Vielleicht ist es mein innerer Boomer (passt aber von der Generation her nicht), vielleicht werde ich mit jedem Jahr aluhutiger: Aber bei mir bleiben das Handy und die Karte zuhause und in der Geldbörse ist Bargeld.
Ich zahle an sich auch fast nur mit Karte, auch weil es es einfacher macht, Ausgaben nachzuvollziehen und man besser spürt, wie viel Geld man noch hat. Aber hoffentlich wird das mit dem digitalen Euro noch unabhängiger von Konzernen werden :)
Wer hätte gedacht, dass es die Leute besser finden ein Rechteck irgendwo gegen zu halten, statt sich regelmäßig durch Kupfermünzen zu wühlen
Das ist v.a. faszinierend, wenn man sich an all das Papier erinnert, das noch vor Kurzem über die Liebe der technikfeindlichen Deutschen zum Bargeld vollgesudelt wurde, wo dann groß der Nationalcharakter analysiert wurde, Untergangsfantasien der Rentnerrepublik gewälzt wurden oder Bargeld als Freiheit verteidigt wurde. Stellt sich raus: Waren einfach nur die Rahmenbedingungen.
Manche mögen mir vermutlich einen Alu-Hut aufsetzen, aber ich zahl soweit es geht nur noch mit Bargeld. Ich hab kein Bock darauf dass VISA oder mein örtlicher Rewe ein personalisierte Profil über mich und mein Kaufverhalten erstellen um das Profil später an dritte zu verkaufen. Bei Bargeld zahlungen bin ich halt nahezu "unsichtbar". Außerdem hilft es mir eine bessere Übersicht über meine Ausgaben zu bekommen. Wenn ich jede Woche 150€ abheben muss, dann weiß ich dass ich mein Kaufverhalte vielleicht etwas anpassen sollte...
Ich benutze zum Zahlen die bankeigene App (sparda), die sich direkt auf das Girokonto und nicht auf eine Kreditkarte oder Paypal stützt. Sobald Wero im Handel akzeptiert wird, schalte ich darauf um. Die Bank kann schon mit Wero arbeiten.
Edit: Edeka ist der große Saubär bezüglich Datenabfluss. Von Rewe hab ich noch nichts spezielle gehört.
Zumindest in Richtung des Supermarktes gibt es da Lösungen. Applepay beispielsweise verwendet für jede Transaktion einen random identifier, so dass der Supermarkt dich dadurch nicht tranken kann.
Die andere Hälfte deines Arguments ist natürlich trotzdem gültig.
Sie ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt - egal ob für zwei Brötchen beim Bäcker, für den Wocheneinkauf oder beim Tanken: die Girocard . Rund 8,3 Milliarden Mal wurde mit der sogenannten "EC-Karte" im vergangenen Jahr bezahlt - und damit so oft wie nie. Das berichtet die Frankfurter Einrichtung EURO Kartensysteme, ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen.
Interessant ist, dass auch kleinere Beträge an der Kasse immer häufiger mit Karte bezahlt werden. Dadurch sinkt seit Jahren der Durchschnittsbetrag, der mit der Girocard bezahlt wird - auf 37, 25 Euro im vergangenen Jahr. Insgesamt aber summierten sich die Umsätze mit der Plastikkarte im Jahr 2025 auf rund 308 Milliarden Euro, das waren 0,4 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
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