Ja, die Zeit fürs Lesen und Sichten der Unterlagen wird normalerweise mitberechnet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Anwälte meist nach Stundensatz oder Pauschalhonorar arbeiten und das Durchgehen der Akten einfach zur Fallvorbereitung dazu gehört. Bei komplizierten Fällen mit vielen Dokumenten macht das Sichten oft einen großen Teil der ersten Abrechnung aus. Am besten gleich zu Beginn klären, ob es ein Stundensatz oder ein Festpreis sein soll, damit du weißt, woran du bist. So vermeidest du später Ärger mit der Rechnung.
Ein Anwalt liest nicht zu Hause, weil es nicht sein Privatvergnügen ist, Deine Unterlagen zu kennen. Wenn du richtig beraten werden willst, muss er den Sachverhalt kennen.
Ja, denn dich rechtlich zu beraten ist seine Arbeit.
Was du im ersten Schritt machen solltest, ist einen Termin zur Erstberatung vereinbaren, die max. 190 € kosten darf. Dort kannst du deinen Fall mit dem Anwalt erläutern.
die er zu Hause mit dem Lesen verbringt?
komische Unterstellung, dass nur weil er die Recherche zuhause verrichtet seine Arbeit weniger kosten soll?
Das wäre ein "Erstgespräch". Gibt's je nach Fachrichtung und Sachverhalt schon ab 119€. Preis nach oben offen, frag einfach vorher. Beratungsschein vom Amt kennst du?
Kommt darauf an. Ich habe mal einen Anwalt für einen Widerspruch bei einer Krankenkasse eingeschaltet. Ich hatte haufenweise Material, das er auch eingearbeitet hat, verlangt wurde aber ein Pauschalpreis, der von Anfang an vermittelt wurde.
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