Wieso nicht Arbeiter und Arbeiterausbeuter?
Wie wär's mit Arbeitsleistender und Arbeitschaffender?
Wenn man es ganz genau nimmt, beziehen die sogenannten "Arbeitgeber" Artbeitsleistung von den sogenannten "Arbeitnehmern", sind also strengenommen Leistungsbezieher.
Wenn man das erstmal verstanden hat, ergibt auch die Aussage der Politiker, dass die faulen Leistungsbezieher nichts arbeiten wollen und von unserer Arbeit in Saus und Braus leben, endlich einen Sinn.
Arbeitgeber
Arbeitnehmer
Arbeitgeber und Arbeitnehmer – diese beiden Worte sind falsch. Es sind Wortzusammensetzungen nur geschaffen, um die Wahrheit zu verdrehen, die Arbeitenden zu verwirren – ja, es sind Klassenkampfkomposita.
vollkommem richtig, scheitert aber wieder daran, dass die wörter bereits besetzt sind.
Arbeitsplatzgeber und Arbeitsplatzinanspruchnehmer
Klassenkampf wird nicht mit Semantik gewonnen.
Kann man zusammenfassen und erweitern zu einer kulturelle Hegemonie(siehe Gramsci) der Arbeiterbewegung. Sprache ist ein wichtiger Teil davon und wir sollten das versuchen umzusetzen.
stimmt, aber er wird mit ihr delegitimiert "ihr sollt froh sein, dass man euch arbeit gibt"
Mögliche Antwort hierauf: "Warum muss ich überhaupt zum Überleben darauf angewiesen sein, dass mir jemand Arbeit gibt?"
Wohl wahr. Worte verändern stark wie wir Dinge warnehmen
Ich wäre ja für meister und sklave
winzigweich festplatten 1990 sein wie
Oder bestimmte Steckdosenleisten
In beiden Begriffen steckt deutlich zuviel Arbeit.
zeitbezieher und zeitbieter/ -gönner?
hätte eine angenehme momo-referenz
Immer wenn das wer anspricht, denkt er bei Abeit nur an "Arbeitskraft", dann stimmt auch die Aussage. Aber oft steht Arbeit auch für "Aufgabe / Arbeitsaufwand", und da passt die gängige Begrifflichkeit.
Du meinst ja auch nicht wenn du sagst "Ich habe noch Arbeit im Garten", dass im Garten Arbeitskräfte rumstehen.
Die Wörter die du suchst sind Bourgeoisie und Proletariat
im globalen kontext ja, aber im arbeitsverhältnis kann auch ein arbeitbieter bourgeoise sein. zudem ging es mir ja vorwiegend darum uns die semantischen begrifflichkeiten zurückzuerobern und da stellte ich fest, dass die kritik zwar berechtigt ist, aber ein simples eins umdreh zu verwirrend ist.
Arbeitskraftnehmer und Arbeitskraftgeber.
Oder näher an den bisher gebräuchlichen Begrifflichkeiten: Arbeitsauftraggeber und Arbeitauftragnehmer.
Mein Chef ist ein Bürgerleistungsbezieher
der arbeitbieter könnte alternativ auch arbeitgönner genannt werden
Wenn dann arbeitanbieter. Ein Bieter will normalerweise in einer Auktion etwas kaufen.
Gönner ist auch gefährlich, da es nach kostenlosem Angebot klingt.
Arbeit an sich ist aber schon schwierig. Handelnde würde mir besser gefallen.
Das Wort Arbeit ist gemeingermanischen Ursprungs (*arƀaiđiz, got. arbaiþs); die Etymologie ist unsicher; evtl. verwandt mit indoeurop. *orbʰo- „verwaist“, „Waise“, „ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdungenes Kind“ (vgl. Erbe); evtl. auch verwandt mit aslaw. robota („Knechtschaft“, „Sklaverei“, vgl. Roboter).
ich gehe ja bei arbeit von einer im sprachgebrauch üblichen konnotation aus und bieter soll natürlich einen anbieter meinen (ich biete meine arbeit).
insbesondere war mir aber das wort bezieher wichtig
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