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Too Good To Go – Lohnt sich Lebensmittelrettung?
(www.br.de)
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
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Ich benutze es sehr gerne, aber habe keine Illusionen darüber, dass es primär eine gewinnorientierte Platform ist, bei der jeden Moment die Enshittification losgehen kann. Der Nachhaltigkeitsaspekt ist mehr Branding als irgendwas anderes.
Aber aktuell ist es halt wirklich super um im Homeoffice ein warmes+kaltes Frühstück vom Buffet beim Hotel um die Ecke für einen guten Preis zu bekommen, oder die Reste von der heißen Theke bei der Metzgerei nebenan. Etwas das klassisches Food-Sharing und Spenden an die Tafel schlicht nicht abdecken. Ansonsten finde ich sollten Supermärkte & Co. weiter die non-Profit und gemeinnützigen Gruppen bevorzugen. Was über Too Good To Go an Einnahmen reinkommt ist wahrscheinlich sowieso vernachlässigbar.
Und natürlich wäre es auch bei Too Good To Go schöner wenn es irgendeine offene, non-Profit Platform dafür gäbe, aber ich habe meine Zweifel ob sich das durchsetzen würde bevor wir da nicht gesellschaftlich mehr digitale Mündigkeit erreicht haben.