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Der Autosektor erzeugt eine selbstgemachte ökonomisch/gesellschaftliche Abwärtsspirale
(dirkspecht.substack.com)
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Der Aktienmarkt und die Dividenden sind eine Art von Rücklage. VW kann künftig neue Aktien zeichnen und aus dem Erlös dann Investitionen finanzieren. Damit jemand die Aktie auch kauft braucht der Aktionär einen Gegenwert z. B. Dividende. Welche Art von Rücklagen soll sonst VW bilden?
Du hast den Kernpunkt des Artikels ignoriert: Es geht ja darum, dass China in seinen 5-Jahres-Plänen offen gesagt hat, dass es eine eigene Autoindustrie mit Fokus auf Elektromobilität aufbauen will. Die chinesische Regierung hat das vor 10 Jahren öffentlich angekündigt, das dann umgesetzt, massenhaft Subventionen reingeballert und jetzt sind alle überrascht, dass es chinesische Autohersteller gibt, die Elektroautos bauen. Wenn du der größte Autohersteller der Welt bist, dann musst du das mitbekommen und darauf reagieren. Jetzt tun alle als wäre das alles total überraschend gekommen, aber das ist es nicht. "Rücklagen bilden" bedeutet in diesem Kontext halt auch, dass du dich technisch so aufstellst, dass du konkurrenzfähig bist.
Aus Aktien kann das unternehmen kaum Geld zurückholen wenn des dem Unternehmen schlecht geht (weil denn meistens auch der Aktienkurs am Boden liegt)
Der Gegenwert des Aktionärs ist primär der Anteil am Unternehmen. Man die Aktie ja wieder verkaufen, wenn man Cash braucht.
Eine AG könnte das Dividendengeld stattdessen auch in sich selbst investieren. Wenn sie das nicht tut, signalisiert das doch "investiert das Geld lieber woanders als in uns".
Andererseits werden Dividenden (glaube ich) eher von den (Groß-) Aktionären eingefordert als von den Unternehmen selbst. Dann bedeutet es eher "ich will Cash, aber gleichzeitig die Kontrolle über das Unternehmen behalten". Das wieder klingt für mich nicht so gesund und deswegen frage ich mich, ob die Welt nicht ohne Dividenden besser dran wäre?