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Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro Eintritt
(www.tagesschau.de)
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Um das Finanzloch zu stopfen wäre bei 6 Millionen Besuchern und einem Fehlbetrag von 240.000 Euro ein Eintrittspreis von 4 cent, oder 0.04 Euro pro Besucher nötig.
Um das mal einzuordnen für Leute die in Mathe nicht so gut sind: 12 Euro sind sehr viel mehr als 0.04 Euro. Also sogar 1 Euro wären so viel, das man fast schon wieder einen ganzen Euro Wechselgeld rausgeben müsste...
Fairerweise muss man aber einbeziehen, dass das erheben von Eintritt an sich schon mit deutlichen Zusatzkosten einhergeht: Tickets, Personal, Absperrungen, Kassensysteme, Steuerberatung, Buchhaltung, Zahlungsdienstleister etc.
Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass das damalige 12€ Ticket der Bahn weniger profitabel war, als den ÖPNV gleich komplett kostenlos anzubieten, wie es beispielsweise in Luxemburg gemacht wird.
Ich vermute, Steuerberatung, Buchhaltung und Zahlungsdienstleister hat das Erzbistum Köln bereits, bei einem Vermögen von über 3 Millarden €.
Die haben sicher auch bereits eine Kasse und Personal. Wenn du mehr Prozesse, Transaktionen und Belege hast, werden all diese Dinge aber aufwändiger und teurer.
Aber nicht 30 mio im Jahr teurer…
Aber von irgendwas muss der arme notleidende Bischof doch auch sein goldenes Klo bezahlen. Denn einem solchen hohen Würdenträger ist es einfach nicht zuzumuten, wie Normalsterbliche in ein Klo aus Porzellan zu scheißen.
Nein, hab ich ja auch nicht behauptet. Wollte nur darauf hinaus, dass es keinen Sinn ergibt, einfach den Fehlbetrag durch die aktuelle Besucheranzahl ohne Eintritt zu teilen.