An welchen Hänger hast du gedacht?
Praktisch wäre, wenn man die Deichsel und ggf die Räder abnehmen kann. Dann könnte das bei der Bahnfahrt zum Gepäck dazu. Es gibt auch 2-in-1-Trolley-Anhänger, nur leider sehe ich da nichts hochwertiges.
Ich dachte an den croozer bob, da hatte ich mal auf der alten Seite eine positive Meinung zu gelesen. eine Tour dieser Art wäre auch eine Premiere für mich daher ist der Preis, so um die 300 Euro natürlich auch ein Argument.
Ja, der schaut gut schmal aus. Ich sehe ihn gerade als B-Ware für 190,- Vielleicht geht irgendwo ein Schnäppchen.
Für den Zug fände ich noch praktischer, wenn die Räder einfach abgenommen werden könnten. Da braucht das Teil hochkant gleich 20cm weniger Platz.
(ich bastel gerne rum, weshalb ich mir hinten ein angeschraubtes Rollbrett an einem zerlegbaren Hänger vorstellen könnte, um damit hochkant durch den Zug zu kommen)
Sobald du in Frankreich bist, kein Problem mehr ;)
In Deutschland ist es immer ein Bisschen Glückssache. Meist keine Anzeige wo am Gleis das große Fahrradabteil ankommt, kurzfristige Gleiswechsel, kurze Umstiegszeiten wegen Verspätungen, nicht funktionierende Aufzüge, 1-Waggon-Züge auf überfüllten Strecken wegen Defekten, etc.
Ich hab mir schon oft geschworen, Deutsche Bahn und Rad nicht mehr zu kombinieren, weil es so oft so stressig war. Aber ohne Auto und mit Deutschlandticket ist es halt immer wieder verlockend.
Meine Tipps:
Wenn du Fernverkehrszüge nutzt, so früh wie nur irgendwie möglich reservieren. Die Plätze sind sau-früh ausgebucht.
Vielleicht brauchst du für den Anhänger einen zweiten Fahrradplatz, aber das weiß ich nicht.
Im Nahverkehr wenn's irgendwie geht nicht am Wochenende oder im Berufsverkehr fahren. Oder wenn, dann sehr viel Puffer-Zeit einplanen. Kann immer mal passieren, dass man nicht in den Zug reinkommt wenn er zu voll ist.
Auf der Bahn-Seite kannst du in den Optionen eine längere Umsteigezeit für die Verbindungen wählen. 10 Minuten sind mit Rad das Minimum, mit Anhänger eher 15, je länger desto entspannter.
Am Gleis und im Zug gerne freundliche Menschen fragen, ob sie dir helfen können. Besonders beim Aussteigen! Da trägst du das Rad raus, willst wieder rein um Anhänger/Taschen zu holen, da stürmen alle vom Gleis schon rein und blockieren die Tür. Das geht zu zweit besser.
In Frankreich bin ich bisher nur im Nahverkehr mit einem Rad und Taschen gefahren, das war immer komplett Problemlos. Und im TGV ein paar Mal mit auseinandergepacktem Rad im Karton, das geht auch sehr gut. Vor allem gibt's da einen Schaffner, der wirklich präsent und beim Verstauen hilfreich ist und nicht nur einmal zum Kontrollieren durchläuft. Aber wie es da mit richtiger Fahrradmitnahme und insbesondere Anhänger ist, weiß ich nicht ob das geht. In jedem Fall musst du auch da früh reservieren.
Danke schon mal für Eure Tips! @mech@feddit.org @nahostdeutschland@feddit.org
Wenn's recht ist, würde ich mal die Infos, die ich so finde, hier sammeln.
In Frankreich find ich halt schwierig, dass quasi immer über Paris gefahren wird. Und ich mag mir nicht vorstellen, mit Rad und Gepäck die Bahnhöfe über die Katakomben wechseln zu müssen.
Meine aktuelle Linkliste:
In Paris würde ich die Metro-Verbindung zwischen den Bahnhöfen komplett meiden.
Letztes Mal wurde mir da der Geldbeutel geklaut. Und ich war nicht ganz doof, er war in meiner vorderen Hosentasche mit der Hand drauf, aber das hilft halt nichts wenn man von einer ganzen Gruppe eingeklemmt und zur Ablenkung angeschrien wird. Da schleust Frankreich halt professionellen Banden täglich neue Opfer zu.
Lieber mit dem Rad durch Paris durchfahren, die Stadt wurde eh ziemlich fahrradfreundlich umgebaut.
Wo willst du denn rüber? Es gibt zwar anscheinend neue Züge, aber der populäre Übergang zwischen Offenburg und Strasbourg wird z.T. immer noch mit absolut unterdimensionierten Mini-Regioshuttles bedient. Da bekommst du stellenweise als Fußgänger keinen Platz mehr und musst am Bahnsteig bleiben. Keine Chance da mit Hänger und Rad zu fahren.
(und die Probleme mit unterdimensionierten Zügen gibt es auch woanders)
bin da eigentlich flexibel, ich komm aus dem Ruhrgebiet. mir scheint auch dass die Franzosen auch nicht mehr so gerne Anhänger mitnehmen. es wird da auch häufiger auf Busunternehmen verwiesen (was ja auch eine Möglichkeit wäre)
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