Wann begreifen die Leute (vor allem die in entscheidungstragenden und meinunhsbeeinflussenden Positionen) endlich, dass Konsummöglichkeiten nicht die Rettung der Innenstädte sind?
Was es braucht sind Dritte Orte, Gelegenheiten zum umfeldübergreifenden Sozialisieren, zum Verweilen ohne Elemente feindsinniger Architektur, niederschwellige Räume zum Austausch. Zwischendrin kann ein Café oder ein (Fach-)Einzelhandel sein, aber Innenstädte als Agglomeration von Konsumtempeln können nich nachhaltig funktionieren. Erst recht nicht, wenn man der breiten Bevölkerung jedwede Ressource entzieht, die zum Frönen dieser Art des Konsums benötigt wird.