39
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
this post was submitted on 09 Jul 2026
39 points (100.0% liked)
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
5427 readers
593 users here now
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
founded 2 years ago
MODERATORS
Das gibt's? Hast du Empfehlungen?
Es gibt hier eine Community dazu, hier ist ein Thread mit einer Sammlung von Empfehlungen
Unter dem Stichwort Solarpunk lässt sich ggf. auch was finden.
Großartig, danke!
Positiv muss ja nicht immer nur Utopien bedeuten. Das Genre der Space Opera hat viele Autoren und Reihen, die die Menschheit zwar fehlerbehaftet, aber in ihrem Potential und einer vorangeschrittenen Zivilisation betrachten.
Die Commonwealth-Reihe und vor allem dann der Übergang zur Void-Trilogie von Peter F. Hamilton z.B. haben viel positiven Transhumanismus (der ja auch durch die Tech-Bros in Verruf geraten ist). In der ersten Reihe hat die Menschheit noch das Problem, dass der gesellschaftliche Fortschritt dem technischen nicht gefolgt ist, aber in der Void-Trilogie hat die Menschheit dann viele dieser alten Probleme überwunden.
Ganz anders, auch keine Utopie, aber auf menschlicher Ebene sehr positiv ist die Wayfarers Reihe von Becky Chambers. Es geht in jedem Band um eine eigene Geschichte, mit manchmal als Nebencharaktere wiederkehrenden Figuren der vorherigen Geschichten und oft einfach um außergewöhnliche Erlebnisse von Alltagspersonen in einem recht bunten Universum. Bisschen "Woke", aber war mal eine ganz andere Perspektive auf das Genre, die ich sehr genossen habe.
The Expanse von James S. Corey kennen bestimmt einige, könnte man auch eher als Dystopie sehen, mit den Machtspielchen und dem Klassenkampf. Aber ich finde immer entscheidend welches Menschenbild transportiert wird, z.B. hier der Zusammenhalt der Belter und die Counter-Culture, die sich dort aus den verschiedensten Erden-Kulturen und Ethnien als eigene Identität entwickelt hat. Und der familiäre Zusammenhalt der Crew der Rocinante ohne ein einziges Fünkchen Misstrauen und Verrat über die ganze Reihe.
Die Children of Time/Ruin/Memory Reihe von Adrian Tchaikovsky is konzeptionell etwas abgedrehter, aber auch positiv in dem Sinne, dass das zentrale Motiv die Kommunikation und Kooperation ist, zwischen verschiedenartigsten Spezies und deren Wandlung (und nicht nur der "anderen", sondern auch der Menschlichen Spezies selbst) und integration in eine gemeinsame friedvolle Zivilisation, zu der jeder mit seinen Stärken beiträgt. Obwohl die Ausgangsbasis der einzelnen Geschichten immer der Zusammenbruch des alten Menschlichen Empires ist, liegt der Fokus nicht auf dem Verfall, sondern was daraus entstehen konnte und die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.
Foundation von Issac Asimov als honorable Mention, auch wenn es nie meins war.