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this post was submitted on 28 Dec 2025
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Aktivismus
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MODERATORS
Deshalb finde ich positive Narrative wie z.B. #Solarpunk so wichtig.
!hopepunk_buchclub@feddit.org kennt ihr vielleicht schon, aber da gehts auch um die Suche nach positiven Erzählungen (oder zumindest Elementen)
Solarpunk ist auf jeden Fall eine Form von Hopepunk. Ursula K. Le Guin wird bspw. von vielen auch als eine Art Vordenkerin von Solarpunk gesehen.
Das Interessante an Solarpunk ist für mich, dass es sich nicht nur als SciFi-Genre, sondern auch als Metabewegung begreift in der sich verschiedene post-koloniale, post-kapitalistische und post-fossile Bewegungen vereinen.
(Hopepunk habe ich jetzt auch abonniert. Danke für den Hinweis!)
Die Genregrenzen sind fließend und manchmal entdeckt man auch nur einzelne Elemente in Texten oder Filmen, die zum Solarpunk passen. Die Kombination von Fiktion und Praxis finde ich auch spannend. Und ich habe auch noch Hoffnung, dass es dem kapitalistischen System nicht gelingt, sich den Solarpunk als entkernte Ästhetik anzueignen.
Ja es braucht positive Visionen/Ziele auf die man zusteuern kann. Das ist mir als Anarchist sehr klar, geht aber meiner Meinung nach in der linken/anarchistischen Szene in den letzten Jahren generell immer mehr unter.
Solarpunk kann eine solche anarchistische Vision sein. An vielen Stellen ist es sogar deutlich anschlussfähiger als klassische Theorie. Habe kürzlich eine Barcamp-Session zum Thema bei einem wenn auch linken, aber eher bürgerlichen Publikum gehalten und sehr viel positives Feedback bekommen.
Ja Solarpunk ist so ein Ansatz. Ich hatte schon einige nette Gespräche mit Menschen mit denen ich nicht über Anarchismus sondern über Freiheitsdefinitionen, Solidarität, Konsensentscheidungen etc. geredet habe. Als ich dann später gefragt wurde ob es dazu Literatur gibt, waren die meisten über den Vorschlag von anarchistischen Büchern die ich z. T. auch ausgeliehen habe etwas verwundert, aber es wurde außer in einem Fall immer angenommen und es gab positives Feedback.