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Den Appell für einen "demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien" haben bis Dienstagvormittag 447 Medienschaffende, Forscherinnen und Künstler unterschrieben – der Tagesspiegel berichtete zuerst darüber. Die Initiatoren sind der Investigativjournalist und Grimme-Preisträger Silvio Duwe sowie die Autorin Annika Brockschmidt. Alleine schon der Sendungstitel sei journalistisch verantwortungslos. Caren Miosga nutze mit der "Fragestellung und der Wahl ihres Gastes eine von Rundfunkbeiträgen finanzierte Plattform, um Akteuren und Ideologien eine Bühne zu bieten, die im Falle eines Wahlsieges nicht zögern dürften, die Pressefreiheit erheblich einzuschränken oder abzuschaffen", heißt es weiter.

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[-] linule@lemmy.world -1 points 14 hours ago

Dann bleibt man wie gesagt hartnäckig beim Thema, denn die wissenschaftliche Richtung ist korrekt, man muss dann diskutieren, warum die Studien glaubwürdig sind oder nicht, und wenn Zweifel bezüglich der Wissenschaft selbst aufkommen, dann diskutiert man diese Zweifel, und so weiter.

Die Sache ist, das ich dieses „bereits versucht“ ehrlich gesagt kein einziges Mal gesehen habe, in allen Fällen wurden Studien überhaupt nicht erwähnt. Also wenn es getan wird, ist es nicht oft genug.

[-] cows_are_underrated@feddit.org 5 points 4 hours ago

man muss dann diskutieren, warum die Studien glaubwürdig sind oder nicht, und wenn Zweifel bezüglich der Wissenschaft selbst aufkommen, dann diskutiert man diese Zweifel, und so weiter.

OK, also muss ich bei jeder Diskussion ein so gutes Verständnis des Themas haben, dass ich Wissenschaftliche Literatur lesen und Interpretieren kann. Dieser Anspruch an Diskussion ist zwar nett, aber ich habe von ausreichend Themen nicht ansatzweise Genug Ahnung, als dass ich mir Zutrauen würde Studien gegen Anschuldigungen zu Verteidigen (sofern die Gegenseite sich die Studien überhaupt anschaut).

[-] linule@lemmy.world 1 points 4 hours ago* (last edited 3 hours ago)

Studien können verständlichere Zusammenfassungen haben, die sich je nach Kontext einsetzen lassen. Wenn nicht existierend, lässt man sie erstellen. Bei so beliebten und vermeintlich wichtigen Themen, sollte das kein Problem sein. So können Debatten geführt werden, ohne dass alle Experte oder Wissenschaftler sein müssen.

Wichtig ist jedenfalls zu erkennen, dass so oder so, die wissenschaftliche Perspektive das EINZIGE ist, was hier Antworten liefern kann. Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann muss rausgefunden werden, wie das verbessert wird. Jede andere Richtung ist zumindest eine Zeitverschwendung.

[-] Twongo@lemmy.ml 2 points 2 hours ago

Leider leben wir nicht im Wunderland wo Wissenschaft siegt. Es ist 10x leichter Mist zu behaupten als diesen zu wiederlegen. Es ufert einfach nur darin aus dass man nicht hinterherkommt mit Falschaussagen korrigieren und jeder eigene Fehler wird von Springerpresse und anderem Abschaum bis ins kleinste rechte Eck in Sozialen Netzwerken verbreitet dass am Ende nicht der Inhalt zählt sondern alberne Dinge wie "Australische Austauschstudenten" (Faux-Pas von Van Aken). "flood the zone" wie der Trump-Propagandist Steve Bannon es beschreibt. Wer dieses Spiel mitspielt gräbt sich selber in die Scheisse.

Man darf rechtsradikales Dreckspack nicht Platformen.

Entschuldigt meine Wortwahl.

[-] linule@lemmy.world 1 points 1 hour ago* (last edited 46 minutes ago)

Diese ständige Hoffnungslosigkeit ist eine weitere Sache, die den schlechten Akteuren hilft.

Interessanterweise, sind es gerade die Rechten, die sich Fakten, und sogar die wissenschaftliche Methode angeeignet haben: man hört immer wieder „basic science“ usw. von Ihnen, wenn sie den zumeist Ideologie-gestützten Argumenten der Linken entgegnen. Sie benutzen es zur Täuschung, aber niemand geht darauf ein, und somit dürfen sie den Anschein, „wissenschaftlich“-angelehnt zu sein, zumindest für ihre unkritische Nachfolger, behalten.

Es wird hier im Thread behauptet, dass es „versucht wurde“ aber ich glaube, dass sind verzerrte Erinnerungen, denn wie gesagt, zumindest auf öffentlichen Plattformen argumentieren nicht-Rechte vorwiegend ideologisch, oder halt überhaupt nicht. Natürlich gibt es eine akademische Parallelwelt, in diesem Sinne das „Wunderland“, aber darum geht es nicht, es geht darum, im Mainstream einfach darauf hinzuweisen, dass sich „da“ die richtige Lösung befindet. Anstatt sich in andere Richtungen zu verirren, die öfter sogar den Anschein erwecken, GEGEN die Wissenschaft zu sein, was erneut von den Rechten ausgenutzt wird.

this post was submitted on 19 Feb 2026
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