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[–] 17 points 1 day ago (11 children)

... ein manuelles Getriebe mit 32 Vorwärts- und 32 Rückwärtsgängen ...

Pausenloses Umrühren oder Übersetzungsfehler?

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  • [–] 2 points 4 hours ago*

    Feldarbeiten und Strassen haben ziemlich unterschiedliche Geschwindigkeits-Anforderungen. Deshalb haben manuell geschaltete Traktoren oft das übliche H oder doppel-H und dann einen extra-Hebel für Schildkröte/Hase, zudem noch vor/rückwärts. Der langsame Modus schaltet dann eher im Rahmen 1/10 bis vielleicht 10 km/h.

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  • [–] 5 points 9 hours ago*

    das is eher so wie n "21 gang" fahrad du hast 2 getriebe, eines sehr grob je nach aufgabe, und eines fein innerhalb dessen das du dann tatsächlich während des fahrens umschaltest

    und die multiplizieren sich halt, also wenn du 4 in einem und 8 im andren hast multiplizieren die sich und du kommst nominell auf 32

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  • [–] 4 points 10 hours ago* (last edited 6 hours ago)

    Normal bei schweren Maschinen mit Schaltgetriebe. Bei Land-und Baumaschinen gerne auch mit gleich vielen vorwärts- und Rückwärtsgängen, weil der Rückwärtsgang in ein separates Wendegetriebe ausgelagert ist und auf alle anderen Gänge wirkt. Bei manchen Maschinen ist die Anzahl der damit schaltbaren Rückwärtsgängen gesperrt (Rückwärtsgang lässt sich nur in niedrigen Gängen einlegen), weil es in der Regel nicht sinnvoll ist, sehr schnell rückwärts zu fahren.

    Wie schon mehrere Andere gesagt haben, wird das realisiert über mehrere Getriebe in Reihe, dadurch multipliziert sich die Anzahl der schaltbaren Gänge, das ist das gleiche Prinzip wie bei Kettenschaltung am Fahrrad. Im Endeffekt spart man dadurch gegenüber der tatsächlich vorhandenen Anzahl an Fahrstufen physische Gänge ein.

    Ein Getriebe mit insgesamt je schaltbaren 32 Vorwärts- und Rückwärtsgängen kann man so mit nur 12 physischen Gängen bauen: 4 Gänge Vorgelege, 4 Gänge Schaltgetriebe, 2 Gänge Splitgruppe, 2 Gänge (vorwärts/rückwärts) Wendegetriebe.

    So viel Rühren ist das bei normaler Benutzung auch nicht, denn man schaltet nur die Gänge, die man für die aktuelle Situation braucht. Gewünschten Geschwindigkeitsbereich/Zugkraft im Vorgelege einlegen, danach muss man nur noch im normalen Schaltgetriebe schalten, und kann bei geringer Last auch Gänge überspringen. An Steigungen bzw. beim Beschleunigen unter Last muss man ggf. die Splitgruppe benutzen, wenn die Abstufung zwischen den Gängen zu grob ist.

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  • [–] 16 points 1 day ago (1 child)

    Landwirt hier: Traktoren haben Gruppenschaltungen. Also neben der eigentlichen Gangschaltung gibt es noch die übergeordnete Gruppenschaltung. Mein klassischer Traktor etwas älterer Bauart hat 4 Gänge bei 4 Gruppen, also insgesamt 4 x 4 = 16 Gänge. Jeweils vorwärts und rückwärts. Manchmal gibt es noch einen Schalter um schnell zwischen langsam und schnell umzuschalten, und schon sind es 32 Gänge...

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  • [–] 21 points 1 day ago (1 child)

    Weder noch, in der Broschüre zum Traktor steht

    Transmission Manual / 32 forward / 32 reverse

    In der Landwirtschaft fährt man je nach Aufgabe, Gerät und Gegebenheiten in unterschiedlichen Recht langsamen Geschwindigkeiten. Da sind viele Gänge durchaus sinnvolle. Man kann davon einen großen Teil beim Beschleunigen überspringen.

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  • [–] 6 points 1 day ago

    Ich habe neulich ein Video über die Unimog-Schalthebel gesehen: da gab's 8 Gänge (auf der Strasse anfahren im 4. oder 5.), einen Hebel für vorwärts/rückwärts, und dann noch zwei Extrahebel für zwei verschiedene Kriechübersetzungen. Der hier hat auch 24 Gänge.

    Da sind die 32 gar nicht mal so abwegig.

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