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[-] poVoq@slrpnk.net 2 points 1 day ago

Ein drittel des gesammten neuen Haushaltes wird in Waffen investiert. Das ist nicht mit Investitionsstau bei der Bundeswehr zu erklären und der maroden Infrastruktur hilft das auch nicht.

Fakten sind Fakten, auch wenn einem das aus ideologischen Gründen nicht in den Kram passt 🤷

[-] Ooops@feddit.org 5 points 22 hours ago* (last edited 22 hours ago)

Richtig, das Geld für Investionen in die Infrastruktur nicht in die Ein marode Infrastruktur zu investieren, sondern stattdessen komplett zweckzuentfremden, damit man noch mehr vom eigentlichen Haushalten an 0,1% der Deutschen verschenken kann, hilft der Infrastruktur nicht. Und weil das so ist, redest du darüber und... Ach nee, tust du nicht. Du plapperst stattdessen irgendwas von Waffen, weil das die vorgesehene Ablenkung ist und du braves Schaf mitmachst.

Und doch mit mehr als 30 Jahren Raubbau an der Verteidigung kann man (genau wie bei der Infrasturktur....) tatsächlich sehr wohl noch viel mehr erklären. Das darf nur nicht so offen gesagt werden, weil sonst dem dummen Deutschen klar werden könnte, welche geisteskranken Summen, die der Staat zur Erhaltung einsetzen sollte, seit Ewigkeiten veruntreut werden.

Der Anteil an den Gesamtausgaben für Verteidigung war 30 Jahre lang viel zu niedrig. Das einzige, was noch mehr vernachlässigt wurde, war Wohnungsbau und Kommunalwesen. Und siehe da: auch da können wir uns komischerweise einfach nicht leisten, die wahnsinnigen Unsummen aufzubringen, die nötig wären, um jetzt auch nur wieder auf ein Normalmaß zu kommen. So ist das eben, wenn man mehr als eine ganze Generation lang jedes Jahr Investitionsschulden anhäuft. SCHULDEN! Nur weil dem Wähler scheinbar eingetrichtert wurde, dass Investitutionsschulden keine Schulden sind, wird das nicht zur Realität. Wenn du jedes Jahr 2-3 Prozent des Haushalts zu wenig ausgibst, häufst du innerhalb von einigen Jahrzehnten knapp einen gesamten Jahreshaushalt nur an Investittionschulden an. Das nennt man nicht Ideologie, sondern Mathematik.

Deshalb bräuchte es auch eine extreme Summe, nur um die größten Mängel zu beheben, und jeden, der vor über einem Jahr beim Thema Schulden aufgepasst hat (also kaum einer, wenn ich mir angucke, wie entsetzt jetzt all sind), kann eine Billion nicht überraschen. Weil das verdammt nochmal nötig ist.

Und statt uns darüber aufzuregen, dass es der korrupte Regierungshaufen schafft, diese Menge an Schulden aufzunehmen und trtozdem nichts zu investieren, plappern alle schön laut von der bösen Aufrüstung. Da kann man schließlich kleine Geister mit großen Zahlen beeindruckend, damit sie nicht darüber nachdenken, dass noch größere Zahlen einfach in Geldgeschenken an die Überreichen versickern statt damit z.B. endlich mal die Bahn wieder funktionstüchtig zu bekommen, oder ein funktionierendes modernes Stromnetz zu haben, das die Energiewende verkraftet, oder Brücken, die nicht einsturzgefährdet sind, oder... oder... oder... Aber nee, schau lieber dort hin! ~~Ein dreiköpfiger Affe~~ Aufrüstung!

[-] poVoq@slrpnk.net 1 points 21 hours ago* (last edited 13 hours ago)

Aha, und was glaubst du wem Rheinmetall und die ganzen anderen Waffenhändler gehöhren? Man man man, also so vor lauter Bäume den Wald nicht sehen hab ich echt schon lange nicht mehr erlebt 🤦

[-] DdCno1@beehaw.org 1 points 2 hours ago

Beschwer dich bei Russland, wenn dich das so stört. Ohne russische Aggression würde die Bundeswehr immer noch kaputt gespart.

[-] poVoq@slrpnk.net 1 points 1 hour ago

Sinnlose Panzer bei Rheinmetall kaufen hilft der Bundeswehr quasi garnicht sondern vor allen den Aktionären von Rheinmetall. Du tappst der Propaganda genau in die Falle wenn du glaubst es ginge um die Russen. Wenn es wirklich um die Russen ginge würde das Geld in die Ukraine fließen oder ein staatliches Drohnenabwehrprogram oder ähnliches aufgesetzt.

[-] DdCno1@beehaw.org 1 points 1 hour ago* (last edited 1 hour ago)

Die Panzer sind nicht sinnlos. Du kannst einen modernen Krieg nicht ohne führen, auch im Zeitalter von Drohnen. Deutschland hat seine Panzerwaffe seit der Wende (mitsamt dem Rest der Bundeswehr) vernachlässigt und es muss jetzt etwas passieren. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Ukraine und andere osteuropäische Länder sich alleine gegen die konventionelle Bedrohung stemmen. Verschleppte Investitionen müssen irgendwann passieren und anscheinend brauchte es dafür bei der Verteidigung einen großen Landkrieg in Europa (was natürlich die Frage aufwirft, was es brauchen würde, um vernünftige Klimapolitik zu machen).

Ich würde auch behaupten, dass dir eine Verteidigungsarmee lieber ist als eine Interventionsarmee.

Deutschland ist übrigens einer der größten Geldgeber der Ukraine. Klar könnte da mehr gehen und schneller, aber das ist leichter gesagt als getan. Politisches Kapital dafür wächst nicht auf Bäumen.

Es gibt zudem erhebliche Investitionen in Drohnen (und Drohnenabwehr) in Deutschland. Die hiesige Rüstungsindustrie ist bei dem Thema vorne mit dabei.

[-] Ooops@feddit.org 1 points 3 hours ago

Ich fasse zusammen...

Du: Waffen!

Ich: Das Thema Waffen ist nur Ablenkung.

Du: Aber WAFFEN!!!

Ich: Darum geht es doch gar nicht. Hör auf dich verarschen zu lassen.

Du: AbEr WaFfEn!1!

Bist du dumm oder trollst du?

[-] poVoq@slrpnk.net 1 points 1 hour ago* (last edited 1 hour ago)

Du hast es immer noch nicht verstanden 🤦 Du beschwerst dich das die Politik Schulden macht um den reichsten 0.1% Geld in den Rachen zu schieben. Genau darüber beschwere ich mich auch!

Größtenteils unnötige Waffen auf Pump bei Rheinmetall etc. kaufen ist genau das. Wenn das Geld in Infrastruktur oder meinetwegen auch Unterstützung der Ukraine fließen würde, hätte ich nichts da gegen, aber das Ablenkungsmanöver ist nicht "aber Aufrüstung", sondern "aber die Russen" um weiter von unten nach oben umzuverteilen.

this post was submitted on 06 Jul 2026
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