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Klimakleber gesucht!
(taz.de)
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Aspekte sind imo:
Generell möchte ich gern glauben, dass ein großer Teil der Bevölkerung mobilisiert werden könnte, wenn es um das Klima geht.
Aber nicht in der Vehemenz isV Dauer und Häufigkeit.
Ich glaube 'wir wollen auch in Zukunft unseren billigen Ackerdiesel!!!' ist jetzt nicht unbedingt etwas, was für die meisten Deutschen ein Herzensanliegen aus Überzeugung war. Du hast aber insofern einen Punkt, als das die (gefühlten) Gegner der Klimakleber eben auch in den Autos saßen, die sie blockiert haben. Während bei den Treckerbauern klar war, dass sie gegen 'die da oben' protestieren, war bei den Klimaklebern eher der Eindruck, dass sie gegen die Autofahrer selbst sind. Das erschwert Sympathien jenseits der eignen Bubble natürlich immens.
Eben. Die Klimakleber haben es nicht geschafft, die mediale Deutungshoheit zu ihrem Tun zu erreichen. Für mich liegt auch da wieder der elementare Punkt ihres Scheiterns: sie haben es versäumt, das breite Publikum mitzunehmen.
Das ist auch so, da gab es doch gerade erst eine Studie zu, meine ich. Dieser Weg damals jedoch war ein Holzweg.
Ergänzend: Nicht nur die Autofahrer waren die Gegner. Die Bilder der Protestaktion machten auch deswegen einen unglaubwürdigen Eindruck, weil sie teilweise direkt vor Bussen auf den Straßen saßen und diese blockierten.
Busse. Wer mit dem Bus fährt, statt mit dem Auto, spart entweder bewusst CO₂ oder kann es sich nicht anders leisten. Wird dann zusätzlich noch angegriffen.