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this post was submitted on 09 Jul 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Der Autor hat einige gute Punkte (z.B. seine These zum Thema Neusprech ist erschreckend zutreffend), und Neuromancer ist eines meiner Lieblingsbücher.
Aber ich würde lieber alle Leute dazu anhalten, positive Science Fiction zu konsumieren. Ich finde, unser mediales Angebot ist übersättigt an Dystopien und das macht auch was mit den Zuschauern. Man fühlt dadurch eine gewisse Alternativlosigkeit. Geschichten haben einen großen Impact auf die Menschen, irgendwie verinnerlichen Menschen Geschichten. Wir brauchen mehr positive Science Fiction, die uns zeigt, wo es hingehen kann.
Edit: achja, und 1984 ist aus den 40er Jahren.
Sowohl als auch. Ja, Menschen brauchen als Ausgleich auch positive Geschichten.
Andererseits kenne ich kaum jemanden, der mit den Cyberpunk-Klassikern aufgewachsen ist und die Parallel zu den Bestrebungen der großen Tech-Konzerne nicht erkennt. Das ist also ganz plump Bildung, die jedem rechtzeitig zu Teil werden sollte.
Es reicht eben nicht, den Leuten zu erzählen, wo es positiverweise hingehen kann. Man muss auch die Fallstricke auf anderen Wegen erkennen können, um sie zu vermeiden.