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"Weltfremd": Mercedes-Beschäftigte schießen gegen Merz-Regierung
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Stimmt schon, aber wenn eine Generation sich halt mehr vom Kuchen nimmt und den nachfolgenden immer weniger übrig lässt (bspw. Immobilien) wird des irgendeiner Kindergeneration immer schlechter gehen. Gibt schon Gründe warum ein alternativer Name der Boomer die "Me - Generation" ist. Ja ich weiß nicht alle Boomer, aber in deren Generation wurde es halt immer beliebter zu raffen was geht um anzugeben wie geil man sei
Die Boomer nehmen ihre Vermögen (außer Rentenansprüche) ja nicht mit ins Grab. Ist dann nur nicht gleich verteilt.
Und genau das ist ja die Krux. Wenn die Verklumpung weiter gegeben wird ändert es ja nichts z.B. am Wohndruck. Ich brauche trotzdem mehr Platz für meine Familie, werde aber voraussichtlich gezwungen sein uns aus unserem sozialen Umfeld zu entfernen, weil hier halt nix verfügbar ist. Ich hab echt keine Lust auf Dorf, aber die Alternative ist halt generationenübergreifende Schulden wenn man in der Stadt was in einer Größe für 4 haben will. Einfach frustrierend - ich fänd es besser wenn Privatbesitz an Immobilien gedeckelt wäre und der Rest in Genossenschaften organisiert (mit denen hab ich persönlich sehr gute Erfahrung gemacht)
ich mach mir ein wenig Sorgen, wenn irgendjemand gut schnell Vermögen unter das Volk bringen kann, dann sind das Erben.
Steile These: Du findest es besser, weil du denkst, dass das Ergebnis wäre, dass du günstigen Wohnraum für viele in begehrten Gegenden bekämst. Das wird aber auch bei Genossenschaften nicht der Fall sein, die sind ihren Genossen, also den aktuell dort Wohnenden, verpflichtet. Ein Haus abzureißen, um 16-stöckig neu aufzubauen, wird auch die Genossenschaft nicht machen. Ist erstmal risikoreich und rechnerisch ist einstelliger Quadratmeterpreis, wie ihn sich einige wünschen, weil Oma Erna den im Vertrag aus 1970 hat, für Neubau schlicht nicht möglich. Und genossenschaftliche Mangelverwaltung ist weiterhin Mangelverwaltung.
Ansonsten total pro Genossenschaften, da braucht es aber keine staatsorchestrierte Umverteilung, sondern nur ein paar Genossen.
Gar nicht so steil ;) Natürlich haben Genossenschaften auch ihre Mankos (bspw die "Wer zuerst kommt" Regelung via Mitgliedsnummer), doch wäre es aus meiner Erfahrung eine Verbesserung im Gegensatz zu vielen (nicht allen, Ausnahmen bestätigen die Regel) privaten Vermietys. Ausserdem verringert sich so die Anzahl an arroganten Erbaffen die ihre himmelschreiende Leistungslosigkeit nicht mehr als absolute Spitze des Fleißes darstellen können (Merkt man hier wie viele meiner bisherigen Bekanntschaften mit solchen Fuzzies abliefen? Kaum, oder?)
Mir ist wohl bewusst, dass dann nicht sofort alles und jeder den benötigen Platz im Wunschquartier bekommt. Ich erhoffe mir nur, dass sich die Chance erhöht und man nicht bei mehr Bedarf den Raum verlassen muss in dem man sich daheim fühlt