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this post was submitted on 07 Jul 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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MODERATORS
Ich habe damals im Schulsport wichtige Dinge gelernt, z.B. dass:
Das Trauma hat mich dann ca. 20 Jahre meines Lebens Sport verfluchen lassen, in dem Glauben ich wäre unsportlich und mit emotionaler Abwehrhaltung beim bloßen Gedanken daran. Als ich das Trauma dann mal verarbeitet hatte wurde mir klar, dass ich Bergwandern liebe, überall hin mit dem Fahrrad fahre und dabei relativ gute Kondition habe, leidenschaftlich Skifahre (bzw. als das noch nicht unbezahlbar war), und die Schulsport-Psycho-Definition von Sportlichkeit mich mal am Arsch lecken kann.
das wurde bei uns im sportunterricht auch so kommuniziert (zwar nicht mit worten aber doch deutlich)
Du hast noch vergessen, dass man außerdem lernt, dass man (meistens Mädchen) zur "Hilfestellung" einfach an den Po fasst. Auch nicht vorher fragen oder so, einfach machen. Das ist ganz normal und macht nichts.
Oh mein Gott, noch jemand der Ballsport hasst und Turnen mag!
Und dabei ist Turnen super geil und voll wichtig für die Körperkontrolle etc. Wesentlich sinvoller im Alltag, als nen Ball durch die Gegend schießen zu können.
Laufen und Springen fand ich nach ner Weile auch okay, aber Turnen (und Parcour halt) immer am Besten.
Lustigerweise haben sie genau das paar Jahre später ausgesetzt "weil die Grundsportlichkeit fehlt", komplett absurd.
Man muss aber auch sagen, dass beim Turnen auch Leute schikaniert wurden, zB schwere Menschen die nicht gut springen können.
Das hab ich so nie gesagt.😆
Ich mochte es nicht, aber ich war gut darin. Eben größtenteils besser als die Fußballer, insbesondere die Aushilfs-Ronaldos, deren Ego das irgendwie rechtfertigen musste, dass "der Unsportliche" in etwas besser ist als sie.
Denke im Nachhinein, dass meine Situation ist, dass ich sehr ineffizient renne, aber gute Muskulatur und Körperspannung habe. Ich bin in der Zeit auch viel geschwommen, aber das wäre mir damals auch nie eingefallen das unter "Sportlichkeit" zu verbuchen. Beim Bodenturnen konnte ich ein Rad schlagen, was mir immer die regulären Bodenturnnoten erspart hatte (Rad schlagen war über ca. 3 Schuljahre der Shortcut zur 1). Und beim Geräteturnen konnte ich meistens jeweils das Maximum an vorgegebenen Übungen am Barren und Reck wiedergeben. Was ich wieder nicht konnte war Springen über Bock, Kasten usw. mit dieser Sprungfeder halt. Eben weil man da wieder rennen musste und den Absprung koordinieren.
Auch heute meide ich eigentlich alles was mit Laufen zu tun hat. Gehen ist wieder was anderes, am liebsten Bergauf und über Gelände, aber beim Laufen bin ich nach 100m aus der Puste und habe Seitenstechen. Evtl. zum Zug, aber nur wenn es wirklich, wirklich nicht anders geht. Rennen war aber halt über alles zusammengefasst gut 75% der Sportnote damals.
Das haben sich natürlich die Sportnazis trotzdem nie nehmen lassen sich auch dort über alle lustig zu machen, die schlechter abschnitten als sie.
Turnen war in meiner Schulzeit das Schlimmste.
Das Reck war für mich einfach nur ein Foltergerät.
Aber kommt halt echt auf das System, die Lehrkräfte und auch die Mitschüler an. Alle 3 können einem jeden Sport versauen, wenn sie es darauf anlegen.