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"Weltfremd": Mercedes-Beschäftigte schießen gegen Merz-Regierung
(www.t-online.de)
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ich mach mir ein wenig Sorgen, wenn irgendjemand gut schnell Vermögen unter das Volk bringen kann, dann sind das Erben.
Steile These: Du findest es besser, weil du denkst, dass das Ergebnis wäre, dass du günstigen Wohnraum für viele in begehrten Gegenden bekämst. Das wird aber auch bei Genossenschaften nicht der Fall sein, die sind ihren Genossen, also den aktuell dort Wohnenden, verpflichtet. Ein Haus abzureißen, um 16-stöckig neu aufzubauen, wird auch die Genossenschaft nicht machen. Ist erstmal risikoreich und rechnerisch ist einstelliger Quadratmeterpreis, wie ihn sich einige wünschen, weil Oma Erna den im Vertrag aus 1970 hat, für Neubau schlicht nicht möglich. Und genossenschaftliche Mangelverwaltung ist weiterhin Mangelverwaltung.
Ansonsten total pro Genossenschaften, da braucht es aber keine staatsorchestrierte Umverteilung, sondern nur ein paar Genossen.
Gar nicht so steil ;) Natürlich haben Genossenschaften auch ihre Mankos (bspw die "Wer zuerst kommt" Regelung via Mitgliedsnummer), doch wäre es aus meiner Erfahrung eine Verbesserung im Gegensatz zu vielen (nicht allen, Ausnahmen bestätigen die Regel) privaten Vermietys. Ausserdem verringert sich so die Anzahl an arroganten Erbaffen die ihre himmelschreiende Leistungslosigkeit nicht mehr als absolute Spitze des Fleißes darstellen können (Merkt man hier wie viele meiner bisherigen Bekanntschaften mit solchen Fuzzies abliefen? Kaum, oder?)
Mir ist wohl bewusst, dass dann nicht sofort alles und jeder den benötigen Platz im Wunschquartier bekommt. Ich erhoffe mir nur, dass sich die Chance erhöht und man nicht bei mehr Bedarf den Raum verlassen muss in dem man sich daheim fühlt