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this post was submitted on 06 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Finde ich ein stabiles Fazit. Das gesellschaftliche Bild von Männlichkeit ist veraltet und passt nicht mehr zur Realität. Wäre doch sinnvoll da was zu ändern
Erleuchte uns, inwiefern widersprichst du der Aussage?
Inwiefern ist ein gewaltbereiter Mann ('sich zur Not mit physischen Mitteln zur Wehr zu setzen') ein guter Grundstein einer intakten Familie? Die Situation ist doch genau gegenteilig. Gewalttätige Männer zerstören Familien. Wie in diesem Beispiel, wie in den unzähligen Fällen von Femiziden.
Was bin ich lesend? "Gewaltbereit = bereit dazu Gewalt einzusetzen".
"sich zur Not mit physischen Mitteln zur Wehr setzen" liest sich für mich wie...bereit dazu Gewalt einzusetzen 😅
Ungeachtet dieser interessanten Definition von 'gewaltbereit', fehlt mir noch die Erklärung, warum ein solches Verhalten ein guter Grundstein einer intakten Familie sei.
Welche Rolle spielt für eine intakte Familie die Bereitschaft, physische Gewalt anzuwenden?
Viel Konjunktiv in deiner Aussage. Was zeichnet deinen 'Beschützer' denn aus und was sind die positiven Wirkungen?
Wir sind evolutionär vielleicht noch nah am Höhlenmenschen, das hat aber wenig Einfluss auf unsere Wahrnehmung von Gewalt. Dass Gewaltbereitschaft nicht notwendig sondern schädlich für stabile Familienstrukturen ist, ist wissenschaftlich recht eindeutig belegt [ 1, 2]. Insbesondere, weil Gewaltbereitschaft sehr schnell nach innen wirkt [3, 4].
Falls du jenseits deines Gefühls echte Argumente hast, bin ich offen für eine Diskussion.
Du beschreibst halt nicht "Das gesellschaftliche Bild von Männlichkeit", wie es existiert, sondern wie du es dir wünschst.
Was ist bei lesbischen Paaren, die ein Kind zeugen oder eines adoptieren? Ist das auch eine intakte Familie?
Ich finde es schön, dass du deine Nachricht damit beendest, dass du anerkennst, ea nicht zu wissen, auch wenn man herauslesen kann, was du für intuitiv schlüssig hältst. Ob gleichgeschlechtliche Eltern zu haben für die Entwicklung eines Kindes Auswirkungen hat, ist auch eine Frage, die man durchaus stellen kann.
Du hast gesagt, du weißt es nicht, ich habe das Glück an dieser Stelle sagen zu können, ich weiß was darüber. Das ist in der Sozialpsychologie sehr ausführlich beforscht worden, primär aus der Notwendigkeit der Betroffenen heraus, ihre eigene Existenz verteidigen zu müssen. Und wenn ich ausführlich beforscht sage, dann meine ich wirklich Stichproben mit tausenden Kindern und Längsschnittstudien, die Kinder 20 Jahre lang begleitet haben. Man beschäftigt sich schon seit 40 Jahren mit dem Thema.
Das Ergebnis: Kinder von LG-Familien 'performen' genauso gut wie Kinder ohne diese Spezifikation, im Zweifel etwas besser. Das gilt für alle möglichen relevanten Maße. Das mit dem besser liegt wahrscheinlich daran, dass lesbische und schwule Paare viel Aufwand auf sich nehmen müssen, um Kinder zu bekommen und deswegen diese Paare, die Kinder haben, einen entsprechend großen Kinderwunsch hatten und sich auch richtig emotional dazu verpflichten, einen guten Job zu machen.
Obiges ist ein Fakt, an dem es wirklich keine Zweifel gibt. Wenn es dir wichtig ist, kann ich dir Belege raussuchen, grade habe ich da nicht so Lust zu. Ich erkenne an, dass ich ohne Belege nur eine Person im Internet bin, die etwas behauptet.
Vielleicht wäre es ja sogar besser für das Kind.
Wieso denkst du das?
Ich auch nicht. Es hat noch nie zur Realität gepasst.