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Deutscher Ethikrat sagt „Nein“ zu Social-Media-Verbot
(netzpolitik.org)
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So liest sich der Artikel mit den vier Punkten für mich.
Pkt 1. es sind nur ein paar Details, die schwierig sind
Pkt 2. alle sind anders
Pkt 3. woanders ist auch Scheisse
Pkt 4. die Eltern sollen es richten
Dann, das hier:
Ist denen eigentlich bewusst, dass sich das Geschäftsmodell dieser Techfirmen über Aufmerksamkeit aka Werbung finanziert? Die sollen also ihr Geschäftsmodell aufgeben. Für Deutschland. Aha.
Fickt euch ihr alten Männer und alten Frauen im Ethikrat. Das ist ja sowas von Realtätsfern. Ich kleiner Wurm soml mich gegen Milliardenschwere Techkonzerne und deren Gehirnwäsche durchsetzen? Und wenn’s nicht klappt und meine Kinder Internetsucht bekommen oder andere psychische Erkrankungen, dann ist es meine Schuld, richtig?
Habt ihr Wixer mal versucht wenigstens die Screentime ordentlich aufzusetzen? Mal die halbe Stunde pro Tag irgendwie kontrollierbar zu machen? Eine Idee was man da an Technik auffahren muss von Router, Ip-Filter, Wlan/Vlan, Netzmonitoring. Ihr blöden Pisser. Die Eltern sind Schuld. Fickt euch und geht mit Musk in die Sauna.
Rant Ende
Ich bin ja auch kein riesiger Fan von "milliardenschweren Techkonzernen" und deren Kommerzialisierung des Internets.
Aber aller Effekt, den zusätzliche staatliche Regulierung des Internets (und Alterskontrollen sind eine solche) haben kann und jemals haben wird, ist, sicherzustellen, dass nur Unternehmen mit ausreichend Umsatz, um die Kosten für die Einhaltung dieser Regulierung zu decken, im Internet irgendetwas betreiben können. Das sind dann genau die Techfirmen, die wir nicht mögen. Glaubst du, Fediverse-Instanzen werden eher Alterskontrollen einführen oder zusperren?
Wenn man das Internet reguliert, weil man die Geschäftspraktiken von Facebook bekämpfen will, wird auch nur Facebook im Internet übrig bleiben.
Richtiger Dulli Take. Der Ethikrat sagt, hört auf die Symptome mit halbgaren Lösungen zu bekämpfen und geht an die Wurzel.
Das "Wie"der technischen und rechtlichen Umsetzung ist überhaupt nicht Thema des Ethikrats.
Also fröhlich so weitermachen wie bisher. Na bravo
Viel Spaß mit deinen Kindern. Gibt ja jetzt auch so geile Brillen von Zuck. Das wird gaaanz toll mit der Medienkompetenz, die die Kinder dadurch lernen. Vorallem die in der Grundschule. Man sollte ja möglichst früh mit Gefahren in Berührung kommen, damit man auch früh lernen kann.
Wie kommst du darauf, dass das die beiden einzigen möglichen Optionen wären, Alterskontrolle oder unbegrenzt? Nur weil du nicht willst, dass Milliardenkonzerne, die mit gesundheits- und gesellschaftsschädigenden Produkten Profit auf dem Rücken aller machen, diese Produkte aufgeben oder ihr Geschäftsmodell anpassen müssten?
Das hat die Person doch garnicht behauptet. Der Punkt ist, dass Altersbeschränkungen der falsche Ansatz für das reale Problem sind
Ah, okay. Was ist denn das reale Problem für dich?
Ich hab nicht vor, jemals für mich selbst oder allfällige Kinder Smartglasses zu kaufen (oder Kindern überhaupt zu sagen, dass das etwas ist, was existiert).
Je nachdem, was man genau für Probleme identifiziert, kann man sich dafür schon Lösungen überlegen, allerdings ist mir nicht klar, welche Probleme du überhaupt genau siehst. Beispielsweise hab ich vor ein paar Wochen hier https://discuss.tchncs.de/post/60711195 beschrieben, wie man einen mehr als 20 Jahre alten Ansatz wieder verfolgen könnte ...