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submitted 23 hours ago by muelltonne@feddit.org to c/dach@feddit.org
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[-] smokeysnilas@feddit.org 0 points 23 hours ago

Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh! Dienstpflicht my ass, wäre als Totalverweigerer aber auch eh zu nichts zu gebrauchen.

[-] plyth@feddit.org 1 points 13 minutes ago

Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh!

Ohne Genehmigung das Land verlassen geht aber seit dem 1.1.2026 nicht mehr. Mit ein bisschen KI wirst du keine Grenze mit mehr als einem Koffer für eine Urlaubsreise passieren können.

[-] RidderSport@feddit.org 24 points 23 hours ago

Man kann auch als Zivilist der Gesellschaft dienen. Werde tätug in Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.Ä.

[-] trollercoaster@sh.itjust.works 10 points 22 hours ago* (last edited 21 hours ago)

Konnte man in der Vergangenheit (vor der Aussetzung der Wehrpflicht) auch als Ersatzdienst machen. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen.

[-] smokeysnilas@feddit.org -2 points 21 hours ago

Meine Frau würde behaupten dass ich bloß keine Lust auf Kinderbetreuung und Haushalt habe wenn ich mich am Wochenende einfach zur freiwilligen Feuerwehr verdrücke 😉 vielleicht später mal wenn die Kids aus dem Gröbsten raus sind.

[-] Duke_Nukem_1990@feddit.org 8 points 21 hours ago

Ich kann es verstehen. Vor Allem die momentane Regierung setzt alles daran, dass ich mich in Deutschland nicht (mehr?) sicher fühle. Wieso sollte ich für ein Land kämpfen oder auch nur unterstützen, das diese Regierung hat und diese Regierung wollte?

Gleichzeitig ist das halt ein mega privilegierter Standpunkt, einfach abzuhauen. Die Menschen, die unter der Regierung leiden (und sie nicht gewählt haben, ansonsten können die mich mal), lässt man so dann schon im Stich. Leider gibt es einen sehr großen Querschnitt aus genau diesen Gruppen, die leiden, die nicht weg können und die die xxU und ihre Stiefelleckende Partei Deutschland eben NICHT gewählt haben.

[-] smokeysnilas@feddit.org 4 points 21 hours ago* (last edited 17 hours ago)

Wegen der Downvotes nochmal meine Story:

Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt. Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.

Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.

[-] BigShammy80@feddit.org 6 points 19 hours ago

Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.

[-] smokeysnilas@feddit.org 1 points 47 minutes ago* (last edited 45 minutes ago)

sehr viel für später mitgegeben

Kannst du da was Konkretes zu sagen? Die Leute mit denen ich mich unterhalten habe haben da alle irgendwie immer ein sehr negatives Fazit gezogen. Von wegen das Jahr war komplett verloren, nur auf der Stube rumsitzen und sich sinnlos betrinken usw. usf.

Edit: ich kenne jemanden der beim Bund einen LKW Führerschein gemacht hat und zwar beruflich jetzt was ganz anderes macht aber hobbymäßig immernoch LKW fährt ab und zu. Das ist glaube ich die sinnvollste Story die mir einfällt.

[-] BigShammy80@feddit.org 1 points 30 minutes ago

Naja, so banale Dinge wie Kameradschaft, Zusammenhalt, Hierarchien befolgen, Überlebenstraining, Erste Hilfe... Manchmal musst du einfach die Fresse halten und deinen Job machen zum Beispiel, kommt im Berufsleben immer mal vor. Aber eben auch Durchhaltevermögen und Willenskraft.

Die Bundeswehrzeit war nicht nur geil, keine Frage, man hat auch viel sinnloses Zeug gemacht, aber es gab eben auch wirklich positive Aspekte.

this post was submitted on 27 Jul 2026
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