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Eltern & alle anderen Erziehungsberechtigten
Eine Community über Kinder und was alles wichtig ist, bis sie groß sind.
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Bannerfoto: Nicola Perscheid
Icon: Emily Daut
2/2 Gute Nacht, probier's mal mit Gemütlichkeit - aber Pünktlich.
Die Hyperaktivität - insbesondere in den ersten drei Jahren, lässt sich kaum verhindern. Sie können nichts tun als aushalten und begleiten. Wenn sich das Kind in die Aktivität hinein steigert, dann lenken sie es ab, Lenken sie die Konzentration auf etwas neues. Häufig hilft - zumindest temporär - eine Umarmung.
Es kann auch sein - wenn sie dass Gefühl haben, dass ihr Kind mit der Berührung der Matratze aufdreht - Das ihr Kind sich an die Tage zuvor erinnert und sie sich daher in einem Teufelskreis befindet. Versuchen sie ihr Kind dann in einem anderen Zimmer zum Schlafen zu bewegen.
Bei Kinder ab etwa 3 Jahren können sie beginnen ihr Kind etwa 1h vorher ins Bett zu begleiten, vermitteln sie ihrem Kind anschliessend, dass sie wieder kommen, sobald es zum schlafen bereit ist und im Bett liegt. Die situation ist einfach, gehen sie sobald es herum hüpft und turnt. Vermeiden sie aber ihr Kind darauf zu hinzuweisen nun endlich schlafen zu gehen. Eher noch “Mach ruhig! Ich bin da für dich sobald du bereit bist zu schlafen” Das ganze funktioniert besser, wenn sich ihr Kind selber zum einschlafen entscheidet. Die ersten Monate wird es eher dahin gehen, dass sie mehrfach rein und wieder raus gehen. Ihr Kind spielt mit der neuen Regel und es darf das - und wird es nicht lange tun.
Sobald sie ihrem Kind beginnen die Uhr zu vermitteln - also sowas wie wenn der grosse Zeiger unten ist… - Könne sie durchaus schon vor dem vierten Geburtstag damit beginnen ihr Kind darauf hinzuweisen, dass es etwas nicht gibt wenn die Gute-Nacht-Routine zu lange braucht.
Niemals an der Gute-Nacht-Geschichte sparen. Die Verabschiedung für die Nacht sollten neutrale oder positive Emotionen sein. Sie als Eltern machen es sich sonst nur unnötig schwer.
Wo kann man reduzieren? Am Offensichtlichsten ist es die TV-Gute-Nacht-Geschichte. Aber auch Spielzeit, Elternzeit, etc. nach dem Pyjama anziehen. Wichtig einfach Zeit mit Zeit kompensieren. Sie vermitteln, dass es ihnen als Eltern egal ist wofür das Kind sich entscheidet, die Zeit ist die einzige Regel und sie Unterstützen die Entscheidung. Sie können sich sogar für das Kind freuen, dass es sich für die Gemütlichkeit entschieden hat anstatt für die TV-Geschichte. So kann es die Enttäuschung unter Umständen besser überwinden.