Eine selbsternannte Tigerfachspezialistin und Ex-Dompteurin hält in einem Gewerbegebiet mehrere Tiger.
Die lässt sie sich auch vermehren, zumindest bei einer weißen Tigerin - (hallo Siegfried & Roy) gab es fünf Junge.
650 Quadratmeter Außenanlage und mehr als 70 Quadratmeter Innenanlage stehen 10 Raubkatzen nebst dem oben erwähnten Nachwuchs zur Verfügung. Das sind 7 Quadratmeter innen und 65 Quadratmeter draußen pro ausgewachsenem Tiger. Also eher ein schlechter Witz für Raubkatzen, die eigentlich Einzelgänger sind.
Angeblich hält sie sich und ihre Tiere nur durch Spenden über Wasser.
Trotz Beschwerden hat das Ordnungsamt ihr die Tiere nicht weggenommen - es gibt Auffangstationen u.a. in Spanien. Aber die Auffangstationen wollen Carmen "Tiger-Mutti" Zander wohl nicht mit aufnehmen. Da würden "die Tiere seelisch kaputt gehen". In ihren Worten:
"Sie würden apathisch werden und das Futter verweigern. Sie würden nach mir tagelang rufen und sich zurückziehen und daran sterben."
Ich möchte meinen Kopf ob diesem Schwachsinn auf die Tischplatte schlagen.
Falls sie damit ansatzweise richtig liegen sollte, dann wären die Tiere vom Verhalten absolut verkorkst.
Peta hat nicht Unrecht, wenn sie meinen, dass es absehbar war, dass da mal etwas schiefläuft.
Mann zum Glück "nur" verletzt, Tiger leider tot.