Ich glaube viele andere Wissenschaften waren noch nicht "systematisch erfasst", um ein Studium daraus zu stricken. Aka, die "Regeln" dieser Wissenschaften waren noch nicht zu einem Grad in Büchern festgehalten, um sie als vollwertiges Studium zu sehen.
An deinem Beispiel BWL zum Beispiel: einer der wichtigsten Grundpfeiler, die doppelte Buchführung, war noch gar nicht erfunden, respektive niedergeschrieben. Das kam erst in der Renaissance, die Italiener haben ja im 15 Jahrhundert alle so krass wirtschaftlich abgehängt, weil sie das erfunden und aufgeschrieben haben.
Ich rate mal, das systematische Erfassen von Sprachen fing da auch erst an.
Andere Wissenschaften (z.B. Ingenieurstätigkeiten) waren wiederum im Handwerk verortet. Wir sehen ja bis heute eine Akademisierung von vielen Berufen, die früher reine Ausbildungsberufe waren.
Die drei vorhandenen Zweige hatten halt schon viele Bücher mit denen man studieren konnte. Rechtsliteratur ging ja bspw. schon in Rom gut ab.