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Deutschland
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Große Teile der Bevölkerung (und ich persönlich auch) geben schon an die 50% ihres Lohn ab. Mit AG-Anteil sind es weit über 50%. Tut mir leid, ich sehe es nicht ein noch mehr abzugeben, um einen nicht vorhandenen Integrationswillen abzufangen. Ich denke viele andere sehen es auch so, sonst würden rechte Parteien nicht konsequent über 50% bekommen.
Mirnichtsdirnichts sind die Ausgaben für Zinsen auf einmal auch ziemlich groß geworden, so dass wir nun noch mehr schauen müssen, woher der Haushalt genug Einnahmen bekommt. Zinsausgaben sind neben der Verteidigung der Bereich, der am größten wächst.
Wir können zumindest schon mal dafür sorgen, dass wir nicht noch mehr Kinder ohne grundlegende Deutschkenntnisse ins Schulsystem bekommen. Immigranten, die hier keinen legalen Aufenthaltstatus haben, können abgeschoben werden. Duldungen können überprüft werden, Asyl kann auf das eigentlich Asylrecht beschränkt werden.
Man kann arbeiten durch Senkung der Angaben wieder attraktiver machen. Wieso sollte man ne Fortbildung machen, sich weiterbilden und reinhängen, wenn von der Gehaltserhöhung nur 1/4 hängen bleiben? Attraktive hochqualifizierte Arbeit zieht hoch qualifizierte Leute an. Leute, die sich vielleicht eher integrieren wollen.
Warum gehst du dann nicht auf die Straße, wenn Multimillionäre eher eine Steuerlast von 20% haben? Findest Du das nicht ungerecht?
Was können die Ausländer und Migranten dafür?
Haja dann gib doch den Ausländerbehörden, Staatsanwaltschaft und Polizei mehr Leute, damit die die ausreisepflichtigen Leute auch abschieben können. Das BAMF kämpft ums Überleben und der Bundeswehr geben wir Geld.
Ich sehe da kein entweder ... oder. Wir müssen auf jeden Fall dafür sorgen, dass reiche Menschen ebenfalls ihren Beitrag leisten.
Ausländer und Migranten können was dafür, dass sie sich in großen Teilen nicht richtig integrieren und damit dafür sorgen, dass die (grundschulische) Bildung den Bach runter geht. Wenn die Hälfte der Klasse nicht richtig deutsch spricht und Lehrkräfte das auffangen müssen, hat das auch Auswirkungen auf die andere Hälfte.
Auch wenn ich dir grundsätzlich zustimme, dass man als Migrant bzgl der Integration in einer gewissen Bringschuld ist, gehören am Ende eben doch wieder zwei dazu: die Deutschen müssen diesen Rahmen und die Erwartungen der Integration auch klar abstecken. Das bedeutet einerseits, klar zu sagen, was man von den Leuten erwartet. Aber andererseits eben auch, den Leuten den Raum zur Integration zu geben. Wenn wir aber stattdessen beispielsweise Diskussionen darüber führen, ob der Islam nun zu Deutschland gehört, die Ausübung dessen aber in die Hände irgendwelcher türkischer Behörden legen, statt selber einen "deutschen Flavour" des Islams im Rahmen unserer Verfassungsordnung anzubieten, drängt man diese Leute an den gesellschaftlichen Rand. Fordern und Fördern.
Ich denke da muss man unterscheiden, wie jemand nach Deutschland gekommen ist. Gegenüber Leuten, die hier über die normalen Migrationwege herkommen, sich ein Visum besorgen, Arbeits-/Ausbildungs oder Studienplatz haben, die wir aktiv holen (wie zum Beispiel die Gastarbeiter) haben wir gewiss eine bringschuld. Hingehen Leuten die als Flüchtlinge kommen sind zu 100% selbst verantwortlich sich zu integrieren. Wir bieten ihnen schon Schutz und eine grundlegende Versorgung. Wenn sie es im Gegenzug nicht mal schaffen die Sprache zu lernen (was mit einem Smartphone heutzutage jeder kann), dann sollten sie sich überlegen ob sie hier richtig sind.
Was können denn die Kinder dafür, dass sich die Eltern nicht integrieren?
Und warum wollen sich die Eltern nicht integrieren?
Wie willst du das Problem lösen? Willst du den Eltern vorschreiben, wie sie ihre Kinder erziehen sollen? Wie stellst du dir das vor?
Viel sinnvoller ist es doch wenn die Kinder in der ersten Klasse schon sitzen bleiben können und eine Vorschulpflicht besteht. Vielleicht könnte man auch KiTas besser finanzieren.
Oder vielleicht könnte man den Eltern eine Integration ja auch erleichtern. Die Sprachkurse sind auch überfüllt und überfordert. Es ist viel leichter, Kindern Sprache beizubringen, als Eltern. Man muss aber beides tun.
Nichts, aber hier geht’s ja eher um den Schutz des Schulsystems und der Bildung in Deutschland.
Vorschläge wurden im Artikel ja gemacht. Man könnte auch Milieus aufbrechen und für mehr Durchmischung in den Gemeinden sorgen, wie es zum Beispiel Dänemark macht. Hilft sicherlich auch bei der Integration und bei den Deutschkenntnissen.
Siehste, und ich bin eigentlich nicht bereit mit meinen Abgaben einen nicht vorhandenen Fahrradfahrwillen abzufangen und Straßen für Autos bauen zu lassen ¯\_(ツ)_/¯. Müssen wir wohl beide durch.
Rede dir gerne weiter ein, dass
A. wenn die Abgabenlast sinken würde, du so viel mehr Geld hättest. Das nehmen sich die Arbeitgeber.
B. Wenn all' die böse Ausländer weg sind, dann sieht es viel besser aus an den Schulen. Spoiler: wird es nicht, der Förderbedarf bleibt bestehen.
Und die armen, armen Wähler. "Mir gefällt etwas nicht. Deswegen bin ic gezwungen Faschisten zu wählen". Jo, ist klar.
Und wie genau kommst du darauf, dass sich an der Schulsituation nichts ändern würde, wenn weniger Kinder da sind, die einfach kein deutsch können? Das betrifft ja nicht nur das Fach Deutsch, sondern als Grundlage für den Unterricht auch sämtliche anderen Fächer.
Natürlich muss man dafür kämpfen, dass eventuelle Abgabenreduzierungen auch bei den AN ankommen. Dafür sind Gewerkschaften da, die könnten wir auch mal wieder stärken. Andererseits sieht man an den Inflationsausgleichzahlungen oder dem Tankrabatt, dass Steuersenkungen auch weitergegeben werden.
Ich glaube kaum dass man die CDU faschistisch nennen kann.
Weil die Kinder ja jetzt schon da sind und weitere kommen werden. Das Asylrecht wurde ja eingeschränkt, wir haben tolle illegale Grenzkontrollen, wir schieben nach Afghanistan zu Verbrechern ab. Wir nähern uns halt dem Maximum, was ohne ReMiGrAtIoN aka ethnische Säuberung möglich ist, und dann sinkt der Wert vielleicht von 53% auf 49%. Such wow.
Ich sehe halt in der KiTa maximal biodeutsche Kinder, und die können auch nicht richtig sprechen. Das ist halt das Ergebnis von personell unterbesetzten und überforderten KiTas, Eltern, die struggeln und deshalb nicht mir ihren Kindern reden. Die Gesellschaft erntet, was sie säht. Da können wir noch so fröhlich Menschen auf das Mittelmeer zurückschieben und ersaufen lassen ¯\_(ツ)_/¯
Ist ja schön, dass du zumindest zustimmst, dass die aktuell härte Migrationspolitik hilft. Natürlich wird es nicht alle Probleme lösen, aber es macht es nicht schlimmer.
^^ Nö, sie hilft halt nicht. Wenn man schon so monokausal glaubt, dass ein Problem ursächlich ist für "alles andere", dann sollte man statt Migranten mal die Vermögensverteilung im Land angehen.
Glaube auch nicht, dass das alle Probleme™ löst, aber deutlich mehr als irgendwas mit Migrationspolitik.
Au contraire halte ich die restriktive Migrationspolitik für saudämlich, weil sie nämlich keine Probleme löst, aber halt Unmenschlichkeit normalisiert. Wenn wir dann endlich die Ausländer alle weg haben, und immer noch vor dem Scherbenhaufen stehen, haben wir uns daran gewöhnt, dass es normal ist Menschen..."loszuwerden". Und dann sind die scheiß Arbeitslosen dran. Und die ekelhaften Behinderten. Die grünen Lastenradheinis auch noch.
Alles schon dagewesen, alles schon gesehen.
Wo habe ich gesagt, dass damit alle Probleme gelöst werden?
Zumindest das hier Besprochene. Du hast behauptet, dass meine aus dem Arsch gezogene von 53% Kindern mit Förderbedarf auf 49% Kinder mit Förderbedarf gesenkte Quote für das besprochene Problem eine Lösung wäre. Finde ich halt nicht. Ist ganz schön viel Aufwand, beim gleichzeitigen Über-Bord-Werfen "unserer geilen westlichen und christlichen Werte", für genau gar keine ernstzunehmende Verbesserung.
Ich hab nirgendwo behauptet, dass man damit allein die Probleme in den Grundschulen lösen kann.
Jeden ungefragt aufnehmen, der es irgendwie über unsere Grenze schafft ist ganz bestimmt kein westlicher Wert. Christlich? Vielleicht aber Hilfs-Bereitschaft und Möglichkeit hat nunmal auch Grenzen.
Wir nehmen ja nicht jeden ungefragt auf, die Menschen durchlaufen alle ein Asylverfahren. Und die Möglichkeiten werden ganz stark durch die finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt. Und die könnte man definitiv lockern, ohne dafür Menschen in Kriegsgebiete zurückzuschicken oder in Unrechtsstaaten, wo sie dann hingerichtet werden.
Das Problem ist nicht die Zuwanderung, sondern die Unterstützung für Zugewanderte. Und jetzt kann man sich fragen, wieso sollten wir den Leute zuwandern lassen? Da gibt es einerseits die wirtschaftliche Perspektive, dass die Bevölkerung schrumpft, aber die Rentner trotzdem versorgt werden wollen. Und auch die menschliche Perspektive, dass man den Menschen in einer Notlage hilft, den ohne Not machen sich die Leute nicht die Mühe hier herzukommen. Und an der Notlage sind die westlichen Länder häufig massiv dran mitbeteiligt. Und von dem Unrecht, dass zu den Notlagen geführt hat, haben die Leute am meisten profitiert, die sich jetzt vor der Vermögenssteuer und co. drücken. Man kann also sagen, dass man mit einer Vermögenssteuer, die man in die Zugewanderten investiert, den Leuten das Geld zurück gibt, was man ihnen vorher genommen hat. Zu erwarten, dass man damit ja erstmal die Einheimischen entlasten soll, hieße nur sich selbst an dem Blutgeld bereichern zu wollen.
Wie gut das funktioniert sehen wir ja an den Duldungszahlen. Wenn nur jeder hier wäre der Asyl bekommen hat, hätten wir kein Problem.
Ich glaube kaum, dass die Flüchtlingsmigration wirtschaftlich Sinn macht. Kann mich an eine ganz lustige Situation in der Lage der Nation mit einem Migrationsforscher erinnern, in der die beiden das unbedingt hören wollten. Der Forscher wollte aber nicht mitgehen.
Und bezüglich mit Mitschuld, wenn du mir mit westlichen Ländern die USA, UK und Frankreich meinst, da würde ich in Teilen mitgehen. Bei Deutschland wird es schon schwieriger, bei Polen, Bulgarien oder Finnland bin ich gar nicht dabei.
Sowieso finde ich diese Denkweise irgendwie merkwürdig. Das spricht den Menschen und Ländern ihre Selbstverantwortung und damit auch ihre Souveränität ab. Find ich ehrlich etwas paternalistisch.
Wieso meinst du ist es schwierig Deutschland Mitschuld zuzuschieben? Klar hat Deutschland seine Kolonien als erstes verloren, aber da hat die Ausbeutung ja nicht aufgehört. Z.B. die EU (und da gehört Deutschland dazu, und hat auch einen sehr großen Einfluss [übrigens auch Polen und Bulgarien]) mit ihrer Handelspolitik fördert die Ausbeutung für den eigenen Vorteil. Z.B. gibt es auf Kakao als Rohstoff keinen Einfuhrzoll. Auf Produkte aus Kakao allerdings schon. Die großen Gewinne entstehen aber bei der Veredelung und nicht beim Rohstoff. Das gleiche gilt auch für Kaffee. Man behindert also bewusst die Entstehung von verarbeitender Industrie in den Ländern. Andersherum werden hauptsächlich hochverarbeitete Produkte nach Afrika exportiert oder überschwemmt den Markt mit Altkleidern und zerstört den Aufbau von lokaler Textilproduktion (profitieren tun davon die europäischen Modelabels, die ihre Altkleider billig entsorgen können und mehr verkaufen können)
Es steht afrikanischen Ländern frei das zu unterbinden. China, Taiwan, Südkorea, Thailand haben es auch irgendwie geschafft eine komplexere Wirtschaft aufzubauen.
Ne, so einfach funktioniert das nicht. Die afrikanischen Länder sind auf die Devisen angewiesen. Ist so, als wenn du sagst, dass sich Europa ja ganz easy von China oder American-Tech abkapseln kann.
Natürlich ist es nicht einfach.
Und meinst du, Amerika ist schuld daran, dass wir es in Europa nicht schaffen eine tech Branche aufzubauen?
Achso, und Duldungen entstehen, weil wir so herzensgut sind? Wir müssen nur aufhören Duldungen auszustellen.
Duldungen "entstehen" doch überhaupt nur, weil man halt die Leute nicht wegschicken kann. Die haben formal kein Recht auf Asyl, aber
und man kann sie nicht zurückschicken. Unser geliebter Vater Staat versucht ja schon sein Bestmöglichstes alle loszuwerden.
Aber klar, nur aufhören mit den Dulden und, zauberzauber, morgen ist unser Bildungssystem richtig geil und billig 🙄.
Wenn man Menschen nicht loswird, obwohl man als Staat will, darf man sie eben nicht rein lassen.
Ich habe nirgends behaupten, dass Migranten im Bildungssystem das einzige Problem sind und ohne sie alles geil und billig ist.
Dein erster Kommentar ist "Mehrausgaben sind nicht drin, die ganzen Ausländer überfordern das Schulsystem".
Jetzt kommen durch deine brillante "Kein Vergeben, kein Vergessen, keine Duldung, keiner kommt mehr rein" auf magische Art und Weise, und natürlich, logischerweise, unter Wahrung von allen Menschenrechten, keine neuen Migranten mehr ins Land. Aber irgendwie haben wir ja immer noch kein Geld, angeblich, um die bestehenden Missstände anzugehen?!
Die Kinder mit Schwierigkeiten sind immer noch da, und trotz Stacheldraht an der Grenze, werden neue Kinder mit Schwierigkeiten nachkommen.
Wo ist denn dann dein konstruktiver Vorschlag, außer "muh, Ausländer?".
Der Artikel macht Vorschläge. Initial habe ich übrigens nur auf einem deinen Kommentar geantwortet, dass daran doch wieder nicht den Ausländern die Schuld gegeben werden darf.
Habe sogar noch einen weiteren Vorschlag als Antwort auf einen Kommentar von dir gemacht: https://feddit.org/post/32401395/13897141
Aber naja, dir geht’s wohl ausschließlich darum bloß nicht auch nur ein bisschen Schuld bei den Migranten zu sehen.