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submitted 5 days ago by voodoocode@feddit.org to c/dach@feddit.org

Der Amokfahrer in Leipzig war wieder einmal ein Mann. Wir müssen reden: über Männer, ihr angeknackstes Selbstbild und ihre Lösungsstrategien.

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[-] Duke_Nukem_1990@feddit.org 3 points 4 days ago* (last edited 4 days ago)

Du beschreibst halt nicht "Das gesellschaftliche Bild von Männlichkeit", wie es existiert, sondern wie du es dir wünschst.

idealerweise einer der Grundsteine einer intakten Familie ist

Was ist bei lesbischen Paaren, die ein Kind zeugen oder eines adoptieren? Ist das auch eine intakte Familie?

[-] RalfWausE_der_zwote@feddit.org 0 points 4 days ago

Was ist bei lesbischen Paaren, die ein Kind zeugen oder eines adoptieren? Ist das auch eine intakte Familie?

Das kann eine intakte Familie sein, aber ob das fehlende männliche (bei einem schwulen Paar dann eben das fehlende weibliche) "role model" für die Entwicklung eines Kindes wirklich so gut ist... ich weiß es ehrlich nicht.

[-] LyingCake@feddit.org 3 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Ich finde es schön, dass du deine Nachricht damit beendest, dass du anerkennst, ea nicht zu wissen, auch wenn man herauslesen kann, was du für intuitiv schlüssig hältst. Ob gleichgeschlechtliche Eltern zu haben für die Entwicklung eines Kindes Auswirkungen hat, ist auch eine Frage, die man durchaus stellen kann.

Du hast gesagt, du weißt es nicht, ich habe das Glück an dieser Stelle sagen zu können, ich weiß was darüber. Das ist in der Sozialpsychologie sehr ausführlich beforscht worden, primär aus der Notwendigkeit der Betroffenen heraus, ihre eigene Existenz verteidigen zu müssen. Und wenn ich ausführlich beforscht sage, dann meine ich wirklich Stichproben mit tausenden Kindern und Längsschnittstudien, die Kinder 20 Jahre lang begleitet haben. Man beschäftigt sich schon seit 40 Jahren mit dem Thema.

Das Ergebnis: Kinder von LG-Familien 'performen' genauso gut wie Kinder ohne diese Spezifikation, im Zweifel etwas besser. Das gilt für alle möglichen relevanten Maße. Das mit dem besser liegt wahrscheinlich daran, dass lesbische und schwule Paare viel Aufwand auf sich nehmen müssen, um Kinder zu bekommen und deswegen diese Paare, die Kinder haben, einen entsprechend großen Kinderwunsch hatten und sich auch richtig emotional dazu verpflichten, einen guten Job zu machen.

Obiges ist ein Fakt, an dem es wirklich keine Zweifel gibt. Wenn es dir wichtig ist, kann ich dir Belege raussuchen, grade habe ich da nicht so Lust zu. Ich erkenne an, dass ich ohne Belege nur eine Person im Internet bin, die etwas behauptet.

[-] RalfWausE_der_zwote@feddit.org 1 points 3 days ago

.... Das mit dem besser liegt wahrscheinlich daran, dass lesbische und schwule Paare viel Aufwand auf sich nehmen müssen, um Kinder zu bekommen und deswegen diese Paare, die Kinder haben, einen entsprechend großen Kinderwunsch hatten und sich auch richtig emotional dazu verpflichten, einen guten Job zu machen.

DAS ist tatsächlich ein interessanter / plausibler Denkansatz... hmmm...

[-] Duke_Nukem_1990@feddit.org 2 points 4 days ago

Vielleicht wäre es ja sogar besser für das Kind.

[-] RalfWausE_der_zwote@feddit.org 0 points 4 days ago

Möglich, wer weiß? Persönlich denke ich aber trotzdem, daß eine "klassische" Familie (Vater, Mutter, Kind(-er), erweiterter Familienkreis) wohl die besten Chancen hat ausgeglichene und gut sozialisierten Nachwuchs zu "produzieren".

[-] Duke_Nukem_1990@feddit.org 3 points 4 days ago
[-] RalfWausE_der_zwote@feddit.org -1 points 4 days ago

Einfach eine Schlußfolgerung aus meiner bisherigen Lebenserfahrung. Irgendwie hatten die meisten Menschen denen ich begegnet bin die nicht aus einem "normalen" (setze ich jetzt explizit mal in Klammern) Elternhaus stammen immer irgendeinen "Knacks". Das reicht von der Tochter zwei Mütter die ich mal (ist lange her) gedated hatte über den Sohn eines Kollegen der jetzt mit einem Mann verheiratet ist bis hin zu einigen Fällen wo einfach nur ein Elternteil alleinerziehend ist.

Ich habe keine konkreten Statistiken (das wäre wahrscheinlich auch schwer zu untersuchen), vielleicht liege ich mit meinem Gefühl da auch komplett falsch... aber für mich klingt es einfach am plausibelsten, daß die klassische Familienform wie es sie in den meisten Kulturen gibt wohl zur "rundesten" Sozialisierung führt.

this post was submitted on 06 May 2026
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