. Es gibt solche und solche Unternehmen und Verbände und tatsächlich strategisch wichtige Bereiche, in denen wir über wettbewerbsfähige Energiekosten sprechen müssen.
Zum Beispiel?
Wacker Chemie bei Burghausen. Die stellen Vormaterialien für die Chip- und PV-Produktion her und leiden unter den Energiekosten, weil die internationale Konkurrenz günstiger arbeiten kann. Die Chinesen stellen ihren Unternehmen gewissermaßen einen Wind- oder Solarpark direkt ins Werk und bieten Strom 30 Jahre lang für 3 Cent pro Kilowattstunde oder noch weniger an.
China bietet seinen Rechenzentren im KI-Wettrennen mit den USA ebenfalls nahezu kostenfreien Strom an.
Ja. Wacker Chemie möchte deshalb gerne rund um seine Werke 40 Windkraftanlagen bauen. Das scheitert an Bürgerprotesten, obwohl unheimlich viele Leute in Burghausen tolle Jobs bei Wacker haben und andere von der Wertschöpfung drumherum profitieren. Aber wenn Wacker Windräder bauen will, damit die Jobs wettbewerbsfähig bleiben, sagen die Leute: Nö.