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Vielleicht macht weniger Alkohol die Gesellschaft gar nicht besser
(krautreporter.de)
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Doch, macht es. Ich hab die Nachts um drei Uhr grölenden, in die Hauseingänge pissenden (und sogar kackenden) Suffkis satt, die hier immer einfallen. Alles ist besser ohne die.
Dann kifft was wenn ihr euch nüchtern gegenseitig nicht ertragt. Ist doch nicht so schwer. Du bist i.ü immer noch ein Weirdo.
Edit:
Und für die Weirdos, die das hier runter gewählt haben:
https://www.bag.admin.ch/de/alkohol-und-gewalt
Also ja, weniger Alkohol macht die Gesellschaft auf jeden Fall besser.
Sekundiere!
Meine Generation ist die erste seit Jahrzehnten in meiner Familie ohne Alkoholkranke und das sicherlich auch nur deshalb, weil meine Mutter es geschafft hat nicht abzukacken. Alkohol ist scheiße gefährlich und unser gesellschaftlicher Umgang damit alles andere als angemessen.
Die guten gespräche? Ich trinke seit 12 jahren nicht mejr und ich habe am Wochenende aushilfshalber in einer bar gearbeitet. Die leute meinen sie haben gute Unterhaltungen weil sie absolut betrunken sind. Absolut unangenehm einem oder mehreren betrunkenen typen zuzuhören.
Ja, allerdings genügt das zum Beweis nicht. Du musst auch zeigen, dass sie sich anders und besser verhalten würden wenn sie keinen hatten.
So reicht es nur um Wegnahme zum Leid verursachen zu rechtfertigen.
Ich glaube der Zusammenhang von Alkohol und Aggression wurde schon mehrfach untersucht. Z.B.:
https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/147679
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7674681/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4798910/
Als jemand der sehr lange, sehr viel gekifft hat, hat Kiffen meiner Erfahrung nach (und glaube ich bei den meisten anderen auch), den gegenteiligen Effekt von Alkohol in sozialen Situationen. Bekifft unter Menschen zu sein, die man nicht gut kennt, fand ich immer äußerst unangenehm.
Ich kiffe auch. Allerdings mehr so niedrig dosierte, homöopathische Dosen weil mir das bei einem medizinischen Problem hilft bei dem die Kassen-Medizin nichts wirklich hilfreiches anzubieten hat.
Das kann ich jetzt nicht so unterschreiben. Ich kiffe ab und an mal eine größere Portion und selbst dann habe ich das eigentlich nicht. Das ist vielleicht von Person zu Person verschieden oder es liegt daran, dass du damals sehr viel bzw. zu viel gekifft und irgendwie so eine leichte und beginnende Paranoia geschoben hast. Das ist aber natürlich auch nur eine unbelegte Theorie.
In wenigen Jahren sehen wir, wohin Antialkoholkampagnen führen. In Dänemark.
Da scheint mir eher das Gröhlen und Scheissen das Problem. Mir dann eigentlich egal, mit wechem Stoff die sich davor zugedöhnt haben.
Ja und die Endhemmung kommt ja irgendwo her.
Mir auch. Hier kiffen auch Leute und was soll ich sagen? Die Probleme gibt es mit denen die saufen und nicht mit denen die kiffen. Letztere fressen mir höchstens den Döner weg.
In den Großstädten, die ich frequentiere, fallen mir besonders Menschen auf, die weder kiffen noch saufen beziehungsweise wo das nicht das Hauptproblem ist. Gegen diese Drogen haben wir schon eine Prohibition, hilft nur nicht, wenn man insbesondere auch die Begleiterscheinungen nicht effektiv bekämpft.
Spinks
Mein Runterwähl ist ausschließlich für das Ad hominem, wenn du dir das sparen könntest hätte ich hoch gewählt.
Welches Ad hominem meinst Du? Das hier?
Das ist kein Ad hominem. Die Autorin schreibt selbst über sich:
Daran hat hat sich ja durch die Abstinenz der anderen nichts geändert. Es fällt ihr offenbar nur nicht mehr so auf. Wenn sie vorher ein Weirdo war, dann ist sie das jetzt immer noch. Sie hat ja nichts an sich verändert.
Es ist aber ein Unterschied ob das jemand selbst scherzhaft über sich schreibt oder jemand anderes jemanden damit runter macht.