammatikregeln folgt. Wir sagen z.B. ein Keks und zwei Kekse und nicht ein Kek* und zwei Keks*. Vielleicht schreiben wir in 200 Jahren auch ganz selbstverständlich Niwo und Niwoe.
Gucken ist halt einfach eine Ausnahme. Unregelmäßigkeiten und Variationen sind schlicht Teil jeder Sprache, die man nicht unbedingt glattbügeln muss oder sollte.
V wird manchmal wie f und manchmal wie w ausgesprochen, ch hat drei mögliche Aussprachen, den Landesnamen Libyen sprechen die meisten "Lübijen" aus usw.
V ist ein gutes Beispiel. Das wird nämlich nur bei Fremdwörtern als [v] ausgesprochen. Bei Worten germanischen Ursprungs wird es hingegen immer als [f] gesprochen. Und auch bei den Fremdwörtern setzt sich die Aussprache [f], die der deutschen Phonetik entspricht nach und nach durch, so dass wir z.B. [fɛʁs] und nicht [vɛʁs] sagen, obwohl es aus dem Lateinischen stammt. Schon die Grimms haben festgestellt, dass einer von beiden Buchstaben (f und v) eigentlich überflüssig ist. Vielleicht schaffen wir das V ja mit der nächsten Rechtschreibreform endlich ab, und schreiben dann Fogel und Wase. Ich wäre dafür. Ob man ch [χ], [ç] oder [k] ausspricht folgt einer festen Regel, abhängig vom vorigen Vokal und einem ggf. folgenden s. Libyen ist ja nun eindeutig ein Fremdwort, daher auch die Verwirrung.
Was Unregelmäßigkeiten und Variationen hast Du natürlich Recht. Ich bin ein großer Freund des Dialekts und der Umgangssprache. Und jede soll sprechen, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Und wenn jemand auf Sächsisch [ɡʉɡn] sagt, kann sie auch gerne guggn schreiben. Aber die Standardsprache, sollten wir uns schon an gewisse Regeln halten und die Ausnahmen auf das nötigste beschränken, das macht es für Fremdsprachlerinnen deutlich einfacher unsere, ohnehin schon ziemlich komplizierte, Sprache zu lernen.
Auf V bin ich hauptsächlich gekommen, weil es das prominenteste Beispiel eines ähnlichen Falls wie "gucken" ist. Lustigerweise geht es dabei ebenfalls um Norddeutschland.
Es gibt die Städte Jever und Zeven. Beide Namen spricht man eigentlich mit dem f-Laut für das V aus, aber außerhalb Nordwestdeutschlands, sogar in der berühmten Bierwerbung, wird das V mit einem w-Laut gesprochen. Bitte ändert jetzt nicht die Städtenamen, nur weil kaum jemand sie richtig ausspricht.
Darüber hinaus finde ich die Bezeichnung von deutschen Begriffen als "Fremdworte", nur weil sie keinen germanischen Sprachstamm aufweisen, kritisch bis schwierig. Das impliziert einen gewissen "Reinheitsgrad". Man kann natürlich untersuchen, wie sich die Rechtschreibung neu eingedeutschter Begriffe entwickelt, aber "Vase" als Fremdwort zu deklarieren... Uff.
Ansonsten müsstest du z.B. auch die Begriffe "Meer" und "See" wieder sinnvertauscht verwenden (wie es in Norddeutschland durchaus nicht unüblich ist).
Beide Namen spricht man eigentlich mit dem f-Laut für das V aus, aber außerhalb Nordwestdeutschlands, sogar in der berühmten Bierwerbung, wird das V mit einem w-Laut gesprochen.
Ich würde behaupten, dass die Bierwerbung eigentlich der Hauptgrund ist. Kaum jemand denkt je an Jever, wenn er nicht in der Region wohnt oder halt das Bier meint. Sagt ja auch keiner "Wilhelmshawen". Wenn die Bierwerbung das stattdessen richtig aussprechen würde, wäre "Jefer" dominant.
Ansonsten müsstest du z.B. auch die Begriffe “Meer” und “See” wieder sinnvertauscht verwenden (wie es in Norddeutschland durchaus nicht unüblich ist).
Ganz im Gegenteil. Ich bin ja gerade ein Proponent des Sprachwandels und kein Konservator. Ich bin froh, dass wir Vasen sagen und nicht französisch Vases, so wie es bei einem "weniger" integrierten Wort üblich wäre. Und wenn ein relevanter Anteil der Deutschsprecherinnen anfangen würde [ɡʊkn̩] zu sagen (oder das in Süddeutschland möglicherweise sogar schon tun), hätte ich auch kein Problem damit die Schreibung dahingehend zu ändern. Aber so wie es im Moment ist, müssen jedes Jahr Millionen Schülerinnen lernen, dass [ɡ] g geschrieben wird, außer bei diesem einen Wort. Statt dass einfach alle Leute anfangen das Wort "richtig" zu schreiben und damit den Sprachwandel sinnvoll vorantreiben.
Im übrigen will ich überhaupt niemandem vorschreiben, wie sie zu sprechen oder zu schreiben hat, ich bin ja kein Deutschlehrer. Ich finde es nur kurios, dass einige Leute hier offenbar die "richtige" Schreibweise von kucken nicht nur nicht kennen, sondern auch nicht verstehen, wenn sie sie sehen.
~~Franconofurd~~, ich meine ~~Frankinfort~~, nein ~~Franckfort~~, äh ~~Franckfurth~~ hat im Laufe der Jahrhunderte übrigens auch mehrmals seine Schreibung geändert, ehe es zu dem Frankfurt wurde, dass wir heute kennen. Hoffen wir nur, dass die dort ansässige Brauerei nicht auf die Idee kommt, irgendwann Werbung für Wrankwurter Bier zu machen.
"Pizzas" ist leider auch valide für Pizzen...
Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/Pizza (wollte eigentlich den Duden nehmen, aber finde dort keine Plurale...)
@AlbertUnruh Weiß nicht was du davon halten wirst, wenn ich dir sage, dass ich durchaus selbst "Pizzas" zu sagen pflege
-.-
Und als Nächstes sagst du mir, dass du auch Ananas auf Pizza tust?
@AlbertUnruh nur zur not.
Zuckungen?
Keine Ahnung, kann nicht lesen.
ohne rechtschreibfehler kein orginal orangensaft meimei
zuaschon
benutzt man Leerzeichen heute so?
Ich gucke mal lieber nicht in den Wahrig
Ist am 1. Mai irgendwas?
Demos, wie immer:
Ob er jetzt konkreten Anlass hat, sich vor mehr als Demos zu fürchten, weiß ich nicht. Angesichts der allgemeinen Lage nehme ich an, dass die Stimmung noch brenzliger wird als üblich. Da macht das durchaus Sinn, Polizeikräfte zu konzentrieren: das ist doch das Linke-Verprügeln-Highlight des Jahres! Nachher revoltieren die noch, wenn sie nicht hindurften.
Zumindest die Wählerstimmen für die nächste Wahl hat er mit der Renten erhöhung von 4,5% dieses Jahr sicher.
Die offizielle Zweigstelle von ich_iel im Fediversum.
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