Elite Dangerous. Extremely beautiful, especially impressive in VR - but way too time-consuming for me.
- Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass Autofahrer Radfahrer enger und riskanter überholen, wenn sie Helme tragen. Daher dürfte es zu mehr Unfällen kommen.
- Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass Radfahrer mit Helm riskanter fahren. Auch dadurch dürfte es zu mehr Unfällen kommen.
- Es ist erwiesen, dass Radfahren gesellschaftlich/für das Gesundheitssystem (trotz der aktuellen Unfallzahlen etc.) eine positive Bilanz mit sich bringt: Die positiven gesundheitlichen Aspekte überkompensieren die Unfallverletzungen. Ich gehe davon aus, dass eine Helmpflicht zu weniger Radfahren führen wird: 3.a) weil die Leute keinen Bock auf Helme haben, 3.b) weil es zu umständlich ist (wo lagern, wie transportieren,...), 3.c) weil es das Bild schafft, dass radfahren gefährlich sei, und damit Leute abschreckt (oder auch Eltern es ihren Kindern verbieten). Damit wird der positive Effekt des Radfahrens zurückgedrängt, die Leute fahren wieder mehr Auto/Bahn, bewegen sich weniger, verpesten mehr die Luft,... Ein Bärendienst für die Gesellschaft.
Oh, ich trage einen Helm beim Radeln. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass eine Helmpflicht gesamtgesellschaftlich negative Folgen hätte.
Na klaro. Mit der Verve, mit der Du hier als allererstes Helmpflichten forderst, kämpfst Du sicher auch für striktere Regeln, härtere Strafen und bessere Infrastruktur im Verkehr. ;-)
Ich denke, an der Stelle bin ich mal raus. Überzeugter, dass Helmpflichten uns gesamtgesellschaftlich etwas bringen, bin ich nicht.
Gute Nacht.
Übrigens trage ich Helm. Aber dass einem als erstes Forderungen an Opfer einfallen, und nicht an Täter, finde ich merkwürdig.
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Eben. Fordern sollte man also, dass es besser wird. Nicht, dass sich Leute damit abfinden und panzern sollen. Meine Meinung.
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Nein, die schlechte Luft ist nicht nur hinter dem Abgasrohr. Die ist überall.
Genau das ist doch der Punkt. Die Radfahrenden sind doch auch in aller Regel die Opfer. Der Vergleich ist schon sehr passend:
Es gibt eine schlechte Grundsituation: A: Schlechter Umweltschutz/Lufreinhaltung. B: Schlechte Verkehrsinfrastruktur/Verkehrsregeleinhaltung. Diese führen zu einer schlechten Gesundheitssituation von Dritten: A: Gesundheitliche Probleme durch schlechte Luft für Leute, die nicht die Fabriken betreiben. B: Unfälle mit entsprechenden Gesundheitsfolgen für Radfahrende, die nicht das Auto steuern und nicht die Verkehrsinfrastruktur verantworten. Und nun sollen diese Opfer sich selbst schützen "für die soziale Krankenkasse": A: Mit Gasmaske, B: Mit Helm.
Wo hinkt der Vergleich? BEIDE Forderungen gehen an die Opfer.
Ich fordere, dass Du eine Gasmaske trägst, damit Du durch die schlechte Luft kein Lungenkrebs kriegst. Wir zahlen schließlich in eine soziale Krankenkasse ein.
Menschen fahren Fahrrad, wenn einfach, schnell und schön ist, wenn es Spaß macht.
Wenn es die Frisur ruiniert, oder rumnervt, weil man erst ne Panzerung anziehen muss, dann verliert es dir Attraktivität. Oder wenn Menschen durch die Helmpflicht den Eindruck bekämen, Fahrradfahren wäre gefährlich.
Zwei Denkanstöße: 1. In den Niederlanden wird kaum Helm getragen - trotzdem ist die Quote tödlicher oder schwerer Verletzungen gering. Warum?
2.: Würdest Du eher für eine Gasmaskenpflicht in der Öffentlichkeit oder für gute Luft kämpfen?
Wenn es nicht fast realistisch wäre, wäre es lustig. 😬
Das ist wahr, zu großem Teil aber eben auch, weil es Radfahren verhindern wird.
Ascendor
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Same is happening in Germany right now. Work more, longer, get less pensions, receive less health care, be less sick.