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[-] Ooops@feddit.org 9 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Das Problem ist nur: Seine Botschaft hat Friedrich Merz in den vergangenen Monaten unmissverständlich klar kommuniziert – immer und immer wieder.

Klar... "Seine Botschaft". Nicht etwa die der gesamten C*U... In einer Zeit in der mehr als die Hälfte der Deutschen diesen Mist wählem will, oder stattdessen das selbe in noch korrupter mit noch mehr Keifen rechtspopulistischer Lügenmärchen. Man könnte meinen, dass die Medien -also zumindest die, die nicht schon im völligen Wahn begeistert am Faschismus mitarbeiten- irgendwann doch mal das Maul aufmachen müssten, um ganz klar zu sagen, "Der deutsche Wähler macht dieses Land durch seine Entscheidungen kaputt, während er dann über die Konsequenzen heult". Aber nein, wir tun weiterhin so als wäre das zufällig das Problem einer (oder weniger) Einzelperson(en). Bei der nächsten Wahl von genau der selben Scheiße wird sie sicher nicht mehr stinken.

Will die Bundesregierung den Status Deutschlands als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und als führende politische Kraft in Europa erhalten und ausbauen, braucht sie Wirtschaftswachstum. Nach konservativer Vorstellung geht das nur durch mehr Arbeit und Lohnausbeutung, Steuersenkungen für Unternehmen und Kürzungen in allen Bereichen, die nicht wachstumsförderlich sind.

Und an der Stelle hätte man, ob der selbst gestellten Vorlage, natürlich anmerken können, dass das eben nur die konservative Vorstellung ist, während die Realität zeigt, dass kurzfristiges Starren auf nackte Zahlen eben nicht zum Erfolg führt, die Wirtschaft nicht nur an der Börse stattfindet, sondern eine wohlhabende Bevölkerung durch ihren Konsum in der Tat Wirtschaftswachstum hervorbringt.

Aber man ist ja bei der achso linken Taz, die heutzutage wirklich jedes rechte Narrativ als Fakt nachplappert. Und so biegt man direkt mal völlig falsch ab, und tut so, als müste man einfach nur auf Wirtschaft verzichten und stattdessen etwas für die Bevölkerung tun. Und genau wie die verdummte Hälfte der Wähler, wird dann sicher hinterher geweint, warum, "Wir müssen uns nur gegen Wohlstand entscheiden und mehr dafür tun, dass es uns gut geht" hirnverbrannt ist und niemanden überzeugt.

[-] homoludens@feddit.org 12 points 1 day ago

Ich versteh deinen Kommentar nicht. Direkt nach deinem Zitat geht es weiter mit:

Es gibt eine Alternative dazu: Deutschland könnte auf seinen globalen Machtanspruch verzichten und ein Wirtschaftssystem, dessen oberstes Ziel die Profitmaximierung ist, durch eines ersetzen, dem es in erster Linie darum geht, die Bedürfnisse seiner Bevölkerung zu erfüllen. Ein neuer demokratischer Sozialismus.

Inwiefern plappern sie da denn rechte Narrative nach?

[-] Ooops@feddit.org 1 points 9 hours ago* (last edited 9 hours ago)

Nein, das ist nicht die Alternative. Das ist, "Ich akzeptiere das rechte Märchen von mehr Arbeit und Verzicht (für euch Pack, aber nicht für uns, die Elite) [aber den stillen Teil sagen sie meist noch nicht laut...] als Weg zu Wirtschaftswachstum. Also (a) Volkswirtschaft auch nicht verstanden, aber dann (b) brav das -selber zuvor noch korrekt als konservative Vorstellung identifiierte- schiefe Wirtschaftsbild akzeptieren.

Kleiner Denkanstoss: Deutschland hat ab den 1950ern nicht durch harte Ausbeutung und Steuererleichterungen für Ultrareiche eine Wirtschaft, einen Sozialstaat, Infrastruktur, ja letztendlich ein ganzes Land wieder aufgebaut. Das ist ledigleich der neoliberale Wahn alá Reagan, Mulroney, Thatcher, Mitterand, Kohl (und wie sie alle heißen), der seit mehreren Jahrzehnten das System kaputt macht. Und langsam erreichen wir die Grenze dessen, was an Volksverarmung, Sozial- und Infrastrukturabbau zugunsten der oben 0,X Prozent noch machbar ist. Weshalb ja auch gerade überall fleißig auf Volksverdummung gesetzt und gen Faschismus marschiert wird, um das noch weiter aufrechtzuerhalten.

this post was submitted on 17 May 2026
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