31
Merz gibt sich kämpferisch - Wüst reagiert wortkarg
(www.n-tv.de)
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Ich denke, dass wenn man sich intern mehrheitlich dafür aussprechen würde, man Merz aus gesundheitlichen Gründen o.ä. zurücktreten lässt. Zumindest wenn sie noch einen Hauch Verstand haben, werden sie diese Grabenkämpfe nicht in der Öffentlichkeit austragen.
Merz hat seine ganze politische Karriere darauf ausgelegt, irgendwann endlich Kanzler zu werden. Es geht ihm ja um nichts anderes, so dass er als während der Merkel-Zeit der Kanzlerposten unerreichbar schien, sich sogar aus der Politik zurück gezogen hat. Er hat keine Anstalten gemacht Ministerpräsident eine Landes zu werden oder um irgendwelche Ministerposten. Und jetzt als Kanzler scheint ihm auch wichtiger zu sein, der Bestimmer zu sein, als durch Kompromisse zu einem für alle besseres Ergebnis zu kommen. Wenn Merz den Kanzlerposten aufgibt ist das das Ende seiner politischen Laufbahn, egal ob er den Posten freiwillig aufgibt oder er per Misstrauensvotum gezwungen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass er der CDU nicht diesen letzten Dienst erweisen wird seinen Posten freiwillig aufzugeben. Der CDU dagegen sollte so langsam klar werden, dass nach 3 weiteren Jahren Merz die nächste Bundestagswahl ganz düster aussieht. Da sind eventuell öffentliche Grabenkämpfe jetzt, noch lange vor der Wahl, das geringere Übel.
Wenn die CDU ihm intern zu verstehen gibt, dass es ein Misstrauensvotum geben wird, wenn er nicht freiwillig mitspielt, dann denke ich, dass Merz mitspielt. Gerade weil es bei ihm ein Ego-Ding ist, wird er die Umstände lieber mitbestimmen und das Gesicht wahren als als geschasster Loser-Kanzler in die Geschichtsbücher einzugehen.
Und ich bin auch der Meinung, dass das für Deutschland besser wäre. Wenn jetzt Ampel und GroKo sich nacheinander zerfleischen, werden wieder viele neue ihr Kreuzchen woanders setzen. Und das wahrscheinlichste "woanders" gefällt zumindest mir garantiert noch weniger als eine CDU-geführte Regierung.
Ich denke, der Konjunktiv ist hier eher angebracht.
Das ist schon ein paar Jahre her.