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this post was submitted on 15 Aug 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Ich versuche gerade zu verstehen, woher da das Unbehagen kommt, wenn zugleich die grosse Mehrheit der Bevölkerung sich bei Smartphone, Internetdiensten, und Online-Tracking völlig schmerzbefreit verhält und ein anonymes Ticket auf Papier bei der Bahn schon länger die Ausnahme ist. "Ich hab nichts zu verbergen" und so.
Ist es, weil beim Autofahren sich sehr viele Leute nicht an grundlegende Regeln halten?
Anhand meiner beobachtungen aus dem Alltag vermute ich eher, das es daher rührt dass die Leute das Auto besser "greifen" können. Aka "ich bewege mich mit dem Auto und jemand kann diese Bewegung sehen und sieht dann zb dass ich vor einem Puff parke" oder sowas.
Das selbe Thema mit den Smartphones und trackern ist den Leuten zu Abstrakt und sie begreifen es nicht und Blocken dann ab "hab ja eh nix zu verbergen".
Dann erlebe ich immer wieder auch Leute die es sehr wohl begreifen, aber es nicht wahrhaben wollen und Angst bekommen. "Lass mal aufhören darüber zu reden, das ist Gruselig und wir können ja eh nichts dagegen tun, weil Handy und WhatsApp zum Alltag gehören. Dann hat Lidl die Daten halt auch, das macht den Bock auch nicht mehr fett"
Und zu guter letzt sind da immer noch die, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin ob sie es jetzt kapieren oder nicht. Die leugnen einfach, stecken einen zu den Schwurblern oder bezeichnen es als Panikmache die Technisch garnicht in dem Ausmaß möglich sei.
PS. Ich finde Corona hat das ganze "ich hab nichts zu verbergen" - Ding ziemlich entlarvt. Erinnert ihr euch noch was es für einen Aufschrei und geheule gab, als die Leute ihre Anschrift auf ein blatt papier schreiben sollten für die nachverfolgung? Das waren größtenteils genau diese Vertreter. Und ich glaube wenn die Nachverfolgung über Smartphonetracking ungesetzt hätte, so wie in anderen Ländern, hätten eben genau diese Leute sich dafür ausgesprochen, weil "ist ja wichtig, damit wir gesundbleiben" (eben weil das ganze im Digitalen Ramen zu abstrakt für Ihre köpfe ist)
Selbst mit Daten schleudern versus "staatliche Sicherheitsaufgaben auf mittelständische Unternehmen" outsourcen. Der Artikel sagt es doch.
In neuen Autos ist es gar nicht mehr so leicht sich nicht an Regeln zu halten, vor lauter Gebimmel. Die Autos haben immer mehr eigene Meinung. Greifen ins Lenkrad. Usw... Fehlt nur noch das Anti-Rentner-fahren-in-Dinge-Modul, das haben sie noch nicht entwickelt.
Das Gebimmel hat mit den Regeln herzlich wenig zu tun, weil die gängelnden Systeme so abgrundtief schlecht sind und deswegen einfach nur dauerbimmeln, egal ob Regelverletzung oder nicht. Das Einzige, was die machen, ist die Fahrer ablenken und darauf konditionieren, das Gebimmel zu ignorieren.
Um weitgehend zu verhindern, dass Rentner in Dinge fahren, bräuchte es nichts weiter, als eine regelmäßige Fahrtauglichkeitsuntersuchung für Fahrer ab einem bestimmten Alter analog zu der Untersuchung, die es für LKW- und Busführerscheine schon seit Jahrzehnten gibt.
Mm naja Versuch mal mit nem neuen Auto in Dinge zu fahren. Das wehrt sich ganz schön und bremst. Da muss man schon aktiv bei Sinnen sein um das zu übersteuern.
(Das funktioniert natürlich nicht zu 100%, deswegen gibts ja noch Unfälle)
Versuch mal mit so einer Dreckskarre in engen Ecken unterwegs zu sein. Die Assistenzscheiße ist dann nämlich nervtötend (bimmelt ständig, haut beim Einparken oder in engen Einfahrten ohne Grund die Bremse zu) bis gefährlich (Spurassistent lenkt die Karre auf engen Landstraßen ohne Mittelllinie mitten auf die Straße)
ich hab mit dem smartphone eh auch ein problem